Schlagwort: Pirat

23 Sep

Schatzkiste basteln

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Schatzkisten in allen Größen

Eine Schatzkiste muss nicht immer aus Holz gezimmert sein. Sie muss auch nicht immer groß und schwer sein. Manche Schätze sind kleiner, andere größer – und für alle gibt es die passende Truhe!

Mit der Vorlage zum Ausdrucken könnt ihr euch aus Pappe ganz einfach eine eigene Schatzkiste basteln. Druckt ihr die Vorlage auf ein A4-Blatt, kommt dabei eine Truhe in der Größe eines Schmuckkästchens heraus. Aber wenn ihr die Vorlage vergrößtert, passt später viel mehr in eure Kiste hinein.

An die Scheren – Kleber fertig – los gebastelt!

Ihr braucht:
Schere
Kleber
Braune Pappe oder Papier
Alufolie oder Goldfolie

Schatzkiste basteln 02Nachdem ihr die Druckvorlage heruntergeladen und ausgedruckt habt, schneidet ihr sie entlang der äußeren Linie aus. Auch entlang der kurzen Linie im oberen Feld macht ihr einen Schnitt.

Anschließend wird entlang der durchgezogenen Linien gefalzt, das heißt: fest gefaltet. Nur ganz leicht eingeknickt wird die Pappe entlang der gestrichelten Linien. Das ergibt später die Rundung des Truhendeckels.

schatztruhe basteln 03Jetzt könnt ihr Kleber auf die kleinen Seitenflügel auftragen und sie an die Seiten der Truhe drücken, bis sie halten. Sieht schon aus wie eine richtige Schatzkiste!

Jetzt könnt ihr die Truhe noch verzieren. Damit das Innere glänzt und glitzert wie echte Reichtümer, nehmen wir Alufolie, wie sie in der Küche zu finden ist. Im Bastelgeschäft gibt es auch goldene Folie zu kaufen.

schatzkiste 04Außen malen wir ein paar Linien auf, die wie Holzbretter aussehen. Und sobald euch die Dekoration gefällt, seid ihr auch schon fertig mit dem Schatzkiste basteln.

Wie wäre es mit einer uralt aussehenden Schatzkarte, einem Piratenhut, oder einem echten Entdecker-Fernrohr dazu?

29 Jul

Piratenhut basteln

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Zu einem echten Piraten gehört – na klar – auch ein Piratenhut. Normalerweise ist darauf ein Totenkopf mit gekreuzten Knochen zu sehen, aber da das auf Dauer ein wenig langweilig wird, gibt es mit der Druckvorlage für den Marco-Polo-Piratenhut etwas Abwechselung. Viel Spaß beim Piratenhut basteln!

Dazu braucht ihr:
Druckvorlage Piratenhut
Schwarzes Tonpapier
Schere & Kleber

So geht’s

Ladet die Druckvorlage für den Piratenhut herunter, druckt sie aus, und schneidet die Hutform entlang der Linie aus. Achtet darauf, dass ihr die Vorlage unter Umständen beim Drucken vergrößern müsst, damit der Hut später groß genug für euren Kopf ist.

Diese Form übertragt ihr dann zweimal auf das schwarze Tonpapier. Schneidet die beiden Hut-Hälften aus und klebt sie am linken und rechten Rand zusammen. Auf der Druckvorlage ist die Klebefläche mit einer gestrichelten Linie markiert: vom Rand bis etwa dorthin könnt ihr den Kleber auftragen. Probiert am besten vorher aus, ob der Hut so auf euren Kopf passt oder ob ihr die Markierung noch verschieben müsst.

Während der Kleber trocknet, könnt ihr das Marco Polo-Logo von der Druckvorlage ausschneiden. Lasst dabei um die Figuren herum etwas Platz, denn sonst kann man die dunklen Haare unserer Helden auf dem schwarzen Tonpapier kaum erkennen. Anschließend klebt ihr das Logo vorne auf euren Hut und schon könnt ihr mit eurem Piratenhut ins nächste Abenteuer aufbrechen.

Weitere Piratenausrüstung zum selber Basteln findet ihr hier:
Fernrohr
Schatzkarte

24 Jun

Fernrohr basteln

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Ein ausziehbares (!) Fernrohr selber bauen

Fernrohr_finished

Für große Entdecker wie Marco Polo, für Seefahrer und Piraten gehört ein Fernrohr einfach dazu. Deshalb zeigen wir euch heute, wie ihr euer eigenes Fernrohr basteln könnt. Das besondere daran: Dieses Fernrohr ist sogar ausziehbar!

ausziehbares FernrohrMaterial:
Tonpapier (A4)
Schere
Kleber
Bleistift

Fernrohr basteln_01Als erstes teilen wir das A4-Blatt in vier gleich große Rechtecke ein und schneiden diese aus. Für das Fernrohr werden drei Rechtecke gebraucht; das vierte bleibt übrig.

Fernrohr basteln_02Formt aus dem ersten Rechteck eine Rolle. Dabei überlappt das Papier an der kurzen Seite des Rechtecks. Klebt die Rolle zusammen und wartet, bis der Kleber getrocknet ist. Dann  rollt ihr ein weiteres Rechteck so ein, dass sich die zweite Rolle gerade noch in die erste schieben lässt. Markiert die Stelle, an der das Papier überlappt, mit einem Bleistift. Fernrohr basteln_03 copyAnschließend könnt ihr das Papierstück wieder herausziehen. Auf der Fläche zwischen Rand und Markierung tragt ihr den Kleber auf, damit auch die zweite Rolle hält.

Fernrohr basteln_04Steckt die neue Rolle wieder in die erste hinein und wiederholt das Ganze noch einmal – also: drittes Rechteck aufrollen, in die zweite Rolle stecken, Markierung machen, neue Rolle kleben, und zusammenstecken. Das war’s!

Euer ausziehbares Fernrohr ist fertig und ihr könnt damit auf Erkundungstour gehen. Vielleicht findet ihr ja einen Schatz … und wenn ja, könnt ihr ihn gleich auf einer selbst gebastelten Schatzkarte einzeichnen, die uralt aussieht.

22 Apr

Eine alte Schatzkarte basteln

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Alte Karten, Bücher oder Briefe bergen oft große Geheimnisse. Manchmal zeigen sie den Weg zu verborgenen Schätzen, ein anderes Mal erzählen sie von großen Abenteuern. Natürlich ist es nicht leicht, so ein richtig altes Schriftstück zu finden … aber stattdessen könnt ihr ganz einfach eine alte Schatzkarte basteln!

Papier, Tee und ein Buntstift

Mit ein paar kleinen Tricks und einem ganz normalen Blatt Papier könnt ihr im Handumdrehen eure eigene uralte Karte basteln. Oder ihr lasst einen Brief so aussehen, als hätte er seit Jahrhunderten im Wüstensand gelegen.

Material:
1 Blatt Papier
1 Beutel schwarzer Tee
1 schwarzer Buntstift

Eine alte Schatzkarte basteln: Schritt 1Zuerst bringt ihr das Papier in eine Form, die euch gefällt. Dabei reißt ihr einfach Schnipsel ab, anstatt sauber auszuschneiden. Denn so sieht es aus, als hätte hier der Zahn der Zeit am Blatt genagt.

Als nächstes knüllt ihr das Papier in der Hand zusammen, als wolltet ihr es in den Mülleimer werfen. Aber stattdessen kommt es jetzt kurz in ein Bad aus schwarzem Tee. Passt dabei auf, dass der Tee nicht mehr heiß ist, da das Papier sonst schnell zerfällt. Nach einem Moment im Tee-Bad könnt ihr den Papierball wieder herausnehmen, vorsichtig auseinanderfalten, und erst einmal trocknen lassen. Ist euch die Farbe noch nicht dunkel genug? Dann taucht ihr das Blatt nach dem Trocknen einfach noch einmal in den Tee.

Schatzkarte2Wenn alles gut getrocknet ist, könnt ihr noch den Rand der Karte mit dem schwarzen Buntstift nachmalen. Eine Linie ganz außen reicht schon aus, damit die Schatzkarte noch älter und ein bisschen angebrannt aussieht. Am besten haltet ihr euren Stift dabei schräg und schraffiert das Papier.

Jetzt könnt ihr anfangen, eure Schatzkarte zu zeichnen, einen Brief zu schreiben, oder ein Bild zu malen. Euer altes Schriftstück könnte ihr natürlich auch auf die Seiten eines Reisetagebuchs kleben. Und wenn ihr nach echter Mittelalter-Art unterschreiben wollt, dann könnt ihr dazu einen selbstgebastelten Sigelstempel benutzen: Wie Könige und Herrscher vor vielen hundert Jahren.

schatzkarte4     schatzkarte5

01 Apr

Marco Polos Welt: Piraten und Kreuzritter

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In Teil 1 von „Marco Polos Welt“ habt ihr bereits mehr über den realen Marco Polo erfahren. Heute erfahrt ihr mehr über die Piraten und Kreuzritter, denen Marco und seine Freunde auf ihrer Reise begegnet sind.

Piraten

PiratenPiraten gibt es wahrscheinlich schon so lange wie die Seefahrt selbst. Schon die Ägypter berichteten von Schiffen die ausgeraubt wuden. Bei den alten Griechen wurden Männer, die aufbrachen um an fernen Küsten zu stehlen als „peirates“bezeichnet. Die Wikinger zählen also auch als Piraten!

Als die Piraterie im Mittelmeer zur immer größeren Gefahr wurde, erklärten die Römer alle Piraten zu Feinden und jagten sie. Auch auf den Handelsrouten von Venedig in den Orient war die Wahrscheinlichkeit von Seeräubern überrascht zu werden sehr groß. Dort überfielen sie die Schiffe von Händlern und Kreuzfahrern, aber auch die Städte an der Küste. Oft entführten sie reiche Kaufleute und erpressten dann Lösegeld von deren Familien.

In Europa gab es eine Zeit lang sogenannte Freibeuter. Mit Kaperbriefen durften sie nach gewissen Regeln fremde Schiffe ausrauben. Als diese Kaperbriefe ungültig wurden, wussten jedoch viele Freibeuter nicht, wie sie Geld verdienen sollten. Also raubten sie weiter Schiffe aus. Weil es damals so viele Piraten gab, ist diese Zeit ist auch als „goldenes Zeitalter der Piraten“ bekannt.

Auch Marco, Shi La und Luigi geraten in „Der verfluchte Schatz von Dalmatien“ versehentlich in die Hände von Piraten.

Kreuzritter

KreuzritterIn Folge 4 treten unsere Helden dem Orden der Kreuzritter von Akkon bei, um ihre Reise mit dem Pferd fortsetzen zu können. Leider wird es für sie nicht einfach, sich von ihrer Knappen-Ausbildung wieder zu befreien und die Burg zu verlassen!

Die Kreuzritter waren sehr gläubig. Sie hatten sich verpflichtet im Namen des Pabstes und der christlichen Kirche zu kämpfen. In großen Zahlen reisten sie in den heutigen nahen Osten, um das sogenannte „heilige Land“ zu erobern. Dabei waren sie oft sehr brutal gegenüber allen, die nicht christlich waren.

Die Kreuzritter haben mehrere Ritterorden gegründet und große Festungen gebaut. Als Mitglied eines Ritterordens musste man strenge Regeln befolgen. Zum Beispiel mussten sie Rittern von höherem Rang immer gehorchen. Oft schützten sie Pilger auf ihre Reise. Mit den Niederlagen der Kreuzritter verloren die Orden jedoch nach und nach an Bedeutung.

Große Burgen aus der damaligen Zeit, wie die Festungsanlage von Akkon im heutigen Israel, kann man aber immer noch besuchen.