Schlagwort: Süße Rezepte

21 Jun

Ziegenmilch-Eiscreme

MarcoPolo / Kochen mit Luigi, Marco Polos Welt / / 0 Comments

Luigi hat eine leckere Überraschung im Gepäck

In Afrika ist Luigi eine ganz besondere Überraschung für seine Freunde gelungen: nachdem sie von der eisig kalten Spitze des Kilimanjaro zurückgekehrt waren, zauberte er plötzlich leckere Eiscreme aus seiner Tasche. Die hat er aus der Ziegenmilch vom Hirten Kaldi gemacht, dem sie in Folge 47 beim geholfen haben.

Um das Eis nachzumachen habt ihr es etwas leichter als er: Wir haben heutzutage eine Gefriertruhe und müssen keine Berge besteigen, damit das Eis gefriert.

Das braucht ihr:

500g Mascarpone

150g Ziegenfrischkäse

1 Vanilleschote

80g Honig

Salz

1 Zitrone (am besten Bio, da wir die Schale auch verwenden wollen)

300g Beeren

100g Zucker

Und so macht ihr euer eigenes Eis:

Die Mascarpone vermischt ihr mit dem Mark der Vanilleschote . Dafür müsst ihr die Schote aufschneiden und auskratzen. Am besten lasst ihr euch von einem Erwachsenen zeigen, wie das geht. Dann gebt ihr den Honig und eine Prise Salz hinzu. Eine Prise ist so viel Salz, wie ihr zwischen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger hochheben könnt.

Die Mascarpone lasst ihr kurz aufkochen, indem ihr sie langsam in einem Topf erhitzt. Während sie warm wird, gebt ihr Stück für Stück den Ziegenfrischkäse hinzu und rührt um, bis sich alles aufgelöst hat. Lasst die Creme abkühlen und stellt sie dann 30 min in die Tiefkühltruhe oder das Gefrierfach. Im Prinzip ist das schon ein einfaches Vanilleeis!

Damit das Eis schön fruchtig schmeckt, bereiten wir noch die Beeren zu. Reibt etwas Schale von der Zitrone ab. Dann presst ihr sie aus und gebt Saft und Schale mit den Beeren und dem Zucker in einen Topf.

Lasst die Beeren im Topf warm werden, bis es blubbernd kocht. Dann nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst die Beerenmischung abkühlen.

Nach 30 min holt ihr die Eiscreme aus der Gefriertruhe. Püriert die Beerenmasse und vermischt sie dann mit der Creme

Stellt die Schüssel für weitere 30 min ins Gefrierfach. Dann rührt ihr nochmal um, damit es auch wirklich schön cremig wird. Anschließend braucht ihr nur noch etwas Geduld: Jetzt muss die Eiscreme nochmal für 2-3 Stunden gefrieren, bevor ihr sie essen könnt.

Ihr könnt mit diesem Rezept natürlich noch andere Eissorten herstellen. Wenn ihr statt der Beeren Schokostückchen unterrührt, habt ihr zum Beispiel Straciatella-Eis. Und mit Karamellsoße wird es ein Karamell-Eis.

 

Wer hat die Eiscreme erfunden?

Die Idee für eiskalte Nachspeisen gab es eigentlich überall auf der Welt. Früher wurde dafür Schnee aus den Bergen geholt und mit süßen Säften und Früchten vermischt. Das kannten schon die alten Römer. Der griechische Arzt und Gelehrte Hippokrates bezeichnete das Eis sogar als gesund und gab es seinen Patienten als Medizin.

Wer genau das Milcheis, wir wir es kennen, erfunden hat, ist aber nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass eine Person daran beteiligt war, die wir sehr gut kennen: Marco Polo! Der echte Marco Polo beschrieb in seinen Reiseberichten viele Leckereien, die er am Hof des Kublai Khan probieren durfte. Manche davon könnten die Vorläufer der heutigen Eiscreme gewesen sein. Viel wichtiger aber war, dass er von den Chinesen lernte, wie man mit Hilfe von Salpeter Wasser gefrieren konnte. So musste man nicht mehr mühsam Schnee und Eis aus den Bergen holen.

Dieses Wissen brachte er in seinen Tagebüchern nach Italien und von da verbreitete sich das Eis dann in Europa. Deswegen denken viele, dass die Italiener das Eis erfunden haben. Und wer weiß?  Vielleicht war es ja Luigi, der die erste richtige Eiscreme zubereitet hat…

 

 

 

09 Okt

Essbare Insekten

MarcoPolo / Basteltipps, Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Insekten kann man essen?

„Igitt, ich esse doch keine Käfer!“ werdet ihr jetzt sicher sagen. Für uns sind Insekten ekliges Ungeziefer und keine Mahlzeit. Aber anderswo auf der Welt gelten Insekten sogar als Delikatesse. Insekten sind nämlich sehr gesund und sie brauchen viel weniger Platz und Futter als zum Beispiel eine Kuh. In Afrika, Asien, Australien und Südamerika ist es normal, Insekten zu essen. In Mexico und Guatemala sind mit Schokolade überzogene Heuschrecken sogar eine leckere Süßigkeit, die Kinder gerne naschen. Und auch bei uns soll man bald essbare Insekten im Supermarkt kaufen können.

Shi La findet es garnicht so eklig Insekten zu essen

Wenn ihr eure Freunde an Halloween erschrecken möchtet, serviert ihnen doch auch mal Insekten. Aber diese Krabbeltiere bestehen nur aus Schokolade und Datteln!

Dattel-Käfer

1 Packung weicher Datteln

1 Packung Mandelplättchen

Schneidet mit einem Messer die Datteln von der schmalen Seite aus ungefähr halb durch. Dann halbiert ihr eine der beiden Hälften nochmal, um Flügel zu erhalten.  Lasst euch dabei am Besten von einem Erwachsenen helfen. Dann schiebt ihr eine Mandelplatte unter die Flügel. Als Fühler könnt ihr kleine Stückchen von Mandeln nehmen, oder ihr schaut euch in der Küche um was ihr sonst findet. Kleine dünne Nudeln eignen sich zum Beispiel auch gut.

Schokoladen-Ungeziefer

Schokolade

Mandelplättchen

2 Gefrierbeutel oder Backpapier

Schmelzt die Schokolade. Das muss man sehr langsam tun, sonst verbrennt sie und wird klumpig. Stellt den Herd auf die niedrigste Stufe oder lasst euch von euren Eltern zeigen, wie man Schokolade im Wasserbad schmilzt.

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, füllt ihr sie in den einen Gefrierbeutel. Den anderen Gefrierbeutel schneidet ihr auf und legt ihn über die Vorlage. Ihr könnt auch Backpapier als Unterlage nehmen.

Piekst ein kleines Loch in den Beutel mit der Schokolade oder schneidet ganz klein eine Ecke ab. Aus dem Loch sollte nur ganz wenig Schokolade auf einmal kommen. Wenn ihr jetzt vorischtig auf den Beutel drückt könnt ihr damit malen. Ihr könnt die Käfer aus der Vorlage nachzeichnen oder euch eigene Insekten ausdenken. Macht die Körper der Insekten ruhig etwas dicker. Am Besten tragt ihr nach dem Trocknen noch eine zweite Schicht Schokolade auf. Wenn ihr wollt könnt ihr wieder Mandelplättchen als Flügel verwenden.

Am Besten trocknen die Insekten im Kühlschrank. Passt aber auf, dass ihr die flüssige Schokolade beim Tragen nicht verwischt.

Sind eure Insekten fertig, könnt ihr sie in einer Schüssel servieren. Wer möchte kann noch Gummi-Regenwürmer oder Rosinen als Fliegen dazu mischen. Wer eurer Freunde ist mutig genug zu probieren?

17 Jul

Kokos-Pralinen aus Java

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

In Java durften Marco, Luigi und Shi La frische Kokosnüsse probieren. Und Luigi hat sich natürlich sofort ein leckeres Rezept mit Kokos einfallen lassen. Die Kokos-Pralinen sind süße, kleine Kugeln. Perfekter Reiseproviant! Um sie nachzumachen braucht ihr:

Zutaten

150g Kokosmilch

15g Butter

100g Kokosraspel (eventuell noch ein wenig mehr, um die Kugeln darin zu wälzen)

30g Zucker

So gehts:

Gebt die Kokosmilch, die Butter , den Zucker und die Hälfte der Kokosraspel in einen Topf. Erhitzt die Masse bis es blubbert. Rührt dabei immer wieder um, nicht dass es euch anbrennt!

Wenn es kurz gekocht hat, gebt ihr nochmal die Hälfte der übrigen Kokosraspel hinzu. Wenn ihr gut umgerührt habt, lasst ihr es erstmal abkühlen.

Wenn alles abgekühlt ist, formt ihr aus aus der Masse viele kleine Kugeln. Jede sollte ungefähr so groß wie eine 1€-Münze sein. Diese rollt ihr in einem Teller mit Kokosraspeln, damit sie nicht aneinander kleben. Am Besten bewahrt ihr die Kugeln dann im Kühlschrank auf, bis ihr sie esst.

 

Die Kokosnuss – eine nützliche Frucht

Kokosnüsse gibt es in allen tropischen Regionen der Erde. Bei der Ausbreitung hat ihnen das Meer geholfen, denn die Früchte können auch noch keimen, nachdem sie monatelang im Wasser getrieben sind.  Sogar in Skandinavien sollen schon Kokosnüsse angespült worden sein!

Kokosnüsse kann man das ganze Jahr über ernten. Aber die Bewohner der Tropen nutzen nicht nur die Früchte. Aus den bis zu 7 Meter langen Palmwedeln flechten sie Matten, Hüte und Körbe und decken sogar ihre Dächer damit. Und ihre Häuser sind natürlich aus Palmenholz gebaut. Außerdem kann man aus den Kokosfasern auch sehr stabile Seile machen.

Bei uns kann man im Laden Kokosraspeln, Kokoswasser und Kokosmilch kaufen. Aus der Kokosmilch kann man sich auch ein leckeres Curry kochen! Das Rezept findet ihr hier.

28 Feb

Fu Fus Obstsalat

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Was essen Fledermäuse?

Es gibt viele Fledermausarten auf der ganzen Welt. Und alle sind unterschiedlich! In Europa wohnen sie meist in Höhlen oder Dächern und ernähren sich von Insekten. Im Regenwald gibt es Arten, die sich wie Bienen von Nektar ernähren.

Und Fu Fu isst, wie alle Fruchtfledermäuse, am liebsten Obst. Wenn Luigi ihm eine Freude machen will, schneidet er ganz viel Obst in einen Obstsalat. Und der schmeckt nicht nur Fu Fu!

Ihr braucht:

viel Obst

Zitronensaft

einen Löffel Honig

Ihr könnt jedes Obst nehmen, das euch schmeckt. Überlegt aber vorher, wie viel ihr wirklich essen könnt, nicht, dass es zu viel wird.

Anleitung:

Manches Obst muss man erst schälen. Bei anderem, wie zum Beispiel Trauben, isst man die Schale mit. Bei Äpfeln oder Birnen kann man die Schale dran lassen oder weg schneiden, wenn man sie nicht mag. Wenn ihr die Schale dran lasst, solltet ihr das Obst aber waschen.

Manches Obst, wie Ananas oder Pfirsiche kann man auch aus der Dose kaufen. Kippt den Inhalt der Dose in ein Sieb, damit der Saft abtropft.

Schneidet alle Früchte in gleich große Stücke und füllt sie in eine große Schüssel. Passt auf, dass die Stücke nicht zu groß sind, schließlich sollen sie euch beim Essen nicht vom Löffel fallen.

Mischt den Honig mit dem Saft einer halben Zitrone. Wenn sich beides gut vermischt hat, gießt ihr es über die Früchte. Nun müsst ihr nur noch Umrühren und könnt es euch schmecken lassen!

 

Für Obstsalat kann man eigentlich alle Früchte, Nüsse und Beeren verwenden. Luigi nimmt meist, was er gerade dabei hat. Welche Früchte tut ihr am liebsten in euren Obstsalat?

18 Okt

Bananenbrot aus Madagaskar

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Luigis Rezept für Bananenbrot mit Kokosraspeln

Auch auf der Reise nach Madagaskar hat Luigi wieder fleißig Rezepte in seinem Kochbuch gesammelt. Bananenbrot ist eine besonders leckere und einfache madagassische Spezialität. So könnt ihr dieses süße Gebäck selber backen:

Zutaten

3 Reife Bananen

200 g Reis- oder Weizenmehl

125 g Butter

100 g brauner Zucker

2 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

60 g Kokosraspeln

Zubereitung

Als erstes werden die Bananen püriert oder mit einer Gabel zu einem Brei zerdrückt. Die Bananenmasse mischt ihr dann mit den Eiern, der Butter und dem Zucker.  Dann gebt ihr auch das Mehl und die anderen Zutaten dazu. Rührt nur bis alles gut verrührt ist, wenn man zu lange rührt wird das Bananenbrot später hart und trocken.

Fettet eine eckige Kuchenform mit Butter ein. So bekommt ihr das Brot später leichter aus der Form. Verteilt die Teigmasse gleichmäßig darin. Heizt den Backofen auf 160 Grad vor und backt das Bananenbrot dann für 60 Minuten.

Ihr könnt mit einem Zahnstocher prüfen, ob das Bananenbrot durch ist: Piekst den Zahnstocher mitten ins Brot hinein und schaut, ob Teig daran klebt, wenn ihr ihn wieder herauszieht. Erst wenn der Zahnstocher sauber bleibt, ist das Bananenbrot fertig und ihr könnt es zum Abkühlen heraus nehmen.

Bananen und Reis auf Madagaskar

Ursprünglich stammt die Banane nicht aus Afrika, sondern aus Südostasien. Nach Afrika kam sie wahrscheinlich mit den Einwanderern, die schon vor vielen hundert Jahren Madagaskar vom heutigen Indonesien aus besiedelten. Diese brachten auch den Reis mit auf die Insel Madagaskar, wehalb Bananenbrot oft mit Reismehl gemacht wird. Mit Weizenmehl schmeckt es aber auch. Noch heute wird auf Madagaskar sehr gerne Bananenbrot gegessen.

15 Feb

Zimt-Blätterteig-Schnecken

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Zimt-Blätterteig-Schnecken

Ceylon-Zimt wird auch als der „echte“ oder „ ursprüngliche“ Zimt bezeichnet. Er wird aus der Rinde von Zimtbäumen gewonnen, die hauptsächlich in Sri-Lanka und Süd-Indien angebaut werden – und natürlich musste Luigi mit diesem Gewürz gleich etwas Leckeres zaubern.

Das braucht ihr:

zwei Rollen Blätterteig

3 Esslöffel Zucker

2 Teelöffel Ceylon-Zimt

3 Esslöffel Puderzucker

4 Esslöffel Apfelmus

So gehts:

Heizt den Backofen vor, indem ihr ihn auf Umluft und 200° stellt. Lasst euch dabei am Besten von einem Erwachsenen helfen.Rezept Zimtschnecken Schritt 01

Mischt den Zucker, den Zimt und den Apfelmus in eine kleine Schüssel zusammen.

Rollt die zwei Blätterteig-Rollen aus und bestreicht sie jeweils mit zwei Esslöffeln der Apfelmus-Zucker-Zimt-Mischung.

Rezept Blätterteigschnecken Schritt 02

Nun rollt ihr an der langen Seite den Teig bis in die Mitte. Das macht ihr nochmal mit der gegenüberliegenden Seite (achtet darauf, dass zwei feste Rollen entstehen). Drückt die beiden Rollen nochmal ein wenig zusammen. Das Ganze wiederholt ihr bei dem zweiten Blätterteig.

Mit einem scharfen Messer schneidet ihr jetzt vorsichtig etwa zwei Zentimeter große Stücke ab. Passt bitte auf, dass ihr euch nicht schneidet.

Blätterteig Zimt Schnecken Rezept Schritt 03Legt eine Schicht Backpapier auf ein Backblech und darauf legt ihr dann, mit ein bisschen Abstand, die flachen Schnecken.

Stellt euch eine Uhr auf 20 Minuten. Schaut ab und zu nach den Zimt-Schnecken, dass sie nicht verbrennen. Wenn sie schön goldbraun sind soll euch ein Erwachsener beim herausholen helfen. Die Schnecken müssen noch ein bisschen abkühlen und dann könnt ihr sie mit Puderzucker bestreuen.

Luigi würde jetzt sagen: „Es duftet himmlisch! Die Augen können dich täuschen, deshalb sollte man immer seiner Nase folgen!“

Guten Appetit!

Hier könnt ihr das Rezept als pdf herunterladen: Anleitung_Zimt-Schnecken_mit Bildern

 

10 Aug

Sommerliche Muffins mit Mascarpone

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Dieses Muffin-Rezept aus Luigis Kochbuch ist etwas für alle Naschkatzen und Leckermäuler. Die kleinen Muffins sind sowohl frisch und fruchtig als auch süß und saftig! Das besondere dabei ist die Mascarpone-Creme, die in den Teig eingerührt wird und ihn besonders lecker macht.

Mascarpone ist eine dicke Frischkäsecreme, die aus Italien stammt und dort für verschiedene Süßspeisen verwendet wird. Weil sie bei Wärme leicht verdirbt, wurde sie früher vor allem im Winter gegessen. Aber heute können wir sie auch im Sommer genießen. Für die sommerlichen Muffins benutzen wir daher Mascarpone und frische Heidelbeeren.

Zutaten:

100 g Zucker

125 g Butter

125 g Mascarpone (gibt es im Supermarkt)

2 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

200 g Mehl

1 TL Backpulver

125g frische Heidelbeeren

Außerdem benötigt ihr ca. 15 Muffinförmchen aus Papier.

So bereitet ihr sie zu:

Die Zubereitung ist nach diesem Muffin Rezept ganz einfach und hat nur 3 Schritte. Zuerst vermischt ihr Zucker, Butter, Mascarpone, Vanillezucker, und Eier in einer großen Schüssel.

Dann gebt ihr – am besten durch ein Sieb – Mehl und Backpulver dazu und verrührt auch dies.

Nun fehlen nur noch die Heidelbeeren, die ihr vorsichtig mit einem Löffel unter den Teig heben könnt.

Die Teigmasse für die Heidelbeer Mascarpone Muffins könnt ihr jetzt gleichmäßig in den Muffinförmchen verteilen. Backt die Mufins ca. 20 Minuten lang im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft. Dann könnt ihr sie abkühlen lassen … und genießen.

Guten Appetit!

Eine andere italienische Spezialität, die eher winterlich schmeckt, sind übrigens Cantuccini Kekse mit Nüssen und Orangen. Luigis Kochbuch hält für jede Jahreszeit etwas bereit!

01 Dez

Dattelkekse

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Datteln – typisch für den arabischen Raum

Dattelpalmen sind Wüstenpflanzen, die sehr viel Sonne brauchen. Deshalb wachsen sie vor allem im arabischen Raum, aber auch im Süden Europas – überall dort, wo es warm und sonnig ist. Schon seit Jahrtausenden werden sie von Menschen angebaut, da die Dattelfrüchte sehr nahrhaft und auch gesund sind. Datteln können frisch oder getrocknet gegessen werden, oder eben gebacken wie in den Dattelplätzchen.

Luigi liebt Datteln. Deshalb hat uns ein leckeres Rezept für Dattelkekse mitgebracht. Auch als Weihnachtsplätzchen eignet sich dieses Gebäck sehr gut! Die Zubereitung ist ganz einfach.

Plätzchen backen mit Luigi

Luigi liebt Gebäck, Kekse, Plätzchen … und er weiß, wie man sie backt!

Zutaten:

250 g Mehl

150 g Butter

100 g getrocknete Datteln

50 g gehackte Wallnüsse

1 Eiweiß

1 Eigelb

1 Prise Salz

1 TL Backpulver

Dattelkekse backen:

Als erstes wird der Teig angemischt. Dazu gebt ihr Mehl, Salz und Backpulver in eine große Schüssel und fügt anschließend die Butter und das Eiweiß hinzu. Das Trennen des Eiweißes vom Eigelb erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Verknetet alles gut, entweder mit der Hand oder mit einem Rührgerät. Dann könnt ihr die Schüssel zur Seite stellen. Der Teig muss nun 30 Minuten ruhen, also einfach ganz ruhig stehen.

Diese Zeit könnt ihr nutzen, um die Datteln in kleine Stückchen zu schneiden. Sobald die Ruhezeit vorbei ist, gebt ihr die Dattelstückchen und die Wallüsse zum Teig dazu. Verknetet sie, bis sie gleichmäßig in der Teigmasse verteilt sind. Dann könnt ihr kleine Teigmengen abtrennen, plattdrücken, und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die rohen Kekse werden nun noch mit dem Eigelb bestrichen, damit sie im Ofen goldbraun werden.

Backt die Dattelplätzchen für 15 bis 20 Minuten bei 180 Grad, wartet bis sie abkühlen … und lasst sie euch schmecken!

Auch sehr lecker – und natürlich ebenfalls aus Luigis Kochbuch – sind übrigens Cantuccini Kekse oder Baklava.

14 Jul

Indischer Mango Lassi

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

In Luigis Kochbuch gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern auch die passenden Getränke wie diesen leckeren indischen Mango Lassi. Mit Luigis Lassi Rezept könnt ihr den leckeren Joghurt Drink ganz leicht selber machen.

Gut bei scharfem Essen

Der Begriff „Lassi“ bezeichnet ein typisch indisches Getränk aus Joghurt, gemischt mit Wasser oder Milch. Lassis gibt es in vielen verschiedenen Sorten, von süß über sauer bis hin zu salzig. Nah verwandt ist zum Beispiel auch der türkische Trinkjoghurt Ayran.

Der Grund dafür, dass diese Getränke in Indien, Asien und dem Nahen Osten so beliebt sind ist einfach: Wenn man nach scharfem Essen Wasser trinkt, macht das die Schärfe oft nur schlimmer. Milch und Joghurt hingegen helfen die Schärfe zu lindern und machen scharfe Speisen wie indisches Curry leichter verdaulich.

Aber auch ganz abgesehen davon: Lassis sind einfach lecker! Unser Mango Lassi gehört zu den süßen Sorten und schmeckt auch sehr gut als Nachspeise.

Ob in Marcos Becher auch Mango Lassi ist?

Ihr braucht für 2-3 Portionen:

250 g Naturjoghurt (ungesüßt)

100 ml Wasser

1 Mango (am besten frisch, aber 100 g Mango aus der Dose gehen auch)

1 EL Zucker (nur bei frischer Mango)

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Kardamon

Zubereitung Mango Lassi

Als erstes wird die Mango geschält, in kleine Stücken geschnitten, und püriert. Dann könnt ihr das Mangopüree mit Joghurt und Wasser mischen und gut durchmixen. Falls der Lassi noch zu dickflüssig ist, gebt ihr noch etwas mehr Wasser hinzu. Anschließend wird die Mischung mit Zucker, Zitronensaft und Kardamon abgeschmeckt.

Füllt den Mango Lassi in ein Glas und serviert ihn zum Essen oder einfach so, als Sommer Getränk für Zwischendurch.

Hmmmm, lecker!

19 Aug

Süße Reisbällchen

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Wenn wir an Reis denken, fallen uns als erstes Wohl kaum Süßigkeiten ein. Doch die süßen Reisbällchen aus Luigis Kochbuch sind genau das. Traut ihr euch, mal etwas ganz Neues zu probieren?

Dieses einfache Rezept für süße chinesische Reisbällchen gibt euch die Gelegenheit dazu.

Zutaten:

200 g Klebreismehl (aus dem Asia-Markt)

200 ml Wasser

100 g süße Bohnenpaste oder Lotuspaste (ebenfalls aus dem Asia-Markt)

100 g Sesamkörner

Öl

Rezept für die Reisbällchen:

Als erstes erhitzt ihr das Wasser in einem Topf. Sobald es heiß ist – aber noch nicht kocht – nehmt ihr den Topf vom Herd und mischt das Klebreismehl hinein. Verrührt es gut, bis ein geschmeidiger Teig entsteht und lasst die Masse etwa 10 Minuten abkühlen. Dann knetet ihr den Teig noch einmal gut durch und rollt ihn zu einer Rolle mit etwa 4 cm Durchmesser. Schneidet die Rolle in zehn etwa gleichgroße Stücke und deckt sie mit einem feuchten Tuch ab.

traditionelle chinesische ReisbällchenNacheinander könnt ihr diese Teigstücke nun mit den Händen formen, bis sie etwa 8 cm Durchmesser haben und der Rand etwas dünner als die Mitte ist. Anschließend gebt ihr je einen Teelöffel von der Bohnen- oder Lotuspaste in die Mitte der Teigscheibe. Schließt die Teigränder um die Füllung herum und formt vorsichtig ein Bällchen.

Reisbällchen02Als nächstes kommt der Sesam zum Einsatz. Gebt die Körner auf einen Teller, befeuchtet eure chinesischen Reisbällchen mit etwas Wasser, und rollt sie im Sesam. Nun muss nur noch das Öl erhitzt und die Bällchen frittiert oder angebraten werden – lasst euch dabei unbedingt helfen, denn das heiße Fett kann spritzen!

süße ReisbällchenNach ungefähr 3 Minuten werden die Reisbällchen goldbraun und sind fertig. Übrigens werden sie beim Erhitzen immer größer, also legt euch am besten einen großen Löffel oder Pfannenwender bereit, um sie aus der Pfanne zu holen.

Wir wünschen guten Appetit!

Schmeckt euch diese traditionell chinesischen Nachspeise?

Weitere leckere Rezepte aus Luigis Kochbuch findet ihr hier:
Baklava
Indisches Curry
Italienische Kekse