Schlagwort: Süße Rezepte

17 Jul

Kokos-Pralinen aus Java

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

In Java durften Marco, Luigi und Shi La frische Kokosnüsse probieren. Und Luigi hat sich natürlich sofort ein leckeres Rezept mit Kokos einfallen lassen. Die Kokos-Pralinen sind süße, kleine Kugeln. Perfekter Reiseproviant! Um sie nachzumachen braucht ihr:

Zutaten

150g Kokosmilch

15g Butter

100g Kokosraspel (eventuell noch ein wenig mehr, um die Kugeln darin zu wälzen)

30g Zucker

So gehts:

Gebt die Kokosmilch, die Butter , den Zucker und die Hälfte der Kokosraspel in einen Topf. Erhitzt die Masse bis es blubbert. Rührt dabei immer wieder um, nicht dass es euch anbrennt!

Wenn es kurz gekocht hat, gebt ihr nochmal die Hälfte der übrigen Kokosraspel hinzu. Wenn ihr gut umgerührt habt, lasst ihr es erstmal abkühlen.

Wenn alles abgekühlt ist, formt ihr aus aus der Masse viele kleine Kugeln. Jede sollte ungefähr so groß wie eine 1€-Münze sein. Diese rollt ihr in einem Teller mit Kokosraspeln, damit sie nicht aneinander kleben. Am Besten bewahrt ihr die Kugeln dann im Kühlschrank auf, bis ihr sie esst.

 

Die Kokosnuss – eine nützliche Frucht

Kokosnüsse gibt es in allen tropischen Regionen der Erde. Bei der Ausbreitung hat ihnen das Meer geholfen, denn die Früchte können auch noch keimen, nachdem sie monatelang im Wasser getrieben sind.  Sogar in Skandinavien sollen schon Kokosnüsse angespült worden sein!

Kokosnüsse kann man das ganze Jahr über ernten. Aber die Bewohner der Tropen nutzen nicht nur die Früchte. Aus den bis zu 7 Meter langen Palmwedeln flechten sie Matten, Hüte und Körbe und decken sogar ihre Dächer damit. Und ihre Häuser sind natürlich aus Palmenholz gebaut. Außerdem kann man aus den Kokosfasern auch sehr stabile Seile machen.

Bei uns kann man im Laden Kokosraspeln, Kokoswasser und Kokosmilch kaufen. Aus der Kokosmilch kann man sich auch ein leckeres Curry kochen! Das Rezept findet ihr hier.

28 Feb

Fu Fus Obstsalat

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Was essen Fledermäuse?

Es gibt viele Fledermausarten auf der ganzen Welt. Und alle sind unterschiedlich! In Europa wohnen sie meist in Höhlen oder Dächern und ernähren sich von Insekten. Im Regenwald gibt es Arten, die sich wie Bienen von Nektar ernähren.

Und Fu Fu isst, wie alle Fruchtfledermäuse, am liebsten Obst. Wenn Luigi ihm eine Freude machen will, schneidet er ganz viel Obst in einen Obstsalat. Und der schmeckt nicht nur Fu Fu!

Ihr braucht:

viel Obst

Zitronensaft

einen Löffel Honig

Ihr könnt jedes Obst nehmen, das euch schmeckt. Überlegt aber vorher, wie viel ihr wirklich essen könnt, nicht, dass es zu viel wird.

Anleitung:

Manches Obst muss man erst schälen. Bei anderem, wie zum Beispiel Trauben, isst man die Schale mit. Bei Äpfeln oder Birnen kann man die Schale dran lassen oder weg schneiden, wenn man sie nicht mag. Wenn ihr die Schale dran lasst, solltet ihr das Obst aber waschen.

Manches Obst, wie Ananas oder Pfirsiche kann man auch aus der Dose kaufen. Kippt den Inhalt der Dose in ein Sieb, damit der Saft abtropft.

Schneidet alle Früchte in gleich große Stücke und füllt sie in eine große Schüssel. Passt auf, dass die Stücke nicht zu groß sind, schließlich sollen sie euch beim Essen nicht vom Löffel fallen.

Mischt den Honig mit dem Saft einer halben Zitrone. Wenn sich beides gut vermischt hat, gießt ihr es über die Früchte. Nun müsst ihr nur noch Umrühren und könnt es euch schmecken lassen!

 

Für Obstsalat kann man eigentlich alle Früchte, Nüsse und Beeren verwenden. Luigi nimmt meist, was er gerade dabei hat. Welche Früchte tut ihr am liebsten in euren Obstsalat?

18 Okt

Bananenbrot aus Madagaskar

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Luigis Rezept für Bananenbrot mit Kokosraspeln

Auch auf der Reise nach Madagaskar hat Luigi wieder fleißig Rezepte in seinem Kochbuch gesammelt. Bananenbrot ist eine besonders leckere und einfache madagassische Spezialität. So könnt ihr dieses süße Gebäck selber backen:

Zutaten

3 Reife Bananen

200 g Reis- oder Weizenmehl

125 g Butter

100 g brauner Zucker

2 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

60 g Kokosraspeln

Zubereitung

Als erstes werden die Bananen püriert oder mit einer Gabel zu einem Brei zerdrückt. Die Bananenmasse mischt ihr dann mit den Eiern, der Butter und dem Zucker.  Dann gebt ihr auch das Mehl und die anderen Zutaten dazu. Rührt nur bis alles gut verrührt ist, wenn man zu lange rührt wird das Bananenbrot später hart und trocken.

Fettet eine eckige Kuchenform mit Butter ein. So bekommt ihr das Brot später leichter aus der Form. Verteilt die Teigmasse gleichmäßig darin. Heizt den Backofen auf 160 Grad vor und backt das Bananenbrot dann für 60 Minuten.

Ihr könnt mit einem Zahnstocher prüfen, ob das Bananenbrot durch ist: Piekst den Zahnstocher mitten ins Brot hinein und schaut, ob Teig daran klebt, wenn ihr ihn wieder herauszieht. Erst wenn der Zahnstocher sauber bleibt, ist das Bananenbrot fertig und ihr könnt es zum Abkühlen heraus nehmen.

Bananen und Reis auf Madagaskar

Ursprünglich stammt die Banane nicht aus Afrika, sondern aus Südostasien. Nach Afrika kam sie wahrscheinlich mit den Einwanderern, die schon vor vielen hundert Jahren Madagaskar vom heutigen Indonesien aus besiedelten. Diese brachten auch den Reis mit auf die Insel Madagaskar, wehalb Bananenbrot oft mit Reismehl gemacht wird. Mit Weizenmehl schmeckt es aber auch. Noch heute wird auf Madagaskar sehr gerne Bananenbrot gegessen.

15 Feb

Zimt-Blätterteig-Schnecken

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Zimt-Blätterteig-Schnecken

Ceylon-Zimt wird auch als der „echte“ oder „ ursprüngliche“ Zimt bezeichnet. Er wird aus der Rinde von Zimtbäumen gewonnen, die hauptsächlich in Sri-Lanka und Süd-Indien angebaut werden – und natürlich musste Luigi mit diesem Gewürz gleich etwas Leckeres zaubern.

Das braucht ihr:

zwei Rollen Blätterteig

3 Esslöffel Zucker

2 Teelöffel Ceylon-Zimt

3 Esslöffel Puderzucker

4 Esslöffel Apfelmus

So gehts:

Heizt den Backofen vor, indem ihr ihn auf Umluft und 200° stellt. Lasst euch dabei am Besten von einem Erwachsenen helfen.Rezept Zimtschnecken Schritt 01

Mischt den Zucker, den Zimt und den Apfelmus in eine kleine Schüssel zusammen.

Rollt die zwei Blätterteig-Rollen aus und bestreicht sie jeweils mit zwei Esslöffeln der Apfelmus-Zucker-Zimt-Mischung.

Rezept Blätterteigschnecken Schritt 02

Nun rollt ihr an der langen Seite den Teig bis in die Mitte. Das macht ihr nochmal mit der gegenüberliegenden Seite (achtet darauf, dass zwei feste Rollen entstehen). Drückt die beiden Rollen nochmal ein wenig zusammen. Das Ganze wiederholt ihr bei dem zweiten Blätterteig.

Mit einem scharfen Messer schneidet ihr jetzt vorsichtig etwa zwei Zentimeter große Stücke ab. Passt bitte auf, dass ihr euch nicht schneidet.

Blätterteig Zimt Schnecken Rezept Schritt 03Legt eine Schicht Backpapier auf ein Backblech und darauf legt ihr dann, mit ein bisschen Abstand, die flachen Schnecken.

Stellt euch eine Uhr auf 20 Minuten. Schaut ab und zu nach den Zimt-Schnecken, dass sie nicht verbrennen. Wenn sie schön goldbraun sind soll euch ein Erwachsener beim herausholen helfen. Die Schnecken müssen noch ein bisschen abkühlen und dann könnt ihr sie mit Puderzucker bestreuen.

Luigi würde jetzt sagen: „Es duftet himmlisch! Die Augen können dich täuschen, deshalb sollte man immer seiner Nase folgen!“

Guten Appetit!

Hier könnt ihr das Rezept als pdf herunterladen: Anleitung_Zimt-Schnecken_mit Bildern

 

10 Aug

Sommerliche Muffins mit Mascarpone

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Dieses Muffin-Rezept aus Luigis Kochbuch ist etwas für alle Naschkatzen und Leckermäuler. Die kleinen Muffins sind sowohl frisch und fruchtig als auch süß und saftig! Das besondere dabei ist die Mascarpone-Creme, die in den Teig eingerührt wird und ihn besonders lecker macht.

Mascarpone ist eine dicke Frischkäsecreme, die aus Italien stammt und dort für verschiedene Süßspeisen verwendet wird. Weil sie bei Wärme leicht verdirbt, wurde sie früher vor allem im Winter gegessen. Aber heute können wir sie auch im Sommer genießen. Für die sommerlichen Muffins benutzen wir daher Mascarpone und frische Heidelbeeren.

Zutaten:

100 g Zucker

125 g Butter

125 g Mascarpone (gibt es im Supermarkt)

2 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

200 g Mehl

1 TL Backpulver

125g frische Heidelbeeren

Außerdem benötigt ihr ca. 15 Muffinförmchen aus Papier.

So bereitet ihr sie zu:

Die Zubereitung ist nach diesem Muffin Rezept ganz einfach und hat nur 3 Schritte. Zuerst vermischt ihr Zucker, Butter, Mascarpone, Vanillezucker, und Eier in einer großen Schüssel.

Dann gebt ihr – am besten durch ein Sieb – Mehl und Backpulver dazu und verrührt auch dies.

Nun fehlen nur noch die Heidelbeeren, die ihr vorsichtig mit einem Löffel unter den Teig heben könnt.

Die Teigmasse für die Heidelbeer Mascarpone Muffins könnt ihr jetzt gleichmäßig in den Muffinförmchen verteilen. Backt die Mufins ca. 20 Minuten lang im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft. Dann könnt ihr sie abkühlen lassen … und genießen.

Guten Appetit!

Eine andere italienische Spezialität, die eher winterlich schmeckt, sind übrigens Cantuccini Kekse mit Nüssen und Orangen. Luigis Kochbuch hält für jede Jahreszeit etwas bereit!

01 Dez

Dattelkekse

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Datteln – typisch für den arabischen Raum

Dattelpalmen sind Wüstenpflanzen, die sehr viel Sonne brauchen. Deshalb wachsen sie vor allem im arabischen Raum, aber auch im Süden Europas – überall dort, wo es warm und sonnig ist. Schon seit Jahrtausenden werden sie von Menschen angebaut, da die Dattelfrüchte sehr nahrhaft und auch gesund sind. Datteln können frisch oder getrocknet gegessen werden, oder eben gebacken wie in den Dattelplätzchen.

Luigi liebt Datteln. Deshalb hat uns ein leckeres Rezept für Dattelkekse mitgebracht. Auch als Weihnachtsplätzchen eignet sich dieses Gebäck sehr gut! Die Zubereitung ist ganz einfach.

Plätzchen backen mit Luigi

Luigi liebt Gebäck, Kekse, Plätzchen … und er weiß, wie man sie backt!

Zutaten:

250 g Mehl

150 g Butter

100 g getrocknete Datteln

50 g gehackte Wallnüsse

1 Eiweiß

1 Eigelb

1 Prise Salz

1 TL Backpulver

Dattelkekse backen:

Als erstes wird der Teig angemischt. Dazu gebt ihr Mehl, Salz und Backpulver in eine große Schüssel und fügt anschließend die Butter und das Eiweiß hinzu. Das Trennen des Eiweißes vom Eigelb erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Verknetet alles gut, entweder mit der Hand oder mit einem Rührgerät. Dann könnt ihr die Schüssel zur Seite stellen. Der Teig muss nun 30 Minuten ruhen, also einfach ganz ruhig stehen.

Diese Zeit könnt ihr nutzen, um die Datteln in kleine Stückchen zu schneiden. Sobald die Ruhezeit vorbei ist, gebt ihr die Dattelstückchen und die Wallüsse zum Teig dazu. Verknetet sie, bis sie gleichmäßig in der Teigmasse verteilt sind. Dann könnt ihr kleine Teigmengen abtrennen, plattdrücken, und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die rohen Kekse werden nun noch mit dem Eigelb bestrichen, damit sie im Ofen goldbraun werden.

Backt die Dattelplätzchen für 15 bis 20 Minuten bei 180 Grad, wartet bis sie abkühlen … und lasst sie euch schmecken!

Auch sehr lecker – und natürlich ebenfalls aus Luigis Kochbuch – sind übrigens Cantuccini Kekse oder Baklava.

14 Jul

Indischer Mango Lassi

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

In Luigis Kochbuch gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern auch die passenden Getränke wie diesen leckeren indischen Mango Lassi. Mit Luigis Lassi Rezept könnt ihr den leckeren Joghurt Drink ganz leicht selber machen.

Gut bei scharfem Essen

Der Begriff „Lassi“ bezeichnet ein typisch indisches Getränk aus Joghurt, gemischt mit Wasser oder Milch. Lassis gibt es in vielen verschiedenen Sorten, von süß über sauer bis hin zu salzig. Nah verwandt ist zum Beispiel auch der türkische Trinkjoghurt Ayran.

Der Grund dafür, dass diese Getränke in Indien, Asien und dem Nahen Osten so beliebt sind ist einfach: Wenn man nach scharfem Essen Wasser trinkt, macht das die Schärfe oft nur schlimmer. Milch und Joghurt hingegen helfen die Schärfe zu lindern und machen scharfe Speisen wie indisches Curry leichter verdaulich.

Aber auch ganz abgesehen davon: Lassis sind einfach lecker! Unser Mango Lassi gehört zu den süßen Sorten und schmeckt auch sehr gut als Nachspeise.

Ob in Marcos Becher auch Mango Lassi ist?

Ihr braucht für 2-3 Portionen:

250 g Naturjoghurt (ungesüßt)

100 ml Wasser

1 Mango (am besten frisch, aber 100 g Mango aus der Dose gehen auch)

1 EL Zucker (nur bei frischer Mango)

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Kardamon

Zubereitung Mango Lassi

Als erstes wird die Mango geschält, in kleine Stücken geschnitten, und püriert. Dann könnt ihr das Mangopüree mit Joghurt und Wasser mischen und gut durchmixen. Falls der Lassi noch zu dickflüssig ist, gebt ihr noch etwas mehr Wasser hinzu. Anschließend wird die Mischung mit Zucker, Zitronensaft und Kardamon abgeschmeckt.

Füllt den Mango Lassi in ein Glas und serviert ihn zum Essen oder einfach so, als Sommer Getränk für Zwischendurch.

Hmmmm, lecker!

19 Aug

Süße Reisbällchen

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Wenn wir an Reis denken, fallen uns als erstes Wohl kaum Süßigkeiten ein. Doch die süßen Reisbällchen aus Luigis Kochbuch sind genau das. Traut ihr euch, mal etwas ganz Neues zu probieren?

Dieses einfache Rezept für süße chinesische Reisbällchen gibt euch die Gelegenheit dazu.

Zutaten:

200 g Klebreismehl (aus dem Asia-Markt)

200 ml Wasser

100 g süße Bohnenpaste oder Lotuspaste (ebenfalls aus dem Asia-Markt)

100 g Sesamkörner

Öl

Rezept für die Reisbällchen:

Als erstes erhitzt ihr das Wasser in einem Topf. Sobald es heiß ist – aber noch nicht kocht – nehmt ihr den Topf vom Herd und mischt das Klebreismehl hinein. Verrührt es gut, bis ein geschmeidiger Teig entsteht und lasst die Masse etwa 10 Minuten abkühlen. Dann knetet ihr den Teig noch einmal gut durch und rollt ihn zu einer Rolle mit etwa 4 cm Durchmesser. Schneidet die Rolle in zehn etwa gleichgroße Stücke und deckt sie mit einem feuchten Tuch ab.

traditionelle chinesische ReisbällchenNacheinander könnt ihr diese Teigstücke nun mit den Händen formen, bis sie etwa 8 cm Durchmesser haben und der Rand etwas dünner als die Mitte ist. Anschließend gebt ihr je einen Teelöffel von der Bohnen- oder Lotuspaste in die Mitte der Teigscheibe. Schließt die Teigränder um die Füllung herum und formt vorsichtig ein Bällchen.

Reisbällchen02Als nächstes kommt der Sesam zum Einsatz. Gebt die Körner auf einen Teller, befeuchtet eure chinesischen Reisbällchen mit etwas Wasser, und rollt sie im Sesam. Nun muss nur noch das Öl erhitzt und die Bällchen frittiert oder angebraten werden – lasst euch dabei unbedingt helfen, denn das heiße Fett kann spritzen!

süße ReisbällchenNach ungefähr 3 Minuten werden die Reisbällchen goldbraun und sind fertig. Übrigens werden sie beim Erhitzen immer größer, also legt euch am besten einen großen Löffel oder Pfannenwender bereit, um sie aus der Pfanne zu holen.

Wir wünschen guten Appetit!

Schmeckt euch diese traditionell chinesischen Nachspeise?

Weitere leckere Rezepte aus Luigis Kochbuch findet ihr hier:
Baklava
Indisches Curry
Italienische Kekse

06 Mai

Baklava

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Baklava ist ein süßes Gebäck, das im Nahen Osten und auf der Balkanhalbinsel weit verbreitet ist. Da ist es unvermeidlich, dass auch Marco, Shi La und Luigi auf ihrer Reise davon probiert haben … und natürlich hat Luigi sofort ein besonders leckeres Baklava Rezept aufgeschrieben.

Zutaten:

200 g gehackte Haselnüsse

100 g gemahlene Mandeln

25 g gehackte Pistazien

150 g Zucker

1 Prise Zimt

150 g Butter

450 g Blätterteig

125 ml Honig

150 ml Wasser

1 Sprizter Zitronensaft

Baklava Rezept mit 6 einfachen Schritten

In Schritt 1 mischt ihr die Nüsse, Mandeln und den Zimt mit 4 Esslöffeln Zucker.

Dann kommt Schritt 2: Die Butter schmelzen – vorsichtig, damit sie nicht anbrennt! – und anschließend etwas abkühlen lassen.

Baklava_01Schritt 3 ist der größte Teil der Arbeit, geht aber trotzdem noch sehr schnell.

Denn nun fettet ihr eine große Backform mit Butter ein und befüllt sie immer abwechselnd mit einer Schicht Blätterteig und einer Schicht der Nussmischung.

Baklava_02Also: Erst Blätterteig in die Backform legen. Mit ein wenig geschmolzener Butter bestreichen. Dann ungefähr die Hälfte der Nüsse darauf verteilen. Und das Ganze noch einmal, bis die Nüsse aufgebraucht sind und eine Blätterteigschicht oben auf liegt. Die restliche Butter verteilt ihr darüber.Baklava_03

Schritt 4 ist wieder einfacher: Schneidet die Teig-Nuss-Schichten in Stücke. Dann muss eure Baklava ungefähr 25 Minuten bei 200 Grad (oder 180 Grad bei Umluft) im Ofen backen. Behaltet sie im Blick und holt sie heraus wenn sie schön goldbraun ist.

Baklava_04Schritt 5 ist das, was Baklava schön süß macht. Mischt Honig, Wasser und Zucker in einem Topf und lasst die Mischung so lange kochen, bis sie dickflüssig wird. Dann schmeckt ihr den Sirup mit ein bisschen Zitronensaft ab.

Und wenn dann die Backlava aus dem Ofen kommen – Schritt 6 – gießt ihr den Sirup darüber und bestreut alles mit den Pistazien. Abkühlen lassen … hmmm!

Woher kommt Baklava?

Baklava Rezepte gibt es übrigens viele. Einige beinhalten Walnüssen, andere Mandeln, manche werden nur mit Honig gesüßt und andere werden nicht in Form geschnitten, sondern aufgerollt. Das ist in je nach Region unterschiedlich.

Was davon das ursprüngliche Baklava Rezept war oder woher es kam, weiß heute allerdings niemand mehr – vielleicht stammt Baklava ursprünglich aus den Steppen Vorderasiens und wurde von Nomadenvölkern verbreitet, vielleicht wurde es von sesshaften Völkern im Nahen Osten oder der Türkei erfunden oder vielleicht waren auch die Griechen an der Erfindung dieser Leckerei beteiligt. So oder so: Lasst es euch schmecken!

Eine andere süße Leckerei aus Luigis Kochbuch sind die italienischen Cantuccini-Kekse.

13 Nov

Plätzchen backen mit Luigi

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Traditionelle italienische Kekse

Plätzchen backen mit Luigi

Luigi liebt Plätzchen und Kekse … und er weiß, wie man sie backt!

Manche Leckereien, über die wir uns heute freuen, gab es schon zu Marco Polos Zeiten. Und Luigi, unser Leckermaul aus der Fernsehserie, kennt natürlich die Rezepte. Heute bäckt er für euch traditionelle italienische Kekse, die sich Cantuccini nennen. Das Besondere an ihnen: Sie werden zwei Mal gebacken. So sind die Kekse sehr knusprig und vor allem lange haltbar. Denn natürlich gab es früher weder Plastikverpackungen, noch Kühlschränke.

Die Zutaten für die Cantuccini sind:

250g Mehl

250g Zucker

25g Butter

2 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 Teelöffel Backpulver

2 Teelöffel abgeriebene Orangenschale (dafür reicht eine Orange)

50-100g Nüsse nach Wahl

Und so gehts:

Orangenschale reibenZuerst bearbeitet ihr die Orange. Am besten nehmt ihr eine ungespritzte Bio-Orange, da es vor allem um die Schale geht. Wascht sie ab und reibt mit einer Küchenreibe dünne Stückchen Schale ab.

Anschließend gebt ihr alle Zutaten bis auf die Nüsse in eine große Schüssel und verrühren sie mit einem Mixer. Das ergibt eine zähe, klebrige Masse. Hackt jetzt die Nüsse, fügt sie zum Teig hinzu und rührt sie mit einem Löffel unter.

Der Teig wurde zu Rollen geformt. Damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche und euren Fingern kleben bleibt, könnt ihr etwas Mehl ausstreuen und auch auf euren Händen verteilen. Rollt den Teig aus, bis ihr vier etwa gleich dicke Rollen habt. Diese legt ihr auf ein Backblech mit Backpapier – und zwar mit mindestens fünf Zentimetern Abstand, damit die Rollen nicht aneinander kleben, wenn sie beim Backen aufgehen. Genau das ist uns nämlich passiert …

Einmal gebackener Cantuccini-TeigHeizt den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vor und schiebt das Backblech hinein. Nun heißt es warten: 35 Minuten lang. Allerdings sind die Cantuccini auch danach noch nicht fertig. Wartet, bis sie etwas abgekühlt sind und schneidet die Rollen in ein bis zwei Zentimeter breite Streifen. Und dann kommen sie noch einmal in den Ofen, dieses Mal für acht Minuten bei 130 Grad.

Fertig!

Sobald die Kekse abgekühlt sind, könnt ihr es euch zum Naschen gemütlich machen – zum Beispiel bei einer Folge „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ …

Guten Appetit!