Kategorie: Basteltipps

16 Jan

Chinesischer Glücks-Drache

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Glücksbringer zu Neujahr

In China gelten Drachen als Götter und Beschützer. Allerdings stellt man sich in Asien Drachen etwas anders vor als in Europa. Sie haben den Körper einer Schlange, Hörner wie ein Hirsch und eine Mähne wie ein Löwe. Obwohl sie keine Flügel haben, können sie trotzdem fliegen. Das müssen sie auch, denn sie beherrschen nicht nur das Wasser, sondern auch den Regen und das Wetter. Und der Kaiser von China soll sogar einen Drachen als Vorfahren haben!

Wer den chinesischen Tierkreiszeichen zufolge im Jahr des Drachen geboren ist, hat angeblich besonders viel Glück. Das letzte Jahr des Drachen war 2012. Wenn ihr mehr zu den Tierkreiszeichen und chinesischen Neujahrstraditionen wissen wollt, könnt ihr hier darüber nachlesen!

 

Für euren eigenen Glücks-Drachen braucht ihr:

5 leere Klopapier-Rollen
Schnur oder Garn
buntes Tonpapier in zwei Farben
einen goldenen Stift
Kleber
eventuell einen geraden Stock oder Stab
eine kleine Schere (am besten eine Nagelschere), um die Zacken und Krallen auszuschneiden

Vorlagen:

Und so geht´s:

Druckt euch die Vorlagen auf Tonpapier. Wir wollten einen roten Drachen mit gelben Zacken basteln, da Rot und Gold in China Glücksfarben sind. Also haben wir die Zacken auf gelb gedruckt und den Rest auf rot. Aber ihr könnt natürlich auch andere Farben nehmen. Wichtig ist nur, dass Kopf und Körper die gleiche Farbe haben.

Wenn ihr alle Teile ausgeschnitten habt klebt ihr zuerst die Zacken zusammen. Nehmt euch eine Zackenreihe und bestreicht die obere Hälfte bis zur Mittellinie mit Kleber. Klebt dann eine zweite Reihe darauf. Die unteren Laschen könnt ihr nun nach außen weg falten. Dann bestreicht ihr die Unterseite mit Kleber und klebt sie auf die Klopapier-Rolle.

Danach klebt ihr die Vierecke auf. Am leichtesten geht das, wenn ihr mit der schmalen Seite neben einer Zackenreihe anfangt und dann Stück für Stück rundherum klebt.

 

 

Der Kopf ist etwas kniffliger. Zuerst klebt ihr die gelbe Mähne innen an den beiden Kopfseiten fest. Dann faltet ihr die inneren Linien einmal in jede Richtung. Wenn ihr die äußeren Laschen jetzt mit Kleber bestreicht, könnt ihr euch an der Kopfseite orientieren, welches Teil wohin geklebt werden muss. Als letztes schneidet ihr von der letzten Klopapier-Rolle einen 3 cm dicken Streifen ab und klebt ihn innen im Kopf, am hinteren Ende, fest.

Nun fehlen noch der Schweif und die Beine. Am besten legt ihr dafür erstmal die Rollen in die richtige Reihenfolge. Der Schweif kommt natürlich ganz ans Ende des Drachen. Klebt die eine Seite ein Stück links von den Zacken innen in die Rolle und das andere Teil rechts von den Zacken. Die Vorderbeine klebt ihr direkt an die erste Rolle nach dem Kopf. Klebt aber nur den Oberen Teil fest, die Füße sollen noch nach unten hängen. Die Hinterbeine kommen ans hintere Ende der nächsten Rolle.

Nun müsst ihr die Rollen noch miteinander verbinden: klebt mit einem Streifen Klebeband eine Schnur innen in die letzte Rolle. Die Schnur sollte direkt unter den Zacken liegen. Fädelt die nächste Rolle auf und klebt die Schnur ebenfalls fest, so dass sie direkt unter den Zacken verläuft. Das macht ihr mit jeder der Rollen. Am Ende klebt ihr die Schnur am Kopf fest, hier allerdings nicht oben in der Rolle sondern unten.

Um den Drachen aufzuhängen, braucht ihr Schnur und eine Nadel. Fädelt die Nadel auf die Schnur, mit ihr stecht ihr ein kleines Loch durch den Kopf des Drachen – genau zwischen den Hörnern. Verknotet die Schnur innen in der Rolle oder befestigt sie mit Klebeband. Das gleiche macht ihr an einem der mittleren Zacken der letzten Rolle. Schneidet die Schnüre so ab, dass sie gleich lang sind. Wenn ihr sie an die Enden des Stocks bindet könnt ihr euren Drachen wie eine Marionette bewegen.

Dazu könnt ihr ja noch eine schöne Lampion-Kette basteln. Oder diese Fu Fu Girlande – Fledermäuse  sollen nämlich auch Glück bringen.

12 Nov

Ritterburg aus Pappe

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In Akkon werden Marco und seine Freunde zu Rittern ausgebildet und erleben Abenteuer in einer Burg. Damit ihr für eure eigenen Ritter-Abenteuer nicht um die halbe Welt reisen müsst, zeigen wir euch, wie ihr aus Pappe eine Ritterburg bauen könnt.

Ihr braucht:

Pappkartons

einen Erwachsenen, der euch hilft

ein scharfes Messer

Klebeband

Kleber

Schnur

einen Bleistift

Achtung: damit die Ritterburg nicht zu klein wird, müsst ihr die Vorlagen auf DIN A3 Papier drucken! Sonst könnt ihr aber auch mit einem Lineal die richtigen Größen auf der Pappe abmessen, die Maße findet ihr ebenfalls in der Vorlage.

Der Turm:

Schaut zuerst, welche Pappkartons ihr habt. Wenn ihr zum Beispiel sehr hohe, schmale Kartons habt, spart euch das viel Arbeit. Ihr müsst dann nämlich nur noch Zinnen und die Tür ausschneiden und ein Dach einsetzen und schon seid ihr fertig. Wenn eure Kartons zu groß sind oder ihr mehr Türme braucht, könnt ihr auch einen mit unserer Vorlage basteln.

Auf der Vorlage seht ihr eine Seitenwand und ein Dachteil. Schneidet das Dach einmal aus Karton aus und das Seitenteil viermal. In eines der Seitenteile schneidet ihr außerdem die Tür. Wenn ihr eine Falltür in den Turm einbauen wollt, könnt ihr bei der Anleitung für Falltüren nachlesen, welche Markierungen ihr noch ausschneiden müsst. Ihr könnt die Falltür aber auch weglassen.

Legt die Seitenteile in der richtigen Reihenfolge nebeneinander. Passt dabei auf, dass die unteren Kanten auf einer Höhe sind. Sonst wackelt euer Turm am Ende! Falls euer Karton auf einer Seite bedruckt war, sollte diese nach oben zeigen, dann ist der Druck später innen. Klebt die Teile dann mit Klebeband zusammen.

Die letzte Kante zu kleben ist etwas kniffliger. Am besten hält einer von euch den Turm so zusammen, dass das Klebeband innen ist, und der andere klebt von innen die letzten Teile zusammen.

Damit der Turm stabil wird, müsst ihr jetzt noch das Dach einbauen. Falls ihr eine Falltür haben wollt, baut ihr diese zuerst ein, dann ist es einfacher (wie das geht, könnt ihr unten nachlesen). Am besten ist es wieder, wenn einer den Turm und das Dach hält und der andere von innen klebt.

Die Gänge:

Die Gänge werden fast wie der Turm gebaut, allerdings gibt es zwei verschiedene Seitenteile, die ihr je zweimal ausschneidet und ein Dach. Außerdem sind auf unserer Vorlage wieder Markierungen für die Falltür oder eine Zugbrücke. Wenn ihr eines davon einbauen möchtet, könnt ihr unten nachlesen, welche Markierungen ihr noch ausschneiden müsst. Wie viele Türen ihr in euren Gang schneiden wollt, könnt ihr selbst wählen. Wenn ihr in beide Vorderseiten eine Tür schneidet, können Figuren unter der Mauer durchlaufen. Wenn ihr nur in eine der beiden Vorderseiten Türen macht, habt ihr ein Gebäude, das eure Figuren vom Burghof aus betreten können. Ihr könnt auch gar keine Tür hineinschneiden, dann ist es nur eine Mauer.

Das Zusammenkleben funktioniert wie beim Turm. Legt die Seitenteile nebeneinander, sodass sich immer ein großes und ein kleines abwechseln. Klebt sie zusammen, dann klappt ihr den Gang zusammen und klebt die letzte Kante von innen auch noch. Das Dach wird einfach oben drauf gelegt und dann ebenfalls von innen festgeklebt.

Eine Falltür:

Sowohl in den Turm als auch in die Gänge könnt ihr Falltüren bauen. In den Vorlagen seht ihr blau markiert, wo ihr die Schlitze für die Falltür ausschneiden müsst. In ein Teil kommt ein langer Schlitz, und ins gegnüberliegende Teil zwei kleine Schlitze. Beim Zusammenbauen müsst ihr darauf achten, dass die beiden kleinen Schlitze und der lange Schlitz genau gegenüber liegen. Das Dach muss so liegen, dass die Falltür genau neben den beiden kleinen Schlitzen liegt.

Bevor ihr das Dach auf euren Turm oder Gang macht, schneidet ihr außerdem die blauen Teile für die jeweilige Falltür aus. Das große Pappstück fädelt ihr mit der offenen Seite voran in den großen Schlitz. Schiebt es so weit, dass die beiden Enden durch die beiden kleineren Schlitze auf der anderen Seite wieder herauskommen. Damit das Pappstück nicht herausrutschen kann, klebt ihr jetzt auf beiden Seiten die Griffe an das Ende. Je nachdem, auf welcher Seite ihr zieht, geht die Falltür auf oder zu.

Die Zugbrücke:

Für die Zugbrücke schneidet ihr in beide Vorderseiten das lila Tor. Übertragt außerdem die kleinen Kreuze auf ein Seitenteil und aufs Dach. Schneidet die Zugbrücke aus und übertragt auch hier die kleinen Kreuze. Bei jedem Kreuz bohrt ihr ein kleines Loch in den Karton.

Klebt zuerst den Gang wie oben beschrieben zusammen. Die Kreuze im Dach sollten näher an der Seite liegen, an der später die Zugbrücke sein soll.

Zuerst befestigen wir die Zugbrücke unten. Fädelt dafür ein Stück Schnur erst unten durch die Burgwand und dann durch eines der Löcher in der Zugbrücke. Verknotet nun beide Enden, schaut aber, dass es nicht zu fest ist, die Zugbrücke soll sich schließlich noch bewegen können. Schneidet die Schnurenden ab und macht das Gleiche auch auf der anderen Seite.

Für den Zugmechanismus müsst ihr etwas mehr fädeln. Macht einen Knoten in ein Ende eurer Schnur. Das andere Ende fädelt ihr erst von unten durch eines der übrigen Löcher in der Zugbrücke, dann von außen durch das zugehörige Loch in der Mauer und von innen durch das Loch im Dach. Dann macht ihr das gleiche auf der anderen Seite in umgekehrter Reihenfolge, also von oben durchs Dach, dann von innen durch die Mauer und von oben durch die Zugbrücke. Am Ende macht ihr wieder einen Knoten in die Schnur, damit sie nicht herausrutscht. Wenn ihr oben am Dach an der Schnur zieht, zieht ihr die Zugbrücke hoch.

Ihr könnt die Teile natürlich auch anmalen. Wir haben zum Beispiel Fenster und Mauersteine aufgemalt. Und je mehr Teile ihr baut, desto größer wird eure Burg. Wer wohl die größte Ritterburg baut?

16 Jul

Schmetterlings-Mobile

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Schöne Schmetterlinge

Da staunt Fu Fu: Ein ganzer Schwarm Schmetterlinge flattert um ihn herum!  Mit unserer Bastelvorlage könnt ihr ein Schmetterlings-Mobile basteln und einen Schmetterlingsschwarm durch euer Zimmer flattern lassen.

 

Ihr braucht:

ausgedruckte Bastelvorlage (siehe unten)
dunkelgraues, schwarzes oder braunes Bastelpapier
Schere
Kleber
dünnes Garn und Nadel
festen Draht

 

So bastelt ihr ein Schmetterlings-Mobile:

Druckt euch die Bastelvorlage mit den Schmetterlingen, die euch am besten gefallen, aus. Desto mehr Schmetterlinge ihr ausdruckt, desto größer wird euer Mobile. Ihr könnt natürlich auch mehrere Farben wählen.

Die roten und pinken Schmetterlinge bekommen eine graue oder schwarze Unterseite, die gelben und grünen eine braune. Klebt  die Vorlagen jeweils auf einen Bogen passendes Bastelpapier. Dann könnt ihr die Schmetterlinge ausschneiden.

 

Die ausgeschnittenen Schmetterlinge sind noch sehr platt. Damit es aussieht, als würden sie mit den Flügeln schlagen, knickt ihr sie in der Mitte, sodass die beklebten Flügelseiten nach oben zeigen. Biegt dann die Flügelspitzen außen ein wenig nach unten, sodass sie leicht geschwungen sind.

Nehmt den Draht und biegt damit eine Spirale, die nach außen immmer größer wird. Je nachdem, wie groß ihr sie macht, braucht euer Mobile mehr Platz. An das innere Ende der Spirale biegt ihr einen kleinen Haken, um das Mobile aufzuhängen.

 

Nun befestigt ihr jeden Schmetterling an einem Stück Garn. Dafür fädelt ihr das Garn in die Nadel. Stecht einmal in einen der äußeren Punkte im Flügel und verknotet das Garn dann am Schmetterling. Im Bild seht ihr das noch einmal genauer.

Wenn jeder Schmetterling an einem Faden hängt, könnt ihr diese an die Drahtspirale knoten. Eventuell müsst ihr etwas Kleber zu Hilfe nehmen, damit der Knoten nicht verrutscht.

Nun könnt ihr das Mobile an eure Zimmerdecke hängen. Bei jedem Luftstoß scheinen die Schmetterlinge wild durch die Wohnung zu flattern.

Ihr könnt natürlich auch andere Motive als Schmetterlinge nehmen: Hier findet ihr Fledermäuse für ein gruseliges Halloween-Mobile und auch die Früchte, Blüten und Münzen von der Deko-Girande passen gut zu einem Mobile. Umgekehrt könnt ihr mit den Schmetterlingen natürlich auch tolle Fensterbilder und Girlanden basteln!

23 Apr

Der Wäscheklammer Hai

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Achtung: Bissig!

Der Hai hat Fu Fu ganz schön erschreckt!

In Staffel 2 müssen sich unsere Freunde vor einem großen Hai in Acht nehmen. Dieser Hai ist viel kleiner – aber zuschnappen tut er trotzdem gern.

Für den Hai benötigt ihr:

1 Wäscheklammer (Holz)
Blaue Pappe
Blaue und Rote Farbe (Tusche oder Filzstifte)
einen schwarzen Stift

Bastelanleitung: Wäscheklammer Hai

Drückt die Wäscheklammer auf und malt das Innere der Wäscheklammer rot an. Das ist das Innere des Mauls. Den Rest malt ihr blau an. Lasst die Wäscheklammer gut trocknen.

 

Schneidet aus der blauen Pappe die Flossen aus. Welche Form sie haben sollen, seht ihr im Bild. Ihr braucht eine große Schwanzflosse, die schmalen Seitenflossen und zweimal die  dreieckige Rückenflosse. Die Seitenflossen klebt ihr unten an die Wäscheklammer kurz vor das Gelenk. Die Schwanzflosse kommt an das Ende der Klammer.

 

Die Rückenflosse ist etwas schwieriger. Die müsst ihr zweimal aus Pappe ausschneiden und den oberen Teil der beiden Flossenteile zusammen kleben. Faltet jetzt am unteren Ende rechts und links ein kleines Stück nach außen, damit ihr eine Fläche zum Aufkleben habt. Die Rückenflosse klebt ihr direkt über dem Metallgelenk der Wäscheklammer auf den Rücken des Hais.

Bei den Augen müsst ihr aufpassen. Die sind beim Hai nicht oben, sondern an den Seiten. Haie haben kleine Augen, da sie sich viel mehr auf ihren guten Geruchssinn verlassen. Macht rechts und links am Kopf einen kleinen Punkt mit dem schwarzen Stift –  fertig! Wenn der Hai getrocknet ist, kannst du auf seine Schwanzflosse drücken und er reißt das Maul weit auf.

 

Ein guter Freund für den Wäscheklammer Hai wäre das Wäscheklammer Krokodil, das ihr hier findet. Meint ihr nicht auch?

09 Okt

Essbare Insekten

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Insekten kann man essen?

„Igitt, ich esse doch keine Käfer!“ werdet ihr jetzt sicher sagen. Für uns sind Insekten ekliges Ungeziefer und keine Mahlzeit. Aber anderswo auf der Welt gelten Insekten sogar als Delikatesse. Insekten sind nämlich sehr gesund und sie brauchen viel weniger Platz und Futter als zum Beispiel eine Kuh. In Afrika, Asien, Australien und Südamerika ist es normal, Insekten zu essen. In Mexico und Guatemala sind mit Schokolade überzogene Heuschrecken sogar eine leckere Süßigkeit, die Kinder gerne naschen. Und auch bei uns soll man bald essbare Insekten im Supermarkt kaufen können.

Shi La findet es garnicht so eklig Insekten zu essen

Wenn ihr eure Freunde an Halloween erschrecken möchtet, serviert ihnen doch auch mal Insekten. Aber diese Krabbeltiere bestehen nur aus Schokolade und Datteln!

Dattel-Käfer

1 Packung weicher Datteln

1 Packung Mandelplättchen

Schneidet mit einem Messer die Datteln von der schmalen Seite aus ungefähr halb durch. Dann halbiert ihr eine der beiden Hälften nochmal, um Flügel zu erhalten.  Lasst euch dabei am Besten von einem Erwachsenen helfen. Dann schiebt ihr eine Mandelplatte unter die Flügel. Als Fühler könnt ihr kleine Stückchen von Mandeln nehmen, oder ihr schaut euch in der Küche um was ihr sonst findet. Kleine dünne Nudeln eignen sich zum Beispiel auch gut.

Schokoladen-Ungeziefer

Schokolade

Mandelplättchen

2 Gefrierbeutel oder Backpapier

Schmelzt die Schokolade. Das muss man sehr langsam tun, sonst verbrennt sie und wird klumpig. Stellt den Herd auf die niedrigste Stufe oder lasst euch von euren Eltern zeigen, wie man Schokolade im Wasserbad schmilzt.

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, füllt ihr sie in den einen Gefrierbeutel. Den anderen Gefrierbeutel schneidet ihr auf und legt ihn über die Vorlage. Ihr könnt auch Backpapier als Unterlage nehmen.

Piekst ein kleines Loch in den Beutel mit der Schokolade oder schneidet ganz klein eine Ecke ab. Aus dem Loch sollte nur ganz wenig Schokolade auf einmal kommen. Wenn ihr jetzt vorischtig auf den Beutel drückt könnt ihr damit malen. Ihr könnt die Käfer aus der Vorlage nachzeichnen oder euch eigene Insekten ausdenken. Macht die Körper der Insekten ruhig etwas dicker. Am Besten tragt ihr nach dem Trocknen noch eine zweite Schicht Schokolade auf. Wenn ihr wollt könnt ihr wieder Mandelplättchen als Flügel verwenden.

Am Besten trocknen die Insekten im Kühlschrank. Passt aber auf, dass ihr die flüssige Schokolade beim Tragen nicht verwischt.

Sind eure Insekten fertig, könnt ihr sie in einer Schüssel servieren. Wer möchte kann noch Gummi-Regenwürmer oder Rosinen als Fliegen dazu mischen. Wer eurer Freunde ist mutig genug zu probieren?

14 Aug

Salzteig Relief basteln

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Was ist denn ein Relief?

In Burma bewundern unsere Freunde ein tolles Relief. So heißt es nämlich, wenn ein Bild nicht nur an die Wand gemalt wird, sondern die Figuren aus der Wand herausragen. Fast wie Skulpturen. Reliefs gab es früher überall auf der Welt. Sie wurden oft genutzt, um Ereignisse mit vielen Personen zu zeigen. Zum Beispiel eine berühmte Schlacht. Oder das Relief zeigt verschiedene Szenen einer Geschichte, wie ein begehbares Bilderbuch sozusagen. Viele Reliefs waren früher auch bunt bemalt. Aber mittlerweile sind die Farben längst weggewaschen.

Selbstgemachtes Relief

Wenn ihr euer eigenes Relief basteln wollt, könnt ihr dafür Salzteig verwenden. Der ist fast wie Knete und wird nach dem Trocknen hart wie Stein. Außerdem ist er ganz salzig. Auch wenn es Teig heißt, kann man ihn also nicht essen!

Ihr braucht:

1 Becher Salz

2 Becher voll Mehl

1 Becher Wasser

ein Messer

ein Nudelholz

einen Zahnstocher

bunte Farben und einen Pinsel

eventuell Klarlack

So gehts:

Mischt das Salz, das Mehl und das Wasser in einer Schüssel. Knetet den Teig durch, bis sich alle Zutaten gut gemischt haben. Ist der Teig zu trocken und bröselt, gebt ihr einfach einen Schluck Wasser dazu. Klebt der Teig an euren Fingern, müsst ihr mehr Mehl und Salz dazu geben.

Ist der Teig fertig, rollt ihr ihn aus. Schneidet erst eine runde oder viereckige Platte aus. Das wird die „Wand“, auf die ihr euer Relief bastelt. Legt die Platte auf ein Backpapier. Dann könnt ihr sie später leichter hochheben. Überlegt euch, welche Szene euer Relief darstellen soll. Das kann zum Beispiel ein spannendes Abenteuer sein, das ihr mit euren Freunden erlebt habt. Am besten nehmt ihr ein Foto oder eine Zeichnung als Vorlage.

Für ein Relief muss man zuerst die Teile aufkleben, die am weitesten weg sind. Deshalb fangen wir mit der Landschaft an. Ihr könnt Hügel, Bäume oder Häuser aus Salzteig ausschneiden und auf die Wand kleben oder ihr nehmt euren Zahnstocher und ritzt die Formen in den weichen Teig. Wenn ihr dabei einen Fehler macht, könnt ihr eure Finger nass machen und den Teig an der Stelle vorsichtig wieder glatt streichen.

Aus diesen Formen besteht Marco

Da unser Relief recht klein ist, müssen wir die Szene vereinfachen. Das heißt, wir lassen Details weg und konzentrieren uns mehr auf die Formen. Luigi zum Beispiel halt viel rundere Formen als Marco oder Shi La. Im Bild seht ihr, wie wir in unserer Vorlage die verschiedenen Formen eingezeichnet haben. Diese Formen haben wir aus Salzteig ausgeschnitten und in der richtigen Reihenfolge aufgeklebt. Als Kleber haben wir die Formen auf der Unterseite einfach mit Wasser leicht angefeuchtet und dann vorsichtig angedrückt.

Wenn ihr mit eurer Szene zufrieden seid, bohrt ihr zwei Löcher oben durch die Salzteigplatte. An ihnen könnt ihr das Relief später aufhängen. Nun muss der Salzteig trocknen. Dafür könnt ihr ihn auf niedrigster Stufe (am besten nur 50 Grad) für ein bis zwei Stunden im Backofen backen oder ein paar Tage an die warme Heizung legen.

Besser ist die Methode an der Heizung, denn hat der Teig Luftblasen dehnen diese sich beim Backen aus und das Relief verformt sich. Das ist uns leider passiert. Passt außerdem auf, dass die Platte beim Trocknen ganz gerade liegt – sonst hat euer Relief später einen Knick. Wenn es getrocknet ist, könnt ihr die Szene anmalen, wie ihr wollt, und das Relief an eure Zimmerwand hängen.

Das Türschild der Polos

Mit der gleichen Technik könnt ihr auch ein Namensschild für eure Zimmertür oder Haustür basteln. Wenn ihr das Relief draußen aufhängen wollt, müsst ihr es nach dem Trocknen aber noch mit Klarlack bestreichen oder ansprühen, damit es euch nicht wie den Menschen aus der Antike geht und die Farben vom Regen weggewaschen werden.

Wenn ihr Hilfe beim Figuren zeichnen braucht, dann helfen euch vielleicht unsere Zeichentipps weiter.

27 Apr

Muttertags-Bastelei

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Der Muttertag steht vor der Tür – und jetzt, wo Shi La ihre Mutter wiedergefunden hat, möchte sie ihr natürlich ein richtig tolles Geschenk machen. Da ihre Mutter Blumen mag, bastelt sie ihr eine tolle Karte mit bunten Papier-Blumen. Und das könnt ihr zuhause auch!

Ihr braucht:

Buntes Tonpapier in mehreren Farben

Einen goldenen Stift

Und so gehts:

Zuerst sucht ihr aus, welche Farben eure Karte haben soll. Das Tonpapier, das ihr für die Grundfarbe nehmen wollt, faltet ihr einmal in der Mitte. Aus den anderen Farben schneidet ihr insgesamt sieben Papierquadrate. Zuletzt schneidet ihr noch ein paar Blätter aus grünem Papier aus.

Um die erste Blüte zu basteln, nehmt ihr eines der Quadrate und faltet es Ecke auf Ecke zu einem Dreieck. Dann faltet ihr es ein zweites Mal in der Mitte und dann noch ein drittes Mal.

 

 

Jetzt zeichnet ihr mit der anderen Vorlage das Blütenblatt auf und schneidet die eine Ecke ab. Passt auf, dass ihr das Blütenblatt richtig herum einzeichnet, das runde Ende sollte an der Seite liegen, an der ihr alle Papierlagen sehen könnt. Wenn ihr das Papier jetzt wieder auffaltet, seht ihr die Blüte.

 

Damit die Blüte nicht so platt ist, schneiden wir ein Blütenblatt aus und kleben die beiden Blütenblätter daneben aufeinander.

 

 

 

 

Wenn ihr alle Blüten gebastelt habt, kommt der schwierige Teil: ihr müsst die Blüten in der Richtigen Reihenfolge aufeinander kleben. In der Anleitung seht ihr, wie es geht. Die roten Punkte sind die Stellen, an denen ihr kleben müsst. Wenn es so aussieht wie im Foto, tragt ihr auf beiden Seiten der Blüte Kleber auf dem Blütenblatt in der Mitte auf und klebt es so in die Karte, dass die offene Seite innen am Falz anliegt.

 

Wenn der Kleber trocken ist könnt ihr die Karte öffnen und die Blüte öffnet sich mit. Nun könnt ihr die Karte noch mit einer schönen Schrift und den Blättern verzieren.

27 Jan

Piratenkostüm basteln

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Eine Stadt voller Piraten?

Auf ihren Reisen haben Marco und seine Freunde es oft mit Piraten zu tun. Damals waren auf jeder großen Handelsroute Piraten unterwegs und die Händler mussten immer vorsichtig sein. In Madagaskar haben Piraten sogar mal eine eigene Stadt gegründet. Kein Wunder also, dass unsere Freunde sich hier als Piraten verkleiden müssen, um nicht aufzufallen. Wenn ihr euch auch ein eigenes Piratenkostüm basteln möchtet, bekommt ihr hier ein paar Tipps von uns.

Augenklappe

Ihr braucht dafür:

1 Stück schwarzes Moosgummi oder Filz

schwarzes Gummiband

 

Druckt euch unsere Schablone aus. Übertragt die Form auf Filz oder Moosgummi und schneidet sie aus.

Probiert die Augenklappe kurz an. Wenn sie zu groß ist, könnt ihr rundherum einen kleinen Streifen abschneiden, bis sie passt. Ist sie zu klein, schneidet ihr sie einfach nochmal aus, diesmal lasst ihr um die Schablone aber einen Streifen stehen. Falls ihr die Augenklappe oft verwendet, könnt ihr auch eine Zweite Lage ausschneiden, dann wird sie stabiler.

Wenn euch eure Augenklappe passt, messt ihr ein Gummiband ab, das einmal um euren Kopf geht. Es sollte nicht fest gespannt sein, aber auch nicht locker sitzen. Das Band befestigt ihr dann an den markierten Punkten innen an der Augenklappe. Ihr könnt es festkleben oder ein Loch in die Augenklappe bohren und es festknoten. Auf den Filz könnt ihr es auch nähen.

Wenn ihr zwei Schichten ausgeschnitten habt, klebt ihr die Zweite jetzt innen an die Augenklappe, sodass die Klebestellen verdeckt sind. Außerdem könnt ihr die Augenklappe auch noch verzieren.

Kleidung

Eigentlich reichen für ein Piratenkostüm schon ein einfarbiges Oberteil, ein Gürtel, Stiefel und eine schwarze Hose. Besonders piratenmäßig sind sehr altmodische oder schmutzige Kleidungsstücke. Die Kleidung darf euch ruhig etwas zu groß sein, vielleicht haben eure Eltern oder Geschwister ja etwas übrig, das passt. Auf dem Kopf könnt ihr ein Kopftuch tragen, oder ihr bastelt euch den Marco-Polo-Piratenhut.

Schminke

Wenn ihr richtig verwegen aussehen wollt, könnt ihr euch mit Schminke noch eine Narbe oder einen Bart ins Gesicht malen. Ein Bart lässt sich auch ganz einfach mit einem rauhen Schwamm (zum Beispiel der Rückseite eines Spülschwamms) auftupfen. Am einfachsten ist es, wenn ihr und eure Freunde euch gegenseitig schminkt.

 

Falls du noch weiteres Piratenzubehör brauchst, findest du bei uns auch eine Anleitung für ein Fernrohr, eine Schatzkarte und eine Schatztruhe. Oder trägt dein Pirat vielleicht unseren Abenteurer-Beutel an seinem Gürtel?

20 Dez

Marco Polo Kalender für 2020

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Kalender zum Selberbasteln

Kalender sind beliebte Geschenke und ein schöner Wandschmuck für jedes Zimmer. Selbst einen zu basteln, kann aber sehr aufwändig sein und lange dauern – nicht so der Marco Polo Kalender für 2020! Für diesen Kalender braucht ihr nur ein A4 Blatt, einen Drucker, und 3 Büroklammern.

Ladet einfach die Vorlage herunter und druckt sie aus:

Ausdrucken, aufhängen, Büroklammern – fertig!

Schiebt je eine Büroklammer als Markierung über den aktuellen Monat, eine zweite über den Wochentag, und die dritte über die Zahl an der rechten Seite, die für das genaue Datum steht. Wie das funktioniert, seht ihr auch auf dem Bild unten.

Wenn ihr den Kalender jetzt aufhängt, könnt ihr die Klammern für den Wochentag und das Datum jeden Morgen verschieben. So ist die „Anzeige“ immer aktuell.

Wir wünschen euch ein wundervolles Jahr 2020!

15 Nov

Basteltipp: Pyramiden-Schachteln

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Pyramiden-Schachteln

Die Ägypter hätten damals sicher auch gerne so schöne bunte Pyramiden gehabt. In diesen Pyramiden-Schachteln könnt ihr entweder etwas verstecken, sie als Deko hinstellen oder ihr nutzt sie als kleine Geschenkverpackung.

Das braucht ihr:

Falt-Vorlagen

Designpapier oder buntes Tonpapier

schmales Geschenkband

Bleistift

Locher

Drucker

So bastelt ihr die Schachteln:

Druckt die Bastelvorlage in der Größe aus, die ihr basteln wollt. Ihr könnt natürlich auch mehrere Pyramiden in verschiedenen Größen machen.

Nun legt ihr die Vorlage auf die Rückseite des bunten Papiers  und zeichnet alle Linien mit einem festen Stift nach, sodass ein Abdruck auf dem unteren Papier entsteht. Damit nichts verrutscht, könnt ihr die Vorlage mit Büroklammern befestigen.

Schneidet nun die übertragene Vorlage aus dem bunten Papier aus.

Jetzt wird es etwas kniffelig: Faltet jedes Dreieck an allen drei Linien nach innen. Streicht am Besten beim Knicken immer einmal mit eurem Fingernagel über den Falz. So wird er schön gerade.

 

Überall wo in der Vorlage Kreuze sind stanzt ihr mit einem Locher Löcher. Um es euch einfacher zu machen, nehmt ihr die untere Kappe von eurem Locher ab, dreht ihn auf den Kopf und könnt jetzt ganz genau sehen wo die Löcher sein werden.

Sucht euch ein passendes Band aus und fädelt es durch die Löcher. Wie ihr es fädeln müsst seht ihr auf dem Bild.

 

 

 

Jetzt müsst ihr nur noch die zwei Band-Enden zuziehen (die überstehenden Flächen der Dreiecke müssen dabei in der Pyramide verschwinden), eine Schleife binden und die Pyramide ist fertig. Oder ihr füllt sie vorher mit einem kleinen Geschenk.

Wusstet ihr, dass die Pyramiden von Gizeh zu den 7 Weltwundern gehören? Über sie erfahrt ihr im nächsten Jahr mehr!