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10 Aug

Sommerliche Muffins mit Mascarpone

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Muffins mit Heidelbeeren und einer italienischen Spezialität

Dieses Muffin-Rezept aus Luigis Kochbuch ist etwas für alle Naschkatzen und Leckermäuler. Die kleinen Muffins sind sowohl frisch und fruchtig als auch süß und saftig! Das besondere dabei ist die Mascarpone-Creme, die in den Teig eingerührt wird und ihn besonders lecker macht.

Mascarpone ist eine dicke Frischkäsecreme, die aus Italien stammt und dort für verschiedene Süßspeisen verwendet wird. Weil sie bei Wärme leicht verdirbt, wurde sie früher vor allem im Winter gegessen, aber heute können wir sie auch im Sommer genießen. Für die sommerlichen Muffins benutzen wir daher Mascarpone und frische Heidelbeeren.

Zutaten:
100 g Zucker
125 g Butter
125 g Mascarpone (gibt es im Supermarkt)
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
200 g Mehl
1 TL Backpulver
125g frische Heidelbeeren
Außerdem benötigt ihr ca. 15 Muffinförmchen aus Papier.

Die Zubereitung ist nach diesem Muffin Rezept ganz einfach und hat nur 3 Schritte. Zuerst vermischt ihr Zucker, Butter, Mascarpone, Vanillezucker, und Eier in einer großen Schüssel.

Dann gebt ihr – am besten durch ein Sieb – Mehl und Backpulver dazu und verrührt auch dies.

Nun fehlen nur noch die Heidelbeeren, die ihr vorsichtig mit einem Löffel unter den Teig heben könnt.

Die Teigmasse für die Heidelbeer Mascarpone Muffins könnt ihr jetzt gleichmäßig in den Muffinförmchen verteilen. Backt die Mufins ca. 20 Minuten lang im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft. Dann könnt ihr sie abkühlen lassen … und genießen.

Guten Appetit!

Eine andere italienische Spezialität, die eher winterlich schmeckt, sind übrigens Cantuccini Kekse mit Nüssen und Orangen. Luigis Kochbuch hält für jede Jahreszeit etwas bereit!

01 Dez

Dattelkekse

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Luigi liebt Datteln. Deshalb hat uns ein leckeres Rezept für Dattelkekse mitgebracht. Auch als Weihnachtsplätzchen eignet sich dieses Gebäck sehr gut! Die Zubereitung ist ganz einfach.

Datteln – typisch für den arabischen Raum

Dattelpalmen sind Wüstenpflanzen, die sehr viel Sonne brauchen. Deshalb wachsen sie vor allem im arabischen Raum, aber auch im Süden Europas – überall dort, wo es warm und sonnig ist. Schon seit Jahrtausenden werden sie von Menschen angebaut, da die Dattelfrüchte sehr nahrhaft und auch gesund sind. Datteln können frisch oder getrocknet gegessen werden, oder eben gebacken wie in den Dattelplätzchen.

Plätzchen backen mit Luigi

Luigi liebt Gebäck, Kekse, Plätzchen … und er weiß, wie man sie backt!

Dattelkekse backen

Zutaten:
250 g Mehl
150 g Butter
100 g getrocknete Datteln
50 g gehackte Wallnüsse
1 Eiweiß
1 Eigelb
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Als erstes wird der Teig angemischt. Dazu gebt ihr Mehl, Salz und Backpulver in eine große Schüssel und fügt anschließend die Butter und das Eiweiß hinzu. Das Trennen des Eiweißes vom Eigelb erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Verknetet alles gut, entweder mit der Hand oder mit einem Rührgerät. Dann könnt ihr die Schüssel zur Seite stellen. Der Teig muss nun 30 Minuten ruhen, also einfach ganz ruhig stehen.

Diese Zeit könnt ihr nutzen, um die Datteln in kleine Stückchen zu schneiden. Sobald die Ruhezeit vorbei ist, gebt ihr die Dattelstückchen und die Wallüsse zum Teig dazu. Verknetet sie, bis sie gleichmäßig in der Teigmasse verteilt sind. Dann könnt ihr kleine Teigmengen abtrennen, plattdrücken, und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die rohen Kekse werden nun noch mit dem Eigelb bestrichen, damit sie im Ofen goldbraun werden.

Backt die Dattelplätzchen für 15 bis 20 Minuten bei 180 Grad, wartet bis sie abkühlen … und lasst sie euch schmecken!

Auch sehr lecker – und natürlich ebenfalls aus Luigis Kochbuch – sind übrigens Cantuccini Kekse oder Baklava.

24 Mrz

Fladenbrot backen

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Luigis Rezept aus Samarkand

Fladenbrote gibt es schon seit mehr als 7000 Jahren. In dieser Zeit haben sich jede Menge unterschiedliche Fladenbrot Rezepte entwickelt. So sind manche Fladenbrote hauchdünn und knusprig, während andere eher an große Brötchen erinnern. Luigi hat in Samarkand gelernt, wie man Fladenbrot backt, und mit seinem Rezept könnt ihr das ganz einfach nachmachen.

Zutaten:
250 g Weizenmehl
1/2 Teelöffel Salz
10 g Butter
1/2 Päckchen Trockenhefe
200 ml Wasser
1 Ei
25 g Sesam

Der Fladenbrot Teig

Als erstes gebt ihr das Mehl in eine große Schüssel. Anschließend streut ihr die Trockenhefe hinzu und vermischt sie gut mit dem Mehl. Dann folgen Wasser, Butter und Salz. Diese Mischung wird etwa 8 Minuten lang gut durchgeknetet, bis sie einen geschmeidigen Teig ergibt. Lasst diesen Teig für etwa 90 Minuten in einer leicht eingefetteten Schüssel „gehen“ – das heißt: Legt den Teig in die Schüssel, deckt ihn mit einem Tuch ab, und lasst ihn einfach ruhig stehen.

Im zweiten Schritt streut ihr etwas Mehl auf eure Arbeitsfläche, damit der Teig nicht daran kleben bleibt. Bringt den Teigklumpen in eine ovale Form und geht dabei ganz vorsichtig mit ihm um, damit er nicht in sich zusammenfällt. Wenn der Teig ungefähr so geformt ist, wie euer Fladenbrot später aussehen soll, deckt ihr ihn noch einmal mit einem Tuch zu und wartet weitere 20 Minuten. In dieser Zeit könnt ihr den Ofen auf 250 Grad (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Goldgelb gebacken

Als nächstes geht es nun darum, dass euer selbstgebackenes Fladenbrot auch schön aussieht. Dazu schlagt ihr ein Ei in eine kleine Schüssel, verquirlt es gut, und bestreicht anschließend euer Fladenbrot damit. Dann drückt ihr etwa fünf Zentimeter vom Rand entfernt in regelmäßigen Abständen Mulden in den Teig. Und zu guter Letzt streut ihr den Sesam über das Brot, bevor ihr es noch einmal 20 Minuten ruhen lasst.

Dann kommt das Fladenbrot endlich in den vorgeheizten Ofen. Backt es für etwa 8 Minuten, bis es eine goldgelbe Farbe bekommt.

Sobald euer Fladenbrot abgekühlt ist, könnt ihr es aufschneiden und so belegen, wie ihr es mögt. Perfekt auch zum Mitnehmen als Snack für unterwegs!

06 Mai

Baklava Rezept

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Baklava ist ein süßes Gebäck, das im Nahen Osten und auf der Balkanhalbinsel weit verbreitet ist. Da ist es unvermeidlich, dass auch Marco, Shi La und Luigi auf ihrer Reise davon probiert haben … und natürlich hat Luigi sofort ein besonders leckeres Baklava Rezept aufgeschrieben.

Baklava Rezept mit 6 einfachen Schritten

Zutaten:
Baklava_01200 g gehackte Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
25 g gehackte Pistazien
150 g Zucker
1 Prise Zimt
150 g Butter
450 g Blätterteig
125 ml Honig
150 ml Wasser
1 Sprizter Zitronensaft

Baklava_02In Schritt 1 mischt ihr die Nüsse, Mandeln und den Zimt mit 4 Esslöffeln Zucker.

Dann kommt Schritt 2: Die Butter schmelzen – vorsichtig, damit sie nicht anbrennt! – und anschließend etwas abkühlen lassen.

Schritt 3 ist der größte Teil der Arbeit, geht aber trotzdem noch sehr schnell. Denn nun fettet ihr eine große Backform mit Butter ein und befüllt sie immer abwechselnd mit einer Schicht Blätterteig und einer Schicht der Nussmischung. Also: Erst Blätterteig in die Backform legen. Mit ein wenig geschmolzener Butter bestreichen. Dann ungefähr die Hälfte der Nüsse darauf verteilen. Und das Ganze noch einmal, bis die Nüsse aufgebraucht sind und eine Blätterteigschicht oben auf liegt. Die restliche Butter verteilt ihr darüber.

Baklava_03Jetzt könnt ihr die Teig-Nuss-Schichten in Stücke schneiden und ca. 25 Minuten bei 200 Grad (180 Grad bei Umluft) backen, bis die oberste Schicht goldbraun ist. Damit ist auch Schritt 4 abgehakt.

Schritt 5 ist das, was Baklava schön süß macht. Mischt Honig, Wasser und Zucker in einem Topf und lasst die Mischung so lange kochen, bis sie dickflüssig wird. Dann schmeckt ihr den Sirup mit ein bisschen Zitronensaft ab.

Und wenn dann die Backlava aus dem Ofen kommen – Schritt 6 – gießt ihr den Sirup darüber und bestreut alles mit den Pistazien. Abkühlen lassen … hmmm!

Woher kommt Baklava?

Baklava_04Baklava Rezepte gibt es übrigens viele. Einige beinhalten Walnüssen, andere Mandeln, manche werden nur mit Honig gesüßt und andere werden nicht in Form geschnitten, sondern aufgerollt. Das ist in je nach Region unterschiedlich. Was davon das ursprüngliche Baklava Rezept war oder woher es kam, weiß heute allerdings niemand mehr – vielleicht stammt Baklava urpsrünglich aus den Steppen Vorderasiens und wurde von Nomadenvölkern verbreitet; vielleicht wurde es von sesshaften Völkern im Nahen Osten oder der Türkei erfunden, oder vielleicht waren auch die Griechen an der Erfindung dieser Leckerei beteiligt. So oder so: Lasst es euch schmecken!

Andere Rezeptideen aus Luigis Kochbuch sind:
Italienische Cantuccini-Kekse
Indisches Curry

13 Nov

Plätzchen backen mit Luigi

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Traditionelle italienische Kekse

Plätzchen backen mit Luigi

Luigi liebt Plätzchen und Kekse … und er weiß, wie man sie backt!

Manche Leckereien, über die wir uns heute freuen, gab es schon zu Zeiten Marco Polos. Und Luigi, unser Leckermaul aus der Fernsehserie, kennt natürlich die Rezepte. Heute backen wir traditionelle italienische Kekse, die sich Cantuccini nennen. Das Besondere an ihnen: Sie werden zwei Mal gebacken. So sind die Kekse sehr knusprig und vor allem lange haltbar. Denn natürlich gab es früher weder Plastikverpackungen noch Kühlschränke.

Die Zutaten für unsere Cantuccini sind:
250g Mehl
250g Zucker
25g Butter
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel abgeriebene Orangenschale (dafür reicht eine Orange)
50-100g Nüsse nach Wahl

Orangenschale reibenZuerst bearbeiten wir die Orange. Am besten nehmt ihr eine ungespritzte Bio-Orange, da es uns vor allem um die Schale geht. Wascht sie ab und reibt mit einer Küchenreibe dünne Stückchen Schale ab.

Anschließend geben wir alle Zutaten bis auf die Nüsse in eine große Schüssel und verrühren sie mit einem Mixer. Das ergibt eine zähe, klebrige Masse. Hackt jetzt die Nüsse, fügt sie zum Teig hinzu und rührt sie mit einem Löffel unter.

Der Teig wurde zu Rollen geformt. Damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche und euren Fingern kleben bleibt, könnt ihr etwas Mehl ausstreuen und auch auf euren Händen verteilen. Rollt den Teig aus, bis ihr vier etwa gleich dicke Rollen habt. Diese legt ihr auf ein Backblech mit Backpapier – und zwar mit mindestens fünf Zentimetern Abstand, damit die Rollen nicht aneinander kleben, wenn sie beim Backen aufgehen. Genau das ist uns nämlich passiert …

Einmal gebackener Cantuccini-TeigHeizt den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vor und schiebt das Backblech hinein. Nun heißt es warten: 35 Minuten lang. Allerdings sind die Cantuccini auch danach noch nicht fertig. Wir warten, bis sie etwas abgekühlt sind und schneiden die Rollen in ein bis zwei Zentimeter breite Streifen. Und dann kommen sie noch einmal in den Ofen, dieses Mal für acht Minuten bei 130 Grad.

Fertig!

Sobald die Kekse abgekühlt sind, könnt ihr es euch zum Naschen gemütlich machen – zum Beispiel bei einer Folge „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ …

Wir wünschen guten Appetit!