Kategorie: Kochen mit Luigi

06 Mai

Baklava

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Baklava ist ein süßes Gebäck, das im Nahen Osten und auf der Balkanhalbinsel weit verbreitet ist. Da ist es unvermeidlich, dass auch Marco, Shi La und Luigi auf ihrer Reise davon probiert haben … und natürlich hat Luigi sofort ein besonders leckeres Baklava Rezept aufgeschrieben.

Zutaten:

200 g gehackte Haselnüsse

100 g gemahlene Mandeln

25 g gehackte Pistazien

150 g Zucker

1 Prise Zimt

150 g Butter

450 g Blätterteig

125 ml Honig

150 ml Wasser

1 Sprizter Zitronensaft

Baklava Rezept mit 6 einfachen Schritten

In Schritt 1 mischt ihr die Nüsse, Mandeln und den Zimt mit 4 Esslöffeln Zucker.

Dann kommt Schritt 2: Die Butter schmelzen – vorsichtig, damit sie nicht anbrennt! – und anschließend etwas abkühlen lassen.

Baklava_01Schritt 3 ist der größte Teil der Arbeit, geht aber trotzdem noch sehr schnell.

Denn nun fettet ihr eine große Backform mit Butter ein und befüllt sie immer abwechselnd mit einer Schicht Blätterteig und einer Schicht der Nussmischung.

Baklava_02Also: Erst Blätterteig in die Backform legen. Mit ein wenig geschmolzener Butter bestreichen. Dann ungefähr die Hälfte der Nüsse darauf verteilen. Und das Ganze noch einmal, bis die Nüsse aufgebraucht sind und eine Blätterteigschicht oben auf liegt. Die restliche Butter verteilt ihr darüber.Baklava_03

Schritt 4 ist wieder einfacher: Schneidet die Teig-Nuss-Schichten in Stücke. Dann muss eure Baklava ungefähr 25 Minuten bei 200 Grad (oder 180 Grad bei Umluft) im Ofen backen. Behaltet sie im Blick und holt sie heraus wenn sie schön goldbraun ist.

Baklava_04Schritt 5 ist das, was Baklava schön süß macht. Mischt Honig, Wasser und Zucker in einem Topf und lasst die Mischung so lange kochen, bis sie dickflüssig wird. Dann schmeckt ihr den Sirup mit ein bisschen Zitronensaft ab.

Und wenn dann die Backlava aus dem Ofen kommen – Schritt 6 – gießt ihr den Sirup darüber und bestreut alles mit den Pistazien. Abkühlen lassen … hmmm!

Woher kommt Baklava?

Baklava Rezepte gibt es übrigens viele. Einige beinhalten Walnüssen, andere Mandeln, manche werden nur mit Honig gesüßt und andere werden nicht in Form geschnitten, sondern aufgerollt. Das ist in je nach Region unterschiedlich.

Was davon das ursprüngliche Baklava Rezept war oder woher es kam, weiß heute allerdings niemand mehr – vielleicht stammt Baklava ursprünglich aus den Steppen Vorderasiens und wurde von Nomadenvölkern verbreitet, vielleicht wurde es von sesshaften Völkern im Nahen Osten oder der Türkei erfunden oder vielleicht waren auch die Griechen an der Erfindung dieser Leckerei beteiligt. So oder so: Lasst es euch schmecken!

Eine andere süße Leckerei aus Luigis Kochbuch sind die italienischen Cantuccini-Kekse.

08 Jan

Indisches Curry

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Ganz schön viele Gewürze

Die indische Küche ist exotisch und super lecker, wie Marco, Luigi und Shi La auf ihrer Reise entdecken. Typisch sind die vielen Gewürze, die zu sogenannten Masalas verarbeitet werden. Das sind Gewürzmischungen, die von Region zu Region ganz anders sind – und die in Europa häufig als „Curry“ bezeichnet werden. Oft hat jede Familie ihr ganz eigenes Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Zutaten wie Chili, Koriander, Minze, Knoblauch, Ingwer, oder Kreuzkümmel kommen hier zum Einsatz. Im Norden von Indien sind die Masalas meistens getrocknete Pulver, während man im Süden eher Pasten herstellt.

Auch bei uns gibt es in vielen Supermärkten Curry-Gewürz zu kaufen. Einige Sorten sind sehr scharf, andere mild – sucht euch aus, was euch am besten schmeckt. Damit kann jeder schnell ein gelungenes indisches Curry zaubern.

Zutaten für indisches Curry

Unsere Curry-Zutaten

Für4 Portionen braucht ihr:

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2-3 g Frühlingszwiebeln

1 Brokkoli

200 g frischen Spinat

250 ml ungesüßte Kokosmilch

250 ml Gemüsebrühe

1 Stück Ingwer (doppelt so groß wie die Knoblauchzehe)

2 Teelöffel Currypulver oder -paste

Salz und Pfeffer

Reis

Außerdem könnt ihr noch Fleisch dazu tun, zum Beispiel Hähnchen.

Zubereitung:

Beginnt damit, Zwiebel, Ingwer und Knoblauch zu schälen und fein zu hacken. Auch Brokkoli und Frühlingszwiebeln werden gewaschen und zerkleinert und die Möhren werden geschält und in dünne Scheiben geschnitten.

Indisches Curry im Topf

Fast fertig: Luigis Curry

Anschließend kommen die ersten Zutaten in den Topf: Zwiebel, Ingwer und Knoblauch werden angebraten. Fleischliebhaber können jetzt auch das Hähnchen hinzufügen.  Nach dem Anbraten kommen die Kokosmilch und die Gemüsebrühe sowie Brokkoli und Möhren dazu. Auch das Curry wird jetzt untergerührt. Dann lasst ihr das Ganze einmal aufkochen und etwa 15 Minuten lang auf mittlerer Hitze köcheln.

Nun wird der Spinat gewaschen. Sobald Brokkoli und Möhren fast gar sind, wird er zusammen mit den Frühlingszwiebeln dazugegeben. Schmeckt das Curry mit Salz und Pfeffer ab. Wenn es euch noch nicht scharf genug ist, rührt noch etwas mehr Currypaste unter. Und dann kann auch schon serviert werden – guten Appetit!

Indisches Curry

Während ihr es euch schmecken lasst, tüftelt Luigi bestimmt schon an seinem nächsten Rezept. Was wird es nach italienischen Keksen und indischem Curry wohl dieses Mal sein?
Folgt „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ auf Facebook, um es nicht zu verpassen.

13 Nov

Plätzchen backen mit Luigi

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Traditionelle italienische Kekse

Plätzchen backen mit Luigi

Luigi liebt Plätzchen und Kekse … und er weiß, wie man sie backt!

Manche Leckereien, über die wir uns heute freuen, gab es schon zu Marco Polos Zeiten. Und Luigi, unser Leckermaul aus der Fernsehserie, kennt natürlich die Rezepte. Heute bäckt er für euch traditionelle italienische Kekse, die sich Cantuccini nennen. Das Besondere an ihnen: Sie werden zwei Mal gebacken. So sind die Kekse sehr knusprig und vor allem lange haltbar. Denn natürlich gab es früher weder Plastikverpackungen, noch Kühlschränke.

Die Zutaten für die Cantuccini sind:

250g Mehl

250g Zucker

25g Butter

2 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 Teelöffel Backpulver

2 Teelöffel abgeriebene Orangenschale (dafür reicht eine Orange)

50-100g Nüsse nach Wahl

Und so gehts:

Orangenschale reibenZuerst bearbeitet ihr die Orange. Am besten nehmt ihr eine ungespritzte Bio-Orange, da es vor allem um die Schale geht. Wascht sie ab und reibt mit einer Küchenreibe dünne Stückchen Schale ab.

Anschließend gebt ihr alle Zutaten bis auf die Nüsse in eine große Schüssel und verrühren sie mit einem Mixer. Das ergibt eine zähe, klebrige Masse. Hackt jetzt die Nüsse, fügt sie zum Teig hinzu und rührt sie mit einem Löffel unter.

Der Teig wurde zu Rollen geformt. Damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche und euren Fingern kleben bleibt, könnt ihr etwas Mehl ausstreuen und auch auf euren Händen verteilen. Rollt den Teig aus, bis ihr vier etwa gleich dicke Rollen habt. Diese legt ihr auf ein Backblech mit Backpapier – und zwar mit mindestens fünf Zentimetern Abstand, damit die Rollen nicht aneinander kleben, wenn sie beim Backen aufgehen. Genau das ist uns nämlich passiert …

Einmal gebackener Cantuccini-TeigHeizt den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vor und schiebt das Backblech hinein. Nun heißt es warten: 35 Minuten lang. Allerdings sind die Cantuccini auch danach noch nicht fertig. Wartet, bis sie etwas abgekühlt sind und schneidet die Rollen in ein bis zwei Zentimeter breite Streifen. Und dann kommen sie noch einmal in den Ofen, dieses Mal für acht Minuten bei 130 Grad.

Fertig!

Sobald die Kekse abgekühlt sind, könnt ihr es euch zum Naschen gemütlich machen – zum Beispiel bei einer Folge „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ …

Guten Appetit!