Schlagwort: Indien

13 Sep

Dip-Weltreise

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Immer nur Ketschup? Langweilig!

Wie Ketschup auch sind Dips würzige Soßen oder Aufstriche, die zu einem Essen dazu serviert werden. Dann kann man sein Essen einfach in den Dip tauchen. „Eintauchen“ heißt im Englischen „dip“ und daher hat der Dip auch seinen Namen. Rund um die Welt gibt es viele verschiedene Sorten von Dips. Manche sind scharf, andere eher frisch mit Kräutern. Und manche sind sogar mit Obst und leicht süß.

Luigi hat in seinem Kochbuch nicht nur eines, sondern gleich drei Dip-Rezepte aufgeschrieben. Aus seiner Heimat kennt er einen Dip mit Tomaten und italienischen Kräutern, in Arabien hat er gelernt Hummus zuzubereiten, und aus Indien hat er Pudina-Dip mit Minze mitgebracht. Damit könnt ihr mit euren Freunden eine Geschmacks-Weltreise machen!

Italienischer Kräuterdip

Zutaten:

1 Packung Frischkäse

5 Getrocknete Tomaten

1 Zehe Knoblauch

halbe Zwiebel

1 Bund frisches Basilikum

halber Teelöffel Thymian

halber Teelöffel Oregano

Salz

Pfeffer

Schält die Knoblauchzehe und die Zwiebel und püriert sie mit 5 getrockneten Tomaten in einem Mixer. Schneidet das Basilikum mit einem Messer oder einer Schere in ganz kleine Stückchen. Rührt alles  in den Frischkäse und stellt es dann eine Weile in den Kühlschrank.

Arabisches Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen

100 ml kaltes Wasser

1 Zehe Knoblauch

1 Zitrone

120g Tahini (Sesampaste)

Kreuzkümmel

Salz

Olivenöl

Hebt 50 ml vom Kichererbsenwasser aus der Dose auf. Dann lasst ihr die Kicherebsen in einem Sieb abtropfen. Schält die Knoblauchzehe und püriert sie mit der Tahini und dem Saft der Zitrone in einem Mixer. Dann würzt ihr mit Kreuzkümmel, Salz und einem Teelöffel Olivenöl und gebt Kichererbsen und Kichererbsenwasser hinzu. Auch das püriert ihr vorsichtig. Gebt dabei das kalte Wasser Schluck für Schluck dazu, bis der Dip schön cremig, aber nicht zu flüssig ist.

Indischer Pudina-Dip

Zutaten:

1 Becher Natur-Joghurt

frische Minze

frischer Koriander oder Petersilie

2 Teelöffel Zucker

halbe Zitrone

Salz

Presst die halbe Zitrone aus und pflückt die Blätter der Kräuter vom Stängel. Gebt den Zitronensaft, die Blätter und alle anderen Zutaten in einen Mixer und püriert sie schön fein.

Beilagen

Natürlich braucht ihr auch Beilagen, die ihr in den Dip tauchen könnt. Dafür eignet sich Gemüse wie Paprika, Gurke, Karotte oder Tomate. Aber auch verschiedene Brote oder Cracker passen gut. Unser Tipp: Probiert mal Luigis Fladenbrot-Rezept zum Dip aus!

 

14 Jul

Indischer Mango Lassi

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In Luigis Kochbuch gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern auch die passenden Getränke wie diesen leckeren indischen Mango Lassi. Mit Luigis Lassi Rezept könnt ihr den leckeren Joghurt Drink ganz leicht selber machen.

Gut bei scharfem Essen

Der Begriff „Lassi“ bezeichnet ein typisch indisches Getränk aus Joghurt, gemischt mit Wasser oder Milch. Lassis gibt es in vielen verschiedenen Sorten, von süß über sauer bis hin zu salzig. Nah verwandt ist zum Beispiel auch der türkische Trinkjoghurt Ayran.

Der Grund dafür, dass diese Getränke in Indien, Asien und dem Nahen Osten so beliebt sind ist einfach: Wenn man nach scharfem Essen Wasser trinkt, macht das die Schärfe oft nur schlimmer. Milch und Joghurt hingegen helfen die Schärfe zu lindern und machen scharfe Speisen wie indisches Curry leichter verdaulich.

Aber auch ganz abgesehen davon: Lassis sind einfach lecker! Unser Mango Lassi gehört zu den süßen Sorten und schmeckt auch sehr gut als Nachspeise.

Ob in Marcos Becher auch Mango Lassi ist?

Ihr braucht für 2-3 Portionen:

250 g Naturjoghurt (ungesüßt)

100 ml Wasser

1 Mango (am besten frisch, aber 100 g Mango aus der Dose gehen auch)

1 EL Zucker (nur bei frischer Mango)

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Kardamon

Zubereitung Mango Lassi

Als erstes wird die Mango geschält, in kleine Stücken geschnitten, und püriert. Dann könnt ihr das Mangopüree mit Joghurt und Wasser mischen und gut durchmixen. Falls der Lassi noch zu dickflüssig ist, gebt ihr noch etwas mehr Wasser hinzu. Anschließend wird die Mischung mit Zucker, Zitronensaft und Kardamon abgeschmeckt.

Füllt den Mango Lassi in ein Glas und serviert ihn zum Essen oder einfach so, als Sommer Getränk für Zwischendurch.

Hmmmm, lecker!

08 Jan

Indisches Curry

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Ganz schön viele Gewürze

Die indische Küche ist exotisch und super lecker, wie Marco, Luigi und Shi La auf ihrer Reise entdecken. Typisch sind die vielen Gewürze, die zu sogenannten Masalas verarbeitet werden. Das sind Gewürzmischungen, die von Region zu Region ganz anders sind – und die in Europa häufig als „Curry“ bezeichnet werden. Oft hat jede Familie ihr ganz eigenes Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Zutaten wie Chili, Koriander, Minze, Knoblauch, Ingwer, oder Kreuzkümmel kommen hier zum Einsatz. Im Norden von Indien sind die Masalas meistens getrocknete Pulver, während man im Süden eher Pasten herstellt.

Auch bei uns gibt es in vielen Supermärkten Curry-Gewürz zu kaufen. Einige Sorten sind sehr scharf, andere mild – sucht euch aus, was euch am besten schmeckt. Damit kann jeder schnell ein gelungenes indisches Curry zaubern.

Zutaten für indisches Curry

Unsere Curry-Zutaten

Für4 Portionen braucht ihr:

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2-3 g Frühlingszwiebeln

1 Brokkoli

200 g frischen Spinat

250 ml ungesüßte Kokosmilch

250 ml Gemüsebrühe

1 Stück Ingwer (doppelt so groß wie die Knoblauchzehe)

2 Teelöffel Currypulver oder -paste

Salz und Pfeffer

Reis

Außerdem könnt ihr noch Fleisch dazu tun, zum Beispiel Hähnchen.

Zubereitung:

Beginnt damit, Zwiebel, Ingwer und Knoblauch zu schälen und fein zu hacken. Auch Brokkoli und Frühlingszwiebeln werden gewaschen und zerkleinert und die Möhren werden geschält und in dünne Scheiben geschnitten.

Indisches Curry im Topf

Fast fertig: Luigis Curry

Anschließend kommen die ersten Zutaten in den Topf: Zwiebel, Ingwer und Knoblauch werden angebraten. Fleischliebhaber können jetzt auch das Hähnchen hinzufügen.  Nach dem Anbraten kommen die Kokosmilch und die Gemüsebrühe sowie Brokkoli und Möhren dazu. Auch das Curry wird jetzt untergerührt. Dann lasst ihr das Ganze einmal aufkochen und etwa 15 Minuten lang auf mittlerer Hitze köcheln.

Nun wird der Spinat gewaschen. Sobald Brokkoli und Möhren fast gar sind, wird er zusammen mit den Frühlingszwiebeln dazugegeben. Schmeckt das Curry mit Salz und Pfeffer ab. Wenn es euch noch nicht scharf genug ist, rührt noch etwas mehr Currypaste unter. Und dann kann auch schon serviert werden – guten Appetit!

Indisches Curry

Während ihr es euch schmecken lasst, tüftelt Luigi bestimmt schon an seinem nächsten Rezept. Was wird es nach italienischen Keksen und indischem Curry wohl dieses Mal sein?
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