Kategorie: Kochen mit Luigi

13 Sep

Dip-Weltreise

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Immer nur Ketschup? Langweilig!

Wie Ketschup auch sind Dips würzige Soßen oder Aufstriche, die zu einem Essen dazu serviert werden. Dann kann man sein Essen einfach in den Dip tauchen. „Eintauchen“ heißt im Englischen „dip“ und daher hat der Dip auch seinen Namen. Rund um die Welt gibt es viele verschiedene Sorten von Dips. Manche sind scharf, andere eher frisch mit Kräutern. Und manche sind sogar mit Obst und leicht süß.

Luigi hat in seinem Kochbuch nicht nur eines, sondern gleich drei Dip-Rezepte aufgeschrieben. Aus seiner Heimat kennt er einen Dip mit Tomaten und italienischen Kräutern, in Arabien hat er gelernt Hummus zuzubereiten, und aus Indien hat er Pudina-Dip mit Minze mitgebracht. Damit könnt ihr mit euren Freunden eine Geschmacks-Weltreise machen!

Italienischer Kräuterdip

Zutaten:

1 Packung Frischkäse

5 Getrocknete Tomaten

1 Zehe Knoblauch

halbe Zwiebel

1 Bund frisches Basilikum

halber Teelöffel Thymian

halber Teelöffel Oregano

Salz

Pfeffer

Schält die Knoblauchzehe und die Zwiebel und püriert sie mit 5 getrockneten Tomaten in einem Mixer. Schneidet das Basilikum mit einem Messer oder einer Schere in ganz kleine Stückchen. Rührt alles  in den Frischkäse und stellt es dann eine Weile in den Kühlschrank.

Arabisches Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen

100 ml kaltes Wasser

1 Zehe Knoblauch

1 Zitrone

120g Tahini (Sesampaste)

Kreuzkümmel

Salz

Olivenöl

Hebt 50 ml vom Kichererbsenwasser aus der Dose auf. Dann lasst ihr die Kicherebsen in einem Sieb abtropfen. Schält die Knoblauchzehe und püriert sie mit der Tahini und dem Saft der Zitrone in einem Mixer. Dann würzt ihr mit Kreuzkümmel, Salz und einem Teelöffel Olivenöl und gebt Kichererbsen und Kichererbsenwasser hinzu. Auch das püriert ihr vorsichtig. Gebt dabei das kalte Wasser Schluck für Schluck dazu, bis der Dip schön cremig, aber nicht zu flüssig ist.

Indischer Pudina-Dip

Zutaten:

1 Becher Natur-Joghurt

frische Minze

frischer Koriander oder Petersilie

2 Teelöffel Zucker

halbe Zitrone

Salz

Presst die halbe Zitrone aus und pflückt die Blätter der Kräuter vom Stängel. Gebt den Zitronensaft, die Blätter und alle anderen Zutaten in einen Mixer und püriert sie schön fein.

Beilagen

Natürlich braucht ihr auch Beilagen, die ihr in den Dip tauchen könnt. Dafür eignet sich Gemüse wie Paprika, Gurke, Karotte oder Tomate. Aber auch verschiedene Brote oder Cracker passen gut. Unser Tipp: Probiert mal Luigis Fladenbrot-Rezept zum Dip aus!

 

21 Jun

Ziegenmilch-Eiscreme

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Luigi hat eine leckere Überraschung im Gepäck

In Afrika ist Luigi eine ganz besondere Überraschung für seine Freunde gelungen: nachdem sie von der eisig kalten Spitze des Kilimanjaro zurückgekehrt waren, zauberte er plötzlich leckere Eiscreme aus seiner Tasche. Die hat er aus der Ziegenmilch vom Hirten Kaldi gemacht, dem sie in Folge 47 beim geholfen haben.

Um das Eis nachzumachen habt ihr es etwas leichter als er: Wir haben heutzutage eine Gefriertruhe und müssen keine Berge besteigen, damit das Eis gefriert.

Das braucht ihr:

500g Mascarpone

150g Ziegenfrischkäse

1 Vanilleschote

80g Honig

Salz

1 Zitrone (am besten Bio, da wir die Schale auch verwenden wollen)

300g Beeren

100g Zucker

Und so macht ihr euer eigenes Eis:

Die Mascarpone vermischt ihr mit dem Mark der Vanilleschote . Dafür müsst ihr die Schote aufschneiden und auskratzen. Am besten lasst ihr euch von einem Erwachsenen zeigen, wie das geht. Dann gebt ihr den Honig und eine Prise Salz hinzu. Eine Prise ist so viel Salz, wie ihr zwischen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger hochheben könnt.

Die Mascarpone lasst ihr kurz aufkochen, indem ihr sie langsam in einem Topf erhitzt. Während sie warm wird, gebt ihr Stück für Stück den Ziegenfrischkäse hinzu und rührt um, bis sich alles aufgelöst hat. Lasst die Creme abkühlen und stellt sie dann 30 min in die Tiefkühltruhe oder das Gefrierfach. Im Prinzip ist das schon ein einfaches Vanilleeis!

Damit das Eis schön fruchtig schmeckt, bereiten wir noch die Beeren zu. Reibt etwas Schale von der Zitrone ab. Dann presst ihr sie aus und gebt Saft und Schale mit den Beeren und dem Zucker in einen Topf.

Lasst die Beeren im Topf warm werden, bis es blubbernd kocht. Dann nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst die Beerenmischung abkühlen.

Nach 30 min holt ihr die Eiscreme aus der Gefriertruhe. Püriert die Beerenmasse und vermischt sie dann mit der Creme

Stellt die Schüssel für weitere 30 min ins Gefrierfach. Dann rührt ihr nochmal um, damit es auch wirklich schön cremig wird. Anschließend braucht ihr nur noch etwas Geduld: Jetzt muss die Eiscreme nochmal für 2-3 Stunden gefrieren, bevor ihr sie essen könnt.

Ihr könnt mit diesem Rezept natürlich noch andere Eissorten herstellen. Wenn ihr statt der Beeren Schokostückchen unterrührt, habt ihr zum Beispiel Straciatella-Eis. Und mit Karamellsoße wird es ein Karamell-Eis.

 

Wer hat die Eiscreme erfunden?

Die Idee für eiskalte Nachspeisen gab es eigentlich überall auf der Welt. Früher wurde dafür Schnee aus den Bergen geholt und mit süßen Säften und Früchten vermischt. Das kannten schon die alten Römer. Der griechische Arzt und Gelehrte Hippokrates bezeichnete das Eis sogar als gesund und gab es seinen Patienten als Medizin.

Wer genau das Milcheis, wir wir es kennen, erfunden hat, ist aber nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass eine Person daran beteiligt war, die wir sehr gut kennen: Marco Polo! Der echte Marco Polo beschrieb in seinen Reiseberichten viele Leckereien, die er am Hof des Kublai Khan probieren durfte. Manche davon könnten die Vorläufer der heutigen Eiscreme gewesen sein. Viel wichtiger aber war, dass er von den Chinesen lernte, wie man mit Hilfe von Salpeter Wasser gefrieren konnte. So musste man nicht mehr mühsam Schnee und Eis aus den Bergen holen.

Dieses Wissen brachte er in seinen Tagebüchern nach Italien und von da verbreitete sich das Eis dann in Europa. Deswegen denken viele, dass die Italiener das Eis erfunden haben. Und wer weiß?  Vielleicht war es ja Luigi, der die erste richtige Eiscreme zubereitet hat…

 

 

 

19 Feb

Niongs Reisbällchen – Onigiri

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In Folge 31 treffen unsere Freunde in Vietnam den jungen Niong und helfen ihm beim Verkauf leckerer Reisbällchen. Die gibt es heute immer noch! Als „Onigiri“ sind sie vor allem in Japan sehr beliebt. Aber über die Jahre hat sich das Rezept ein wenig verändert. Luigi hat auch mehrere Varianten in seinem Kochbuch aufgeschrieben.

Pausenbrot mit Algen

Fu Fu liebt die Reisbällchen

Onigiri gibt es in Japan im Supermarkt in vielen verschiedenen Sorten zu kaufen. Und auch Kinder bekommen lustig verzierte Reisbällchen mit in die Schule. Für Japaner ist Onigiri das, was für uns das Butterbrot in der Pause ist.

Meistens sind die Reisbällchen mit Fisch gefüllt, aber auch Gemüse oder sogar Obst wird gerne genommen. Ein Klassiker sind Umeboshi, das sind in Essig eingelegte Pflaumen. Die rote Frucht sieht im weißen Reis aus wie die Flagge Japans.

Das typische Onigiri ist heutzutage nicht mehr Rund sondern dreieckig. Das liegt daran, dass sie oft mit Maschinen angefertigt werden und Maschinen können nicht gut Kugeln rollen. Meistens werden die Onigiri mit Nori umwickelt. Das ist ein essbares Papier aus Seetang und sorgt dafür, dass der Reis nicht an den Fingern klebt. Das klingt vielleicht erstmal seltsam – ist aber lecker!

Ihr braucht:

Yasmin-Reis oder Sushi-Reis (die beiden Sorten sind besonders klebrig)

Reisweinessig

Salz

Wasser

Frischhaltefolie

eure Füllung, z.B.: Gemüse, Ei oder Fisch

Nori (getrockneter Seetang)

Reis kochen

Zuerst müsst ihr den Reis waschen. Sonst klebt er später nicht zusammen und eure Onigiri fallen auseinander. Füllt den Reis in eine Schüssel mit Wasser und schwenkt ihn leicht hin und her. Wenn das Wasser weiß ist, gießt ihr es ab und ersetzt es durch frisches Wasser – so lange bis es klar bleibt. Dann könnt ihr  den Reis kochen. Eine Grundregel ist, dass man dafür die doppelte Menge Wasser wie Reis braucht. Sobald der Reis kocht, macht ihr den Herd aus. Der Reis kocht dann mit der restlichen Hitze fertig. Gebt etwas Salz und Reisweinessig an den Reis und mischt ihn gut durch. Wenn der Reis fertig ist, muss er abkühlen.

Die Füllung

Onigiri kann man auf ganz verschiedene Arten füllen. Ausgefallenere Zutaten wie Umeboshi bekommt ihr in Deutschland vermutlich nur in wenigen Läden. Aber andere typische Füllungen wie Ei, Gemüse (wie zum Beispiel Gurke) oder rohen Fisch bekommt man auch im Supermarkt. Sucht euch einfach aus, was ihr mögt, und schneidet es in kleine Stückchen. Unsere liebste Füllung lässt sich mit Lachs und Avocado zubereiten. Dafür müsst ihr nur den Lachs anbraten und mit der Avocado und etwas scharfer Soße verrühren.

 

Onigiri formen

Am besten nimmt man zum Formen ein Stück Frischhaltefolie zu Hilfe. Breitet eine Schicht Reis darauf aus und platziert die Füllung in der Mitte. Dann klappt ihr die Frischhaltefolie mit der Reisschicht darauf vorsichtig zusammen, so dass die Füllung komplett mit Reis umgeben ist. Drückt euer Onigiri leicht zusammen. Passt dabei auf, dass sich keine Risse bilden. Ihr könnt die Onigiri rund lassen oder mit euren Händen leicht dreieckig formen. Am Ende wickelt ihr sie vorsichtig aus der Frischhaltefolie und verziert sie noch mit einem Stück Nori. Unser Tipp: Schneidet das Nori mit einer Schere in die gewünschte Form. Und fertig!

Hat es euch geschmeckt? Wenn ihr asiatisches Essen mögt, könnt ihr ja mal Luigis Bambus Rezept ausprobieren.

09 Okt

Essbare Insekten

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Insekten kann man essen?

„Igitt, ich esse doch keine Käfer!“ werdet ihr jetzt sicher sagen. Für uns sind Insekten ekliges Ungeziefer und keine Mahlzeit. Aber anderswo auf der Welt gelten Insekten sogar als Delikatesse. Insekten sind nämlich sehr gesund und sie brauchen viel weniger Platz und Futter als zum Beispiel eine Kuh. In Afrika, Asien, Australien und Südamerika ist es normal, Insekten zu essen. In Mexico und Guatemala sind mit Schokolade überzogene Heuschrecken sogar eine leckere Süßigkeit, die Kinder gerne naschen. Und auch bei uns soll man bald essbare Insekten im Supermarkt kaufen können.

Shi La findet es garnicht so eklig Insekten zu essen

Wenn ihr eure Freunde an Halloween erschrecken möchtet, serviert ihnen doch auch mal Insekten. Aber diese Krabbeltiere bestehen nur aus Schokolade und Datteln!

Dattel-Käfer

1 Packung weicher Datteln

1 Packung Mandelplättchen

Schneidet mit einem Messer die Datteln von der schmalen Seite aus ungefähr halb durch. Dann halbiert ihr eine der beiden Hälften nochmal, um Flügel zu erhalten.  Lasst euch dabei am Besten von einem Erwachsenen helfen. Dann schiebt ihr eine Mandelplatte unter die Flügel. Als Fühler könnt ihr kleine Stückchen von Mandeln nehmen, oder ihr schaut euch in der Küche um was ihr sonst findet. Kleine dünne Nudeln eignen sich zum Beispiel auch gut.

Schokoladen-Ungeziefer

Schokolade

Mandelplättchen

2 Gefrierbeutel oder Backpapier

Schmelzt die Schokolade. Das muss man sehr langsam tun, sonst verbrennt sie und wird klumpig. Stellt den Herd auf die niedrigste Stufe oder lasst euch von euren Eltern zeigen, wie man Schokolade im Wasserbad schmilzt.

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, füllt ihr sie in den einen Gefrierbeutel. Den anderen Gefrierbeutel schneidet ihr auf und legt ihn über die Vorlage. Ihr könnt auch Backpapier als Unterlage nehmen.

Piekst ein kleines Loch in den Beutel mit der Schokolade oder schneidet ganz klein eine Ecke ab. Aus dem Loch sollte nur ganz wenig Schokolade auf einmal kommen. Wenn ihr jetzt vorischtig auf den Beutel drückt könnt ihr damit malen. Ihr könnt die Käfer aus der Vorlage nachzeichnen oder euch eigene Insekten ausdenken. Macht die Körper der Insekten ruhig etwas dicker. Am Besten tragt ihr nach dem Trocknen noch eine zweite Schicht Schokolade auf. Wenn ihr wollt könnt ihr wieder Mandelplättchen als Flügel verwenden.

Am Besten trocknen die Insekten im Kühlschrank. Passt aber auf, dass ihr die flüssige Schokolade beim Tragen nicht verwischt.

Sind eure Insekten fertig, könnt ihr sie in einer Schüssel servieren. Wer möchte kann noch Gummi-Regenwürmer oder Rosinen als Fliegen dazu mischen. Wer eurer Freunde ist mutig genug zu probieren?

17 Jul

Kokos-Pralinen aus Java

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In Java durften Marco, Luigi und Shi La frische Kokosnüsse probieren. Und Luigi hat sich natürlich sofort ein leckeres Rezept mit Kokos einfallen lassen. Die Kokos-Pralinen sind süße, kleine Kugeln. Perfekter Reiseproviant! Um sie nachzumachen braucht ihr:

Zutaten

150g Kokosmilch

15g Butter

100g Kokosraspel (eventuell noch ein wenig mehr, um die Kugeln darin zu wälzen)

30g Zucker

So gehts:

Gebt die Kokosmilch, die Butter , den Zucker und die Hälfte der Kokosraspel in einen Topf. Erhitzt die Masse bis es blubbert. Rührt dabei immer wieder um, nicht dass es euch anbrennt!

Wenn es kurz gekocht hat, gebt ihr nochmal die Hälfte der übrigen Kokosraspel hinzu. Wenn ihr gut umgerührt habt, lasst ihr es erstmal abkühlen.

Wenn alles abgekühlt ist, formt ihr aus aus der Masse viele kleine Kugeln. Jede sollte ungefähr so groß wie eine 1€-Münze sein. Diese rollt ihr in einem Teller mit Kokosraspeln, damit sie nicht aneinander kleben. Am Besten bewahrt ihr die Kugeln dann im Kühlschrank auf, bis ihr sie esst.

 

Die Kokosnuss – eine nützliche Frucht

Kokosnüsse gibt es in allen tropischen Regionen der Erde. Bei der Ausbreitung hat ihnen das Meer geholfen, denn die Früchte können auch noch keimen, nachdem sie monatelang im Wasser getrieben sind.  Sogar in Skandinavien sollen schon Kokosnüsse angespült worden sein!

Kokosnüsse kann man das ganze Jahr über ernten. Aber die Bewohner der Tropen nutzen nicht nur die Früchte. Aus den bis zu 7 Meter langen Palmwedeln flechten sie Matten, Hüte und Körbe und decken sogar ihre Dächer damit. Und ihre Häuser sind natürlich aus Palmenholz gebaut. Außerdem kann man aus den Kokosfasern auch sehr stabile Seile machen.

Bei uns kann man im Laden Kokosraspeln, Kokoswasser und Kokosmilch kaufen. Aus der Kokosmilch kann man sich auch ein leckeres Curry kochen! Das Rezept findet ihr hier.

28 Feb

Fu Fus Obstsalat

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Was essen Fledermäuse?

Es gibt viele Fledermausarten auf der ganzen Welt. Und alle sind unterschiedlich! In Europa wohnen sie meist in Höhlen oder Dächern und ernähren sich von Insekten. Im Regenwald gibt es Arten, die sich wie Bienen von Nektar ernähren.

Und Fu Fu isst, wie alle Fruchtfledermäuse, am liebsten Obst. Wenn Luigi ihm eine Freude machen will, schneidet er ganz viel Obst in einen Obstsalat. Und der schmeckt nicht nur Fu Fu!

Ihr braucht:

viel Obst

Zitronensaft

einen Löffel Honig

Ihr könnt jedes Obst nehmen, das euch schmeckt. Überlegt aber vorher, wie viel ihr wirklich essen könnt, nicht, dass es zu viel wird.

Anleitung:

Manches Obst muss man erst schälen. Bei anderem, wie zum Beispiel Trauben, isst man die Schale mit. Bei Äpfeln oder Birnen kann man die Schale dran lassen oder weg schneiden, wenn man sie nicht mag. Wenn ihr die Schale dran lasst, solltet ihr das Obst aber waschen.

Manches Obst, wie Ananas oder Pfirsiche kann man auch aus der Dose kaufen. Kippt den Inhalt der Dose in ein Sieb, damit der Saft abtropft.

Schneidet alle Früchte in gleich große Stücke und füllt sie in eine große Schüssel. Passt auf, dass die Stücke nicht zu groß sind, schließlich sollen sie euch beim Essen nicht vom Löffel fallen.

Mischt den Honig mit dem Saft einer halben Zitrone. Wenn sich beides gut vermischt hat, gießt ihr es über die Früchte. Nun müsst ihr nur noch Umrühren und könnt es euch schmecken lassen!

 

Für Obstsalat kann man eigentlich alle Früchte, Nüsse und Beeren verwenden. Luigi nimmt meist, was er gerade dabei hat. Welche Früchte tut ihr am liebsten in euren Obstsalat?

08 Nov

Kürbissuppe mit Muskat

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Muskat – eine besondere Nuss

Muskat – oder Pala – wurde früher auch das Gold Ostindiens genannt.  Grund dafür ist, dass die Muskatnuss so selten und teuer wie Gold war. Sie wuchs nur an einem Ort der Welt  – den Banda-Inseln. Diese wurden deswegen auch Gewürzinseln genannt.

Händler kauften die Früchte den Einheimischen für wenig Geld ab und verkauften sie in Europa teuer weiter. Eine Nuss kostete so viel wie ein Arbeiter in der Woche verdient hat. Deswegen gab es sogar Kriege um das seltene Gewürz. Mittlerweile wird die Muskatnuss aber an vielen Orten der Welt angebaut und ist nicht mehr so besonders.

Weil Muskat zu süßen und auch salzigen Gerichten passt, gibt es sehr viele Rezepte mit Muskat. Frisch gemahlen entfaltet die Muskatnuss ihren Geschmack am besten. Aber man sollte nicht mehr als eine Messerspitze voll nehmen, zu viel Muskat ist nämlich giftig.

Im Herbst kocht Luigi aber am liebsten Kürbissuppe mit Muskat. Das Rezept dafür erklärt er euch gerne!

Zutaten (für 4 Personen):

1 kleine Zwiebel

etwas Öl

1 Zehe Knoblauch

200g Kürbis

200g mehlig kochende Kartoffeln

750 ml Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskat

etwas Petersilie

Sahne

Luigis Rezept:

Schneidet den Kürbis auf und entfernt die Kerne. Das braucht ganz schön viel Kraft, deshalb sollte euch ein Erwachsener helfen. Schneidet den Kürbis in kleine Stückchen und wiegt dann 200g mit einer Waage ab.

Schält die Kartoffeln und schneidet sie in ähnlich große Stücke wie den Kürbis. schneidet außerdem die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel.

Gebt einen Schluck Öl in den Topf und bratet die Zwiebeln, den Knoblauch, den Kürbis und die Kartoffeln kurz an. Wenn die Zwiebel glasig wird – das heißt, dass sie an den Rändern leicht durchsichtig wird – schüttet ihr die Gemüsebrühe hinzu.

Lasst die Suppe 15 Minuten vor sich hin köcheln. Sie sollte ein wenig Blubbern, aber nicht zu stark, sonst ist es zu heiß. Rührt ab und zu um, damit nichts anbrennt. Danach püriert ihr die Suppe, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind und lasst sie nochmal kurz richtig kochen.

Nun kommt unser Muskat hinzu. Aber natürlich nur eine Messerspitze. Außerdem kommt eine Prise Salz, etwas Paprikapulver und etwas Pfeffer dazu. Wenn ihr umgerührt habt, könnt ihr ja mal probieren, ob ihr noch mehr würzen müsst.

Noch besser schmeckt die Kürbissuppe, wenn man in seinen Teller noch einen Klecks Sahne mischt und Petersilie drüber streut. Außerdem sieht das auch super aus!

Luigi hat noch viele andere leckere Rezepte in seinem Kochbuch. Als Nachspeise könnt ihr ja mal die Blätterteig-Zimt-Schnecken oder die Cantuccini probieren.

18 Okt

Bananenbrot aus Madagaskar

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Luigis Rezept für Bananenbrot mit Kokosraspeln

Auch auf der Reise nach Madagaskar hat Luigi wieder fleißig Rezepte in seinem Kochbuch gesammelt. Bananenbrot ist eine besonders leckere und einfache madagassische Spezialität. So könnt ihr dieses süße Gebäck selber backen:

Zutaten

3 Reife Bananen

200 g Reis- oder Weizenmehl

125 g Butter

100 g brauner Zucker

2 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

60 g Kokosraspeln

Zubereitung

Als erstes werden die Bananen püriert oder mit einer Gabel zu einem Brei zerdrückt. Die Bananenmasse mischt ihr dann mit den Eiern, der Butter und dem Zucker.  Dann gebt ihr auch das Mehl und die anderen Zutaten dazu. Rührt nur bis alles gut verrührt ist, wenn man zu lange rührt wird das Bananenbrot später hart und trocken.

Fettet eine eckige Kuchenform mit Butter ein. So bekommt ihr das Brot später leichter aus der Form. Verteilt die Teigmasse gleichmäßig darin. Heizt den Backofen auf 160 Grad vor und backt das Bananenbrot dann für 60 Minuten.

Ihr könnt mit einem Zahnstocher prüfen, ob das Bananenbrot durch ist: Piekst den Zahnstocher mitten ins Brot hinein und schaut, ob Teig daran klebt, wenn ihr ihn wieder herauszieht. Erst wenn der Zahnstocher sauber bleibt, ist das Bananenbrot fertig und ihr könnt es zum Abkühlen heraus nehmen.

Bananen und Reis auf Madagaskar

Ursprünglich stammt die Banane nicht aus Afrika, sondern aus Südostasien. Nach Afrika kam sie wahrscheinlich mit den Einwanderern, die schon vor vielen hundert Jahren Madagaskar vom heutigen Indonesien aus besiedelten. Diese brachten auch den Reis mit auf die Insel Madagaskar, wehalb Bananenbrot oft mit Reismehl gemacht wird. Mit Weizenmehl schmeckt es aber auch. Noch heute wird auf Madagaskar sehr gerne Bananenbrot gegessen.

26 Jul

Tabouleh

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Bulgur Salat Tabouleh – frisch, gesund und lecker

Tabouleh – manchmal auch Taboulé geschrieben – ist ein leckerer Salat aus dem arabischen Raum. Besonders in der libanesischen und syrischen Küche ist Tabouleh sehr verbreitet. Es gibt verschiedene Rezepte für diesen Salat – und natürlich hat Luigi eines davon in seinem Kochbuch aufgeschrieben!

Zutaten:

100 g Bulgur (Hartweizengrieß)

1/2 Bund glatte Petersilie

2 Zweige frische Minze

1/2 Gurke

2 Frühlingszwiebeln

1 große Fleischtomate

1 Zitrone

3 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Als erstes wird der Bulgur aufgekocht oder eingeweicht, wie es auf der Packungsbeilage steht. Das kann bis zu 30 Minuten dauern. Diese Zeit könnt ihr nutzen, um die anderen Zutaten für euren Tabouleh-Salat vorzubereiten.

Schneidet Gurke, Frühlingszwiebeln und die Tomate in kleine Stücke und hackt die Petersielie und die Minze. Drückt anschließend die Zitrone aus und vermischt den Zitronensaft mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Wenn der Bulgur fertig ist, gebt ihr ihn zusammen mit allen anderen Zutaten und der Zitronen-Öl-Mischung in eine große Schüssel. Rührt alles gut um und lasst den Salat anschließend für mindestens 30 Minuten ziehen. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch ein paar Minzblätter als Dekoration obendrauf legen.

Guten Appetit!

15 Feb

Zimt-Blätterteig-Schnecken

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Zimt-Blätterteig-Schnecken

Ceylon-Zimt wird auch als der „echte“ oder „ ursprüngliche“ Zimt bezeichnet. Er wird aus der Rinde von Zimtbäumen gewonnen, die hauptsächlich in Sri-Lanka und Süd-Indien angebaut werden – und natürlich musste Luigi mit diesem Gewürz gleich etwas Leckeres zaubern.

Das braucht ihr:

zwei Rollen Blätterteig

3 Esslöffel Zucker

2 Teelöffel Ceylon-Zimt

3 Esslöffel Puderzucker

4 Esslöffel Apfelmus

So gehts:

Heizt den Backofen vor, indem ihr ihn auf Umluft und 200° stellt. Lasst euch dabei am Besten von einem Erwachsenen helfen.Rezept Zimtschnecken Schritt 01

Mischt den Zucker, den Zimt und den Apfelmus in eine kleine Schüssel zusammen.

Rollt die zwei Blätterteig-Rollen aus und bestreicht sie jeweils mit zwei Esslöffeln der Apfelmus-Zucker-Zimt-Mischung.

Rezept Blätterteigschnecken Schritt 02

Nun rollt ihr an der langen Seite den Teig bis in die Mitte. Das macht ihr nochmal mit der gegenüberliegenden Seite (achtet darauf, dass zwei feste Rollen entstehen). Drückt die beiden Rollen nochmal ein wenig zusammen. Das Ganze wiederholt ihr bei dem zweiten Blätterteig.

Mit einem scharfen Messer schneidet ihr jetzt vorsichtig etwa zwei Zentimeter große Stücke ab. Passt bitte auf, dass ihr euch nicht schneidet.

Blätterteig Zimt Schnecken Rezept Schritt 03Legt eine Schicht Backpapier auf ein Backblech und darauf legt ihr dann, mit ein bisschen Abstand, die flachen Schnecken.

Stellt euch eine Uhr auf 20 Minuten. Schaut ab und zu nach den Zimt-Schnecken, dass sie nicht verbrennen. Wenn sie schön goldbraun sind soll euch ein Erwachsener beim herausholen helfen. Die Schnecken müssen noch ein bisschen abkühlen und dann könnt ihr sie mit Puderzucker bestreuen.

Luigi würde jetzt sagen: „Es duftet himmlisch! Die Augen können dich täuschen, deshalb sollte man immer seiner Nase folgen!“

Guten Appetit!

Hier könnt ihr das Rezept als pdf herunterladen: Anleitung_Zimt-Schnecken_mit Bildern