Schlagwort: Akkon

15 Apr

Marco Polo App: Akkon und Gefängnis-Graffiti

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Die zweite App von „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ ist da und diesmal geht es unter anderem nach Akkon. Hier könnt ihr im Spiel auf Erkundungstour gehen – und euch sogar auf den Wänden der antiken Stadt verewigen!

Akkon – bunte Mischung der Kulturen

In der alten Hafenstadt Akkon lebten zu Marco Polos Zeit Kaufleute, Pilger, Gelehrte und natürlich die Kreuzritter und so vermischten sich die Kulturen natürlich. Waren, die in Europa sehr teuer waren, gab es hier günstig zu kaufen, so dass Münzen gegen Seide, Gewürze, Schmuck, Edelsteine und vieles mehr getauscht wurden. Für die Pilger gab es sogar richtige Touristenstände mit Souvenirs,  wo man Ampullen mit Weihwasser oder Behälter mit heiliger Erde kaufen konnte.

By Zairon (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Foto: Zairon

Noch heute kann man sich auf die Spuren von damals begeben und die alten Gebäude betreten, wenn man sich buchstäblich in den Keller von Akkon begibt. Unter der heutigen Altstadt kann man den Temper Tunnel, die ehemalige Ritterhalle oder das Refektorium bestaunen.

 

Gefängnis-Graffiti

Foto: Bukvoed

Foto: Bukvoed

Besonders interessante Hinterlassenschaften der Ritter findet man, wenn man sich die Wände etwas genauer anschaut. Vor allem in den Kerkern haben sich die Gefangenen ihre Zeit mit Kritzeleien vertrieben, die sie in den Stein geritzt haben. Da die meisten Kreuzritter, wie die Mehrheit der Menschen damals, nicht lesen konnten, sind es vor allem Zeichen und Symbole. Deswegen zeigen diese mittelalterlichen Graffitis zum Beispiel Wappen von Ritterorden oder christliche Bilder.

Das neue Spiel

Die Abenteuer des jungen Marco Polo 2 AppAkkon (im heutigen Israel) ist euch zu weit weg? Dann schlüpft doch einfach selber in die Rolle des Zeichners und hinterlasst im Spiel „Graffiti“ der Marco Polo App eure Spuren auf den Wänden. Wenn ihr genau aufpasst, seht ihr euer Bild sogar in einer Filmszene.

Und wenn ihr euer Werk auch außerhalb der App benutzen wollt, ist das kein Problem: auf eurem Android Gerät einfach unter den eigenen Dateien nachschauen, wo die Bilder gespeichert werden. Oder ihr lasst euch einfach von euren Eltern helfen, sie hier zu finden: Android/data/com.motionworks.marcopoloabenteuer/files

Was habt ihr in die Wände der Gefängnismauer geritzt?

Auch schöne Bilder oder anders als die Ritter sogar euren Namen?

Wir freuen uns über eure Werke!

01 Apr

Marco Polos Welt: Piraten und Kreuzritter

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In Teil 1 von „Marco Polos Welt“ habt ihr bereits mehr über den realen Marco Polo erfahren. Heute erfahrt ihr mehr über die Piraten und Kreuzritter, denen Marco und seine Freunde auf ihrer Reise begegnet sind.

Piraten

PiratenPiraten gibt es wahrscheinlich schon so lange wie die Seefahrt selbst. Schon die Ägypter berichteten von Schiffen die ausgeraubt wuden. Bei den alten Griechen wurden Männer, die aufbrachen um an fernen Küsten zu stehlen als „peirates“bezeichnet. Die Wikinger zählen also auch als Piraten!

Als die Piraterie im Mittelmeer zur immer größeren Gefahr wurde, erklärten die Römer alle Piraten zu Feinden und jagten sie. Auch auf den Handelsrouten von Venedig in den Orient war die Wahrscheinlichkeit von Seeräubern überrascht zu werden sehr groß. Dort überfielen sie die Schiffe von Händlern und Kreuzfahrern, aber auch die Städte an der Küste. Oft entführten sie reiche Kaufleute und erpressten dann Lösegeld von deren Familien.

In Europa gab es eine Zeit lang sogenannte Freibeuter. Mit Kaperbriefen durften sie nach gewissen Regeln fremde Schiffe ausrauben. Als diese Kaperbriefe ungültig wurden, wussten jedoch viele Freibeuter nicht, wie sie Geld verdienen sollten. Also raubten sie weiter Schiffe aus. Weil es damals so viele Piraten gab, ist diese Zeit ist auch als „goldenes Zeitalter der Piraten“ bekannt.

Auch Marco, Shi La und Luigi geraten in „Der verfluchte Schatz von Dalmatien“ versehentlich in die Hände von Piraten.

Kreuzritter

KreuzritterIn Folge 4 treten unsere Helden dem Orden der Kreuzritter von Akkon bei, um ihre Reise mit dem Pferd fortsetzen zu können. Leider wird es für sie nicht einfach, sich von ihrer Knappen-Ausbildung wieder zu befreien und die Burg zu verlassen!

Die Kreuzritter waren sehr gläubig. Sie hatten sich verpflichtet im Namen des Pabstes und der christlichen Kirche zu kämpfen. In großen Zahlen reisten sie in den heutigen nahen Osten, um das sogenannte „heilige Land“ zu erobern. Dabei waren sie oft sehr brutal gegenüber allen, die nicht christlich waren.

Die Kreuzritter haben mehrere Ritterorden gegründet und große Festungen gebaut. Als Mitglied eines Ritterordens musste man strenge Regeln befolgen. Zum Beispiel mussten sie Rittern von höherem Rang immer gehorchen. Oft schützten sie Pilger auf ihre Reise. Mit den Niederlagen der Kreuzritter verloren die Orden jedoch nach und nach an Bedeutung.

Große Burgen aus der damaligen Zeit, wie die Festungsanlage von Akkon im heutigen Israel, kann man aber immer noch besuchen.