Schlagwort: Bastelanleitung

27 Apr

Muttertags-Bastelei

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Der Muttertag steht vor der Tür – und jetzt, wo Shi La ihre Mutter wiedergefunden hat, möchte sie ihr natürlich ein richtig tolles Geschenk machen. Da ihre Mutter Blumen mag, bastelt sie ihr eine tolle Karte mit bunten Papier-Blumen. Und das könnt ihr zuhause auch!

Ihr braucht:

Buntes Tonpapier in mehreren Farben

Einen goldenen Stift

Und so gehts:

Zuerst sucht ihr aus, welche Farben eure Karte haben soll. Das Tonpapier, das ihr für die Grundfarbe nehmen wollt, faltet ihr einmal in der Mitte. Aus den anderen Farben schneidet ihr insgesamt sieben Papierquadrate. Zuletzt schneidet ihr noch ein paar Blätter aus grünem Papier aus.

Um die erste Blüte zu basteln, nehmt ihr eines der Quadrate und faltet es Ecke auf Ecke zu einem Dreieck. Dann faltet ihr es ein zweites Mal in der Mitte und dann noch ein drittes Mal.

 

 

Jetzt zeichnet ihr mit der anderen Vorlage das Blütenblatt auf und schneidet die eine Ecke ab. Passt auf, dass ihr das Blütenblatt richtig herum einzeichnet, das runde Ende sollte an der Seite liegen, an der ihr alle Papierlagen sehen könnt. Wenn ihr das Papier jetzt wieder auffaltet, seht ihr die Blüte.

 

Damit die Blüte nicht so platt ist, schneiden wir ein Blütenblatt aus und kleben die beiden Blütenblätter daneben aufeinander.

 

 

 

 

Wenn ihr alle Blüten gebastelt habt, kommt der schwierige Teil: ihr müsst die Blüten in der Richtigen Reihenfolge aufeinander kleben. In der Anleitung seht ihr, wie es geht. Die roten Punkte sind die Stellen, an denen ihr kleben müsst. Wenn es so aussieht wie im Foto, tragt ihr auf beiden Seiten der Blüte Kleber auf dem Blütenblatt in der Mitte auf und klebt es so in die Karte, dass die offene Seite innen am Falz anliegt.

 

Wenn der Kleber trocken ist könnt ihr die Karte öffnen und die Blüte öffnet sich mit. Nun könnt ihr die Karte noch mit einer schönen Schrift und den Blättern verzieren.

27 Jan

Piratenkostüm basteln

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Eine Stadt voller Piraten?

Auf ihren Reisen haben Marco und seine Freunde es oft mit Piraten zu tun. Damals waren auf jeder großen Handelsroute Piraten unterwegs und die Händler mussten immer vorsichtig sein. In Madagaskar haben Piraten sogar mal eine eigene Stadt gegründet. Kein Wunder also, dass unsere Freunde sich hier als Piraten verkleiden müssen, um nicht aufzufallen. Wenn ihr euch auch ein eigenes Piratenkostüm basteln möchtet, bekommt ihr hier ein paar Tipps von uns.

Augenklappe

Ihr braucht dafür:

1 Stück schwarzes Moosgummi oder Filz

schwarzes Gummiband

 

Druckt euch unsere Schablone aus. Übertragt die Form auf Filz oder Moosgummi und schneidet sie aus.

Probiert die Augenklappe kurz an. Wenn sie zu groß ist, könnt ihr rundherum einen kleinen Streifen abschneiden, bis sie passt. Ist sie zu klein, schneidet ihr sie einfach nochmal aus, diesmal lasst ihr um die Schablone aber einen Streifen stehen. Falls ihr die Augenklappe oft verwendet, könnt ihr auch eine Zweite Lage ausschneiden, dann wird sie stabiler.

Wenn euch eure Augenklappe passt, messt ihr ein Gummiband ab, das einmal um euren Kopf geht. Es sollte nicht fest gespannt sein, aber auch nicht locker sitzen. Das Band befestigt ihr dann an den markierten Punkten innen an der Augenklappe. Ihr könnt es festkleben oder ein Loch in die Augenklappe bohren und es festknoten. Auf den Filz könnt ihr es auch nähen.

Wenn ihr zwei Schichten ausgeschnitten habt, klebt ihr die Zweite jetzt innen an die Augenklappe, sodass die Klebestellen verdeckt sind. Außerdem könnt ihr die Augenklappe auch noch verzieren.

Kleidung

Eigentlich reichen für ein Piratenkostüm schon ein einfarbiges Oberteil, ein Gürtel, Stiefel und eine schwarze Hose. Besonders piratenmäßig sind sehr altmodische oder schmutzige Kleidungsstücke. Die Kleidung darf euch ruhig etwas zu groß sein, vielleicht haben eure Eltern oder Geschwister ja etwas übrig, das passt. Auf dem Kopf könnt ihr ein Kopftuch tragen, oder ihr bastelt euch den Marco-Polo-Piratenhut.

Schminke

Wenn ihr richtig verwegen aussehen wollt, könnt ihr euch mit Schminke noch eine Narbe oder einen Bart ins Gesicht malen. Ein Bart lässt sich auch ganz einfach mit einem rauhen Schwamm (zum Beispiel der Rückseite eines Spülschwamms) auftupfen. Am einfachsten ist es, wenn ihr und eure Freunde euch gegenseitig schminkt.

 

Falls du noch weiteres Piratenzubehör brauchst, findest du bei uns auch eine Anleitung für ein Fernrohr, eine Schatzkarte und eine Schatztruhe. Oder trägt dein Pirat vielleicht unseren Abenteurer-Beutel an seinem Gürtel?

20 Dez

Marco Polo Kalender für 2020

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Kalender zum Selberbasteln

Kalender sind beliebte Geschenke und ein schöner Wandschmuck für jedes Zimmer. Selbst einen zu basteln, kann aber sehr aufwändig sein und lange dauern – nicht so der Marco Polo Kalender für 2020! Für diesen Kalender braucht ihr nur ein A4 Blatt, einen Drucker, und 3 Büroklammern.

Ladet einfach die Vorlage herunter und druckt sie aus:

Ausdrucken, aufhängen, Büroklammern – fertig!

Schiebt je eine Büroklammer als Markierung über den aktuellen Monat, eine zweite über den Wochentag, und die dritte über die Zahl an der rechten Seite, die für das genaue Datum steht. Wie das funktioniert, seht ihr auch auf dem Bild unten.

Wenn ihr den Kalender jetzt aufhängt, könnt ihr die Klammern für den Wochentag und das Datum jeden Morgen verschieben. So ist die „Anzeige“ immer aktuell.

Wir wünschen euch ein wundervolles Jahr 2020!

15 Nov

Basteltipp: Pyramiden-Schachteln

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Pyramiden-Schachteln

Die Ägypter hätten damals sicher auch gerne so schöne bunte Pyramiden gehabt. In diesen Pyramiden-Schachteln könnt ihr entweder etwas verstecken, sie als Deko hinstellen oder ihr nutzt sie als kleine Geschenkverpackung.

Das braucht ihr:

Falt-Vorlagen

Designpapier oder buntes Tonpapier

schmales Geschenkband

Bleistift

Locher

Drucker

So bastelt ihr die Schachteln:

Druckt die Bastelvorlage in der Größe aus, die ihr basteln wollt. Ihr könnt natürlich auch mehrere Pyramiden in verschiedenen Größen machen.

Nun legt ihr die Vorlage auf die Rückseite des bunten Papiers  und zeichnet alle Linien mit einem festen Stift nach, sodass ein Abdruck auf dem unteren Papier entsteht. Damit nichts verrutscht, könnt ihr die Vorlage mit Büroklammern befestigen.

Schneidet nun die übertragene Vorlage aus dem bunten Papier aus.

Jetzt wird es etwas kniffelig: Faltet jedes Dreieck an allen drei Linien nach innen. Streicht am Besten beim Knicken immer einmal mit eurem Fingernagel über den Falz. So wird er schön gerade.

 

Überall wo in der Vorlage Kreuze sind stanzt ihr mit einem Locher Löcher. Um es euch einfacher zu machen, nehmt ihr die untere Kappe von eurem Locher ab, dreht ihn auf den Kopf und könnt jetzt ganz genau sehen wo die Löcher sein werden.

Sucht euch ein passendes Band aus und fädelt es durch die Löcher. Wie ihr es fädeln müsst seht ihr auf dem Bild.

 

 

 

Jetzt müsst ihr nur noch die zwei Band-Enden zuziehen (die überstehenden Flächen der Dreiecke müssen dabei in der Pyramide verschwinden), eine Schleife binden und die Pyramide ist fertig. Oder ihr füllt sie vorher mit einem kleinen Geschenk.

Wusstet ihr, dass die Pyramiden von Gizeh zu den 7 Weltwundern gehören? Über sie erfahrt ihr im nächsten Jahr mehr!

20 Sep

Eigene Seife machen

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Seife gießen mit einfachen Mitteln

Seife herzustellen ist ein jahrhundertealtes Handwerk, wie Marco und seine Freunde in Hangzhou gelernt haben. Bei der Seifenherstellung riecht es meistens ziemlich übel … aber das Ergebnis duftet dafür umso mehr!

Mit dieser Anleitung könnt ihr ganz leicht selber Seife machen. Ein tolles Geschenk!

Marco und seine Freunde lernen in Hangzhou, wie man Seife herstellt

Dafür braucht ihr:
1 Stück Kernseife
Duftöl (z.B. Lavendel) nach Wunsch
Etwas Milch
Eiswürfelform
Mikrowelle + eine mikrowellen-geeignete Schüssel

Und so funktioniert es:

Zuerst wird die Kernseife zerkleinert und die Stückchen werden in die mikrowellenfeste Schüssel gegeben. Anschließend kommt ein Schluck Milch hinzu – ja, die ganz normale Milch, die auch ins Müsli und in den Kakao kommt! Das klingt vielleicht merkwürdig, hat aber einen ganz einfachen Grund:

Wenn die Seife gleich in der Mikrowelle erhitzt wird, verdampft dabei Feuchtigkeit. Damit wir also keine spröde Masse, sondern eine dickflüssige Creme erhalten, muss vorher Flüssigkeit dazugegeben werden. Wasser funktioniert dabei allerdings nicht, denn die Cremigkeit der Seife kommt vor allem von Fett. Und da Milch Fett enthält, eignet sie sich gut dafür, den Feuchtigkeitsverlust beim Erhitzen auszugleichen.

Wie viel Milch ihr braucht, hängt von der Art der Kernseife ab, die ihr verwendet. Am besten probiert ihr es einfach aus: fangt mit einem kleinen Schluck an und stellt die Seife-Milch-Mischung für ca. eine Minute in die Mirkowelle. Das riecht etwas merkwürdig, aber keine Sorge – das ist normal und davon werdet ihr hinterher nichts mehr merken. Nicht umsonst brauchen Marco und die anderen beim Seifenmachen eine Nasenklammer!

Wenn ihr die warme Seife mit einem Löffel umrührt und eine cremige Masse erhaltet, dann könnt ihr weitermachen. Wenn nicht, gebt einen weiteren Schluck Milch hinzu und erhitzt die Seifenmasse noch einmal.

In die dickflüssige Seife könnt ihr nun noch Duftöle geben. Ein paar Tropfen reichen dabei in der Regel aus. Verrührt das Öl in der Seife und befüllt anschließend die Eiswürfelform mit der Seifenmasse. Abwarten, bis die kleinen Seifen abgekühlt sind … und fertig! So einfach ist es, selbst Seife zu gießen.

Jetzt müsst ihr eure selbstgemachte Seife nur noch vorsichtig aus der Eiswürfelform herausdrücken.

27 Jun

Regenmacher

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Regenmacher

Ein Regenmacher ist ein Instrument, das wie ein Regenschauer klingt. Er wurde ursprünglich von den Diaguitas-Indianern in Chile erfunden. In besonders heißen Gebieten beteten die Menschen mit Hilfe dieses Instruments um Regen für ihre Felder.

Hier zeigen wir zwei Varianten, wie ihr euren eigenen Regenmacher ganz einfach selbst basteln könnt. Wer weiß – vielleicht bringt es ja tatsächlich eine Abkühlung von der Sommerhitze, wenn ihr ihn kräftig schüttelt!

Das braucht ihr:

1 leere Küchenrolle

75 g Reis

Bastelkleber

Schere

Geschenkpapier deiner Wahl

Washi Tape deiner Wahl

Gartendraht

Bleistift

Lineal

Und so gehts:

Schneidet ein so großes Stück Geschenkpapier aus, dass es einmal komplett um die Küchenrolle gewickelt werden kann.

Streicht die Küchenrolle einmal mit Bastelkleber ein und beklebt die Rolle mit dem Geschenkpapier.

Jetzt müsst ihr eine der Öffnungen mit einem passenden Geschenkpapier-Stück verschließen. Damit es gut hält und auch noch schön aussieht, umwickelt ihr es 4-5 Mal mit Washi Tape.

 

Nehmt den Draht und wickelt ihn 10-15 Mal um euren Kleber, so dass kleine Spiralen entstehen. Dies machst du so lange, bis die Spirale lang genug ist um deine Rolle bis oben hin zu füllen. Passt dabei bitte auf, dass ihr euch nicht an den Drahtenden stecht.

 

Die Draht-Spirale schiebt ihr nun vorsichtig in die Rolle und füllt dann den Reis hinein.

Zum Abschluss verschließt ihr auch das andere Ende des Regenmachers mit Geschenkpapier und Washi-Tape.

 

Wenn ihr keinen Draht zur Hand habt, könnt ihr den Regenmacher auch mit Alufolie basteln. Die Anleitung für beide Varianten könnt ihr hier als pdf herunterladen: Anleitung_Regenmacher_mit Bildern

 

06 Mai

Magnet-Äffchen basteln

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Kleine Affen aus Papier mit Magneten in den Händen

Neugierige Affen beobachten Marco und seine Freunde

Auf seinen Reisen begegnet Marco Polo vielen lustigen und verrückten Affen. Klammeraffen sind das zwar nicht – das ist eine ganz bestimmte Affenart, die nur in Südamerika vorkommt – aber gute Kletterer sind sie trotzdem. Und deshalb können auch diese gebastelten Äffchen klettern!

Mit ihren Magnethänden können sich diese Magnet-Äffchen zum Beispiel am Kühlschrank oder einer Magnetwand festhalten. Außerdem halten ihre Hände fest zusammen, weil sich die Magnete gegenseitig anziehen. So können die gebastelten Affen zum Beispiel Papierstapel umklammern und zusammenhalten.

Die kleinen magnetischen Affen zu basteln ist ganz einfach. Ihr benötigt weder viel Material, noch viele Arbeitsschritte dafür.

Ihr braucht:
ausgedruckte Bastelvorlage (am besten auf dickem Papier)
4 kleine Magnete, Durchmesser ca. 4 mm (online bestellbar oder im Bastelbedarf erhältlich)
Schere und Kleber

So funktioniert’s:

Ladet euch zuerst die Druckvorlage für die Affen aus Papier herunter:

Dann könnt ihr die Affen-Vorderseite und Rückseite ausschneiden.

Dreht die Vorderseite mit der bedruckten Seite nach unten und klebt je einen Magneten auf die Hände und Füße. Achtet dabei darauf, dass ihr die Magneten so anbringt, dass sie sich die beiden Hände und die beiden Füße jeweils anziehen.

Anschließend könnt ihr die Rückseite des Affen auf die Vorderseite und über die Magnete kleben. Damit stecken die Magnete jetzt zwischen der Affenvorderseite und der Rückseite fest. Nun müsst ihr eure Magnet-Äffchen nur noch gut trocknen lassen.

Was für ein Affe ist das?

Der kleine Freund, den ihr gerade gebastelt habt, ist übrigens ein Burmesischer Stumpfnasenaffe. Er lebt in Myanmar, das früher Burma hieß, und er hat eine sehr platte Nase – daher dieser Name.

12 Mrz

Die Kunst des Webens

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Die Kunst des Webens

Wir können euch leider nicht zeigen, wie ihr einen echten Sari weben könnt, wie Marco, Shi La und Luigi es in Indien lernen. Aber wir haben für euch eine schöne Alternative aus Papier. Jetzt wird es wild und bunt!

Das braucht ihr:

Tier-Vorlagen (drei unterschiedlichen Vorlagen könnt ihr hier als PDF-Datei runterladen)

Designpapier oder buntes Tonpapier (in unserer Variante haben wir 15 cm x 15 cm verwendet)

Druckerpapier

Bleistift

Bastelschere

Nagelschere

Cutter-Messer (dabei soll euch ein Erwachsener helfen)

Klebeband

Bastelkleber

Und so gehts:

Druckt die MP_Bastelvorlage_Tiere oder eigene Tiervorlagen aus und schneidet sie aus. Bei den kleinen Ecken nehmt ihr am besten eine Nagelschere. Die jetzt entstandene Schablone übertragt ihr auf einen Fotokarton.

Benutzt wieder eine Nagelschere zum Ausschneiden oder fragt einen Erwachsenen, ob er euch die Vorlage mit einem Cutter-Messer ausschneidet.

Nun sucht ihr euch ein Blatt buntes Papier aus und faltet es einmal längs in der Mitte (A4 muss an der kurzen Seite gefaltet werden).

 

Mit einer Schere schneidet ihr jetzt von der geschlossenen Seite aus ein. Schneidet das Papier aber nicht durch! Zur offenen Seite solltet ihr 2 cm Platz lassen.

Ihr könnt euch vorher auch eine Hilfslinie mit Bleistift und Lineal zeichnen. Die Schnitte haben einen Abstand von 1 cm zu einander. Ihr könnt auch mehr oder weniger Schnitte machen – wichtig ist dass der Abstand immer gleich ist.

 

Das Blatt klappt ihr wieder auf. Nehmt euch 2-3 andere bunte Blätter und schneide sie in genauso breite Streifen wie ihr auch auf dem Rahmen geschnitten habt. Bei uns ist das also wieder 1 cm.

 

Jetzt kann das Weben losgehen. Den ersten Papier-Streifen schiebt ihr von rechts über den ersten Webrahmen-Streifen, dann unter den zweiten Webrahmen-Streifen, dann wieder über den dritten Webrahmen-Streifen – also immer abwechselnd!

Nehmt einen anders-farbigen Papier-Streifen. Ihr beginnt wieder rechts, aber diesmal fangt ihr unter dem ersten Webrahmen-Streifen an und geht über den zweiten. Ihr macht es also genau umgekehrt wie beim Streifen vorher.

Der nächste Streifen wird wieder eingefädelt wie der erste. So macht ihr weiter, bis ihr am Ende angelangt seid. Sollte es am Ende schwieriger werden, die Streifen einzuweben, könnt ihr als Hilfe einen Stift in den Webrahmen schieben.

Die Streifen könnt ihr mit Klebeband an beiden Seiten fixieren und alles was übersteht einfach bis zum Klebeband abschneiden. So kann nichts mehr verrutschen.

 

Nehmt die Tier-Vorlage und legt euer gewebtes Papier dahinter. Wenn es das Tier komplett ausfüllt, könnt ihr es festkleben. Sollte noch etwas überstehen, schneidet ihr es einfach ab. Jetzt könnt ihr das Bild an eure Wand hängen oder als coole Postkarte verschicken.

Hier kannst du dir die gesamte Anleitung als pdf Herunterladen: Anleitung_Die Kunst des Webens_mit Bildern

17 Jan

Mini-Pipa

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Ein typisch chinesisches Instrument basteln

Shi La spielt auf der Pipa ihrer Mutter

In der zweiten Staffel von „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ sind Marco und seine Freunde auf der Suche nach Shi Las verschollener Mutter, einer berühmten Musikerin. Sie spielt ein typisch chinesisches Instrument, an dem sich auch Shi La – sehr zum Leidwesen der Jungs – versucht: dieses Instrument ist eine Pipa! Und eine Mini-Pipa könnt ihr euch mit ganz einfachen Mitteln selber basteln.

Um euch eine eigene kleine Pipa zu basteln braucht ihr:
ausgedruckte Pipa-Bastelvorlage
1 Deckel von einem Marmeladenglas
1 Stück dicke Pappe (A4)
4 dünne Gummibänder
Buntes Papier
Kleber
Schere

Bastelanleitung: Chinesische Pipa

Als erstes könnt ihr hier die Bastelvorlage herunterladen und ausdrucken:

Mini Pipa selber basteln Schritt 1

Grundform der Pipa

Schneidet die Form der Pipa entlang der Linie aus und klebt die Schablone, die so entsteht, auf die dicke Pappe.  Anschließend könnt ihr die Papp-Pipa ausschneiden.

Als nächstes nehmt ihr den Marmeladendeckel und spannt die 4 Gummis in gleichen Abständen darüber.

Tragt auf die Unterseite des Deckels – auch auf den Gummmibändern – Kleber auf und drückt ihn möglichst mittig auf den Kreis auf der Pipa-Vorlage. Keine Sorge, falls euer Deckel größer oder kleiner ist als der aufgedruckte Kreis! Die Kreislinie wird am Ende nicht mehr zu sehen sein.

Basteltipp Saiteninstrument Pipa Schritt 2

Erste Verzierungen

Nun heißt es jedoch erst einmal abwarten, bis der Kleber getrocknet ist. Die Zeit könnt ihr nutzen, um aus dem Bunten Papier ganz viele bunte Schnipsel zu reißen. Sobald der Kleber getrocknet ist, könnt ihr diese Papierschnipsel überall auf der Pipa festkleben. Sowohl auf die Vorderseite als auch auf die Rückseite und mit ein bisschen Fingerspitzengefühl sogar unter den Gummi-Saiten.

Klebt so viele Papierschnipsel auf, wie ihr wollt, bis euch eure Mini-Pipa gut gefällt. Schon habt ihr eine kleine Version eines jahrtausendealten, chinesischen Musikinstruments gebastelt!

Anleitung Pipa basteln Schritt 3

Die fertige Pipa!

Die gebastelte Mini-Pipa macht sogar ein bisschen Musik, wie sich das für ein Instrument gehört. Wenn ihr an den Gummi-Saiten zupft, entstehen nämlich durch die Schwingungen verschiedene Töne.

Geschichte der Pipa

Eine Pipa ist eine chinesische Laute (und eine Laute ist so etwas wie die Urform unserer heutigen Gitarren). Dieses Instrument ist schon über 2000 Jahre lang bekannt und hat sich im Laufe der Zeit verändert. So hatten Pipas früher fünf Saiten aus Seide, heute haben sie jedoch meistens nur noch 4 Saiten aus Stahl. Typisch für die Pipa ist ihre birnenförmige Form, die sie über Jahrhunderte hinweg bewahrt hat. Vom 7. bis zum 10. Jahrhundert war Pipa-Musik am Hof des chinesischen Kaisers besonders beliebt und bis heute gibt es Pipa-Spieler, die weltweit bekannt sind.

13 Jul

Reisespiel Käsekästchen

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Käsekästchen zum Mitnehmen

Selbst dem größten Abenteurer und Entdecker wird auf einer langen Reise mal langweilig. Da helfen Reisespiele für die Hosentasche! Das Käsekästchen Spiel zum Mitnehmen nimmt kaum Platz weg und kann immer wieder benutzt werden. So braucht ihr weder Block noch Stift, um Käsekästchen zu spielen.

Dazu braucht ihr:
Tonpapier (A5)
Schere und Kleber
Stift
„Spielsteine“ (z.B. verschiedenfarbige Knöpfe oder kleine Moosgummi-Teile)

Reisespiel selber basteln:

Als erstes faltet ihr das Tonpapier einmal in der Mitte. Legt es anschließend so vor euch, dass die Faltkante unten ist, und knickt links und rechts am Rand jeweils ca. 1 cm nach vorne. Die umgeknickten Ränder klebt ihr fest. Das hält am besten, wenn ihr zuerst das Papier wieder aufklappt und die Innenkanten mit Kleber bestreicht. Danach könnt ihr es wieder zuklappen und unter den umgeknickten Rändern Kleber auftragen. Drückt alles fest zusammen und wartet einen Moment, bis der Kleber getrocknet ist.

So entsteht eine kleine Tasche. Später könnt ihr darin eure „Spielsteine“ verstauen, wenn ihr gerade nicht spielt.

Damit die Spielsteine nicht herausfallen, könnt ihr noch das obere, offene Ende umknicken – am besten auf die Seite, an der auch die Kleberänder sind.

Als nächstes wird nun das Käsekästchen Spielfeld aufgemalt. Dazu zeichnete ihr auf die Vorderseite der Papiertasche (ohne Kleberänder) jeweils zwei Linien von oben nach unten und zwei Linien von links nach rechts.

Fertig ist das Käsekästchen Reisespiel!

Wenn ihr auch eure Spielsteine selber basteln wollt, könnt ihr dazu kleine Kreise, Dreiecke oder Rechtecke aus Moosgummi ausschneiden. Käsekästchen wird immer von zwei Leuten gespielt, also braucht ihr „Steine“ in zwei Farben oder Formen. Jeder Spieler bekommt fünf davon.

Spielregeln Käsekästchen

Die Spielregeln sind nun ganz einfach: Die beiden Spieler sind immer abwechselnd dran. In ihrem Zug legen sie jeweils einen Stein in eins der Kästchen auf dem Spielfeld. Das Ziel des Spiels ist es, drei eigene Steine in einer Reihe zu haben – von oben nach unten, von links nach rechts, oder auch schräg. Gewonnen hat, wem das zuerst gelingt.

Viel Spaß beim Spielen und Verreisen!

Wollt ihr eure Urlaubserlebnisse festhalten, wie Marco es in seinem Reisetagebuch tut? Dann könnt ihr euch hier eine Vorlage für euer eigenes Reisebüchlein herunterladen.