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19 Feb

Niongs Reisbällchen – Onigiri

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

In Folge 31 treffen unsere Freunde in Vietnam den jungen Niong und helfen ihm beim Verkauf leckerer Reisbällchen. Die gibt es heute immer noch! Als „Onigiri“ sind sie vor allem in Japan sehr beliebt. Aber über die Jahre hat sich das Rezept ein wenig verändert. Luigi hat auch mehrere Varianten in seinem Kochbuch aufgeschrieben.

Pausenbrot mit Algen

Fu Fu liebt die Reisbällchen

Onigiri gibt es in Japan im Supermarkt in vielen verschiedenen Sorten zu kaufen. Und auch Kinder bekommen lustig verzierte Reisbällchen mit in die Schule. Für Japaner ist Onigiri das, was für uns das Butterbrot in der Pause ist.

Meistens sind die Reisbällchen mit Fisch gefüllt, aber auch Gemüse oder sogar Obst wird gerne genommen. Ein Klassiker sind Umeboshi, das sind in Essig eingelegte Pflaumen. Die rote Frucht sieht im weißen Reis aus wie die Flagge Japans.

Das typische Onigiri ist heutzutage nicht mehr Rund sondern dreieckig. Das liegt daran, dass sie oft mit Maschinen angefertigt werden und Maschinen können nicht gut Kugeln rollen. Meistens werden die Onigiri mit Nori umwickelt. Das ist ein essbares Papier aus Seetang und sorgt dafür, dass der Reis nicht an den Fingern klebt. Das klingt vielleicht erstmal seltsam – ist aber lecker!

Ihr braucht:

Yasmin-Reis oder Sushi-Reis (die beiden Sorten sind besonders klebrig)

Reisweinessig

Salz

Wasser

Frischhaltefolie

eure Füllung, z.B.: Gemüse, Ei oder Fisch

Nori (getrockneter Seetang)

Reis kochen

Zuerst müsst ihr den Reis waschen. Sonst klebt er später nicht zusammen und eure Onigiri fallen auseinander. Füllt den Reis in eine Schüssel mit Wasser und schwenkt ihn leicht hin und her. Wenn das Wasser weiß ist, gießt ihr es ab und ersetzt es durch frisches Wasser – so lange bis es klar bleibt. Dann könnt ihr  den Reis kochen. Eine Grundregel ist, dass man dafür die doppelte Menge Wasser wie Reis braucht. Sobald der Reis kocht, macht ihr den Herd aus. Der Reis kocht dann mit der restlichen Hitze fertig. Gebt etwas Salz und Reisweinessig an den Reis und mischt ihn gut durch. Wenn der Reis fertig ist, muss er abkühlen.

Die Füllung

Onigiri kann man auf ganz verschiedene Arten füllen. Ausgefallenere Zutaten wie Umeboshi bekommt ihr in Deutschland vermutlich nur in wenigen Läden. Aber andere typische Füllungen wie Ei, Gemüse (wie zum Beispiel Gurke) oder rohen Fisch bekommt man auch im Supermarkt. Sucht euch einfach aus, was ihr mögt, und schneidet es in kleine Stückchen. Unsere liebste Füllung lässt sich mit Lachs und Avocado zubereiten. Dafür müsst ihr nur den Lachs anbraten und mit der Avocado und etwas scharfer Soße verrühren.

 

Onigiri formen

Am besten nimmt man zum Formen ein Stück Frischhaltefolie zu Hilfe. Breitet eine Schicht Reis darauf aus und platziert die Füllung in der Mitte. Dann klappt ihr die Frischhaltefolie mit der Reisschicht darauf vorsichtig zusammen, so dass die Füllung komplett mit Reis umgeben ist. Drückt euer Onigiri leicht zusammen. Passt dabei auf, dass sich keine Risse bilden. Ihr könnt die Onigiri rund lassen oder mit euren Händen leicht dreieckig formen. Am Ende wickelt ihr sie vorsichtig aus der Frischhaltefolie und verziert sie noch mit einem Stück Nori. Unser Tipp: Schneidet das Nori mit einer Schere in die gewünschte Form. Und fertig!

Hat es euch geschmeckt? Wenn ihr asiatisches Essen mögt, könnt ihr ja mal Luigis Bambus Rezept ausprobieren.

19 Aug

Süße Reisbällchen

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Wenn wir an Reis denken, fallen uns als erstes Wohl kaum Süßigkeiten ein. Doch die süßen Reisbällchen aus Luigis Kochbuch sind genau das. Traut ihr euch, mal etwas ganz Neues zu probieren?

Dieses einfache Rezept für süße chinesische Reisbällchen gibt euch die Gelegenheit dazu.

Zutaten:

200 g Klebreismehl (aus dem Asia-Markt)

200 ml Wasser

100 g süße Bohnenpaste oder Lotuspaste (ebenfalls aus dem Asia-Markt)

100 g Sesamkörner

Öl

Rezept für die Reisbällchen:

Als erstes erhitzt ihr das Wasser in einem Topf. Sobald es heiß ist – aber noch nicht kocht – nehmt ihr den Topf vom Herd und mischt das Klebreismehl hinein. Verrührt es gut, bis ein geschmeidiger Teig entsteht und lasst die Masse etwa 10 Minuten abkühlen. Dann knetet ihr den Teig noch einmal gut durch und rollt ihn zu einer Rolle mit etwa 4 cm Durchmesser. Schneidet die Rolle in zehn etwa gleichgroße Stücke und deckt sie mit einem feuchten Tuch ab.

traditionelle chinesische ReisbällchenNacheinander könnt ihr diese Teigstücke nun mit den Händen formen, bis sie etwa 8 cm Durchmesser haben und der Rand etwas dünner als die Mitte ist. Anschließend gebt ihr je einen Teelöffel von der Bohnen- oder Lotuspaste in die Mitte der Teigscheibe. Schließt die Teigränder um die Füllung herum und formt vorsichtig ein Bällchen.

Reisbällchen02Als nächstes kommt der Sesam zum Einsatz. Gebt die Körner auf einen Teller, befeuchtet eure chinesischen Reisbällchen mit etwas Wasser, und rollt sie im Sesam. Nun muss nur noch das Öl erhitzt und die Bällchen frittiert oder angebraten werden – lasst euch dabei unbedingt helfen, denn das heiße Fett kann spritzen!

süße ReisbällchenNach ungefähr 3 Minuten werden die Reisbällchen goldbraun und sind fertig. Übrigens werden sie beim Erhitzen immer größer, also legt euch am besten einen großen Löffel oder Pfannenwender bereit, um sie aus der Pfanne zu holen.

Wir wünschen guten Appetit!

Schmeckt euch diese traditionell chinesischen Nachspeise?

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Indisches Curry
Italienische Kekse