Kategorie: Hinter den Kulissen

11 Nov

Making of „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“

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So entstand die 1. Staffel

Pünktlich zum Produktionsstart der zweiten Staffel von „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ nehmen wir euch im Making of mit auf eine Reise der etwas anderen Art. Zusammen mit den Machern begeben wir uns hinter die Kulissen der ersten Staffel.

Wie kam die Idee für Marco Polo zustande? Wer legt das Aussehen der Figuren fest? Was ist ein Storyboard? Und wie werden Marco und seine Freunde letztendlich zum Leben erweckt?

All diese Fragen werden im Making of beantwortet. Zusätzlich könnt ihr hier auch dem Blog noch jede Menge weitere interessante Einblicke bekommen – zum Beispiel zeigt euch einer der Zeichner in den Marco Polo Zeichentricks, wie ihr selbst eure Helden  zu Papier bringen könnt und wir erklären, wie ihr selbst eine kleine Animation erstellt.

Neugierig geworden?

Mehr zu Marco Polo und seinen Freunden gibt es auch auf Facebook und Youtube!

13 Mai

Dritte Marco Polo App getestet

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Inzwischen ist es schon die dritte Marco Polo App, die bald für Smartphone und Tablet in die Stores kommt. Und wie schon bei den ersten beiden Apps wurd auch diese im Vorfeld getestet, dieses Mal wieder von den Kindern der Kita Rainstraße in Halle. Die größte Herausforderung dabei hatte allerdings nichts mit Technik oder digitalen Spielen zu tun – sie kam von oben!

Echte Höhlen und digitale Labyrinthe

Bei strahlendem Sonnenschein ist es eben doch am schönsten, draußen zu spielen und das Wetter zu genießen … aber trotzdem schlug sich unsere Marco Polo App sehr gut. Die Spieler konnten die Helden aus der TV-Serie zum Beispiel durch unterirdische Tunnel steuern – und anschließend ging es nach draußen, um selbst eine echte Höhle zu bauen.

Denn das ist gerade das Projekt in der Kita: Die Kinder bauen  „Hobbithöhlen“. Wer würde da nicht mitmachen wollen? Die Marco Polo Apps laufen schließlich nicht weg und lassen sich auch später (sogar mit dreckverschmierten Fingern) spielen!

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Welche Abenteuer wohl in der selbst gebauten Höhle warten?

Einen Einblick in alle Apps zu „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“, ein Video zum letzten App-Test und vieles mehr gibt es auf Facebook und unserem YouTube-Kanal. So erfahrt ihr sofort, wenn es etwas Neues gibt.

01 Apr

Marco Polos Welt: Piraten und Kreuzritter

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In Teil 1 von „Marco Polos Welt“ habt ihr bereits mehr über die reale Person von damals erfahren, die sich hinter unserem jungen Marco Polo verbirgt. Außerdem wisst ihr nun, wer der Kublai Khan war und wo er regierte. Im heutigen Post geht es um die Piraten und Kreuzritter, denen Marco und seine Freunde auf ihrer Reise begegnen.

Piraten

PiratenPiraten gibt es wahrscheinlich schon so lange wie die Seefahrt selbst. Als peirates wurden bei den alten Griechen Männer bezeichnet, die aufbrachen, um an fernen Küsten zu rauben. Die alten Römer erklärten sie zu Feinden und jagten sie, als die Piraterie auf dem Mittelmeer zu einer immer größeren Gefahr wurde. Auch später, auf den reichen Seehandelsrouten von Venedig in den Orient, war die Wahrscheinlichkeit, von Seeräubern überrascht zu werden, sehr groß. Dort überfielen sie Handels- und Kreuzfahrerschiffe, aber auch umliegende Küstenstädte. Erst viele Jahre später konnten die Raubzüge beendet werden, nachdem Italien das Gebiet des damaligen Dalmaien erobert hatte. Auch Marco, Shi La und Luigi geraten in „Der verfluchte Schatz von Dalmatien“ versehentlich in die Hände von Piraten.

Kreuzritter

KreuzritterIn Folge 4 treten unsere Helden dem Orden der Kreuzritter von Akkon bei, um ihre Reise mit dem Pferd fortsetzen zu können. Leider wird es für sie nicht einfach, sich von ihrer Knappen-Ausbildung anschließend wieder zu befreien und die Burg zu verlassen!

Die Kreuzritter verpflichteten sich damals, im Auftrag des Papstes und der christlichen Kirche zu leben und zu kämpfen. Sie zogen in die Kreuzzüge, um Palästina, das Heiligen Land des Christentums, von sogenannten „Ungläubigen“ zu befreien. So wurden mehrere Ritterorden gegründet und große Festungen gebaut. Auch Pilger wurden hier verpflegt und auf ihrer Reise beschützt. Mit den Niederlagen der Kreuzritter bei den Kreuzzügen verloren die Orden nach und nach an Bedeutung. Große Burgen aus der damaligen Zeit, wie die Festungsanlage von Akkon im heutigen Israel, kann man dort aber immer noch besuchen.

24 Mrz

Spannende Abenteuer mit der neuen Marco Polo App

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Marco Polo zu Besuch im Hort Diemitz/Freiimfelde

Bald ist es wieder so weit: Die Veröffentlichung der zweiten Marco Polo App steht kurz bevor! Dem Entwicklungsteam war es wie bei der ersten Marco Polo App besonders wichtig, eure Meinung zum neuen Game zu erfahren. Deshalb konnte die Testversion von den kleinen Spiele-Fans aus dem Grundschulhort Diemitz/Freiimfelde auf Herz und Nieren geprüft werden.

Marco Polo App TestGemeinsam mit den App-Entwicklern verfolgten die Kinder spannende Ausschnitte aus zwei Marco Polo-Episoden und meisterten die brandneuen Spieleabenteuer. Von Rätselspielen über Jump ’n‘ Run bis zu kreativem Malspaß – auch die zweite Marco Polo App bietet eine große Vielfalt. Sie bereitete sowohl den Kindern viel Freude, die Marco Polos Abenteuer regelmäßig im Fernsehen verfolgen, als auch denjenigen, die die Serie bisher noch nicht kannten.

Marco Polo App Test„Malen und selbst Gestalten macht Kindern generell sehr viel Spaß und kam innerhalb der neuen App besonders gut an“, erzählte Anne-Marie vom App-Entwicklungsteam nach dem Testlauf. „Dadurch erhält das Marco Polo-Spiel eine völlig neue, kreative Komponente.“ Zusammen mit Animation Arts, die auch diesmal wieder für das Gamedesign und die Programmierung zuständig sind, arbeiten die App-Entwickler nun an den letzten Feinheiten, damit ihr bald ein neues, interaktives Abenteuer mit Marco, Shi La und Luigi erleben könnt.

Was erwartet euch in der neuen Marco Polo App?

Das zweite Marco Polo Game wird von einer neuen, spannenden Geschichte umrahmt und lässt euch mit vielen abwechslungsreichen Spielen und insgesamt 100 Spielminuten selbst in Marcos Welt eintauchen. Bald wird die App im GooglePlayStore und bei iTunes erhältlich sein.

18 Mrz

Marco Polos Welt: berühmte Personen

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„Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ sind gerade deshalb so spannend, weil Marco, Shi La und Luigi durch reale Orte und Landschaften reisen und dabei vielen bekannten Persönlichkeiten und historischen Gegenständen begegnen. Deshalb möchten wir euch hier auf dem Blog die Welt des echten Marco Polos etwas näherbringen.

Diesmal geht es um zwei berühmte Personen, die in der ersten Staffel auftauchen: Wer war Marco Polo wirklich? Und wo herrschte der Kublai Khan? Das alles erfahrt ihr hier!

Marco Polo – das Vorbild unseres Serienhelden

Marco Polo im Vergleich

Bildquelle: wikipedia.org/wiki/Marco_Polo

Der echte Marco Polo lebte von ungefähr 1254 bis 1324 und war ein Händler aus Venedig, der gemeinsam mit seinem Vater Niccolò Polo und seinem Onkel Maffeo Polo im Auftrag des Kublai Khan nach China reiste. Er besuchte zahlreiche Städte wie Hormuz, Kerman oder Kambaluk – das heutige Peking – und schrieb seine Eindrücke und Gedanken nieder. Durch seine Reiseberichte ist er bis heute weltberühmt, obwohl ihre Glaubwürdigkeit schon von einigen Historikern angezweifelt wurde. Auf dem Bild seht ihr den jungen Marco neben einer Zeichnung des echten Marco Polos aus dem 13. Jahrhundert. Die beiden verbindet neben ihrer Kleidungsfarben vor allem ihre Reiselust und Neugier.

Der Kublai Khan

Kublai-KhanChina kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um sich in dem Wirrwarr der vielen verschiedenen Herrscher zurechtzufinden, redet man von Dynastien, wenn man eine bestimmte Zeit meint. Im 13. Jahrhundert wurde der mongolische Herrscher Kublai Khan Kaiser von China und gründete die Yuan-Dynastie. Yuan ist chinesisch und bedeutet so viel wie „Neuanfang“. Zu seiner Zeit fand ein großer Kulturaustausch mit anderen Völkern und Regionen statt. Die relativ stabilen Verhältnisse im Reich sorgten nicht nur dafür, dass Religionen wie der Islam nach China kamen, sondern auch Reisende aus dem Westen, wie Marco Polo. Dieser lebte sogar mehrere Jahre am Hof des Kublai Khan und wurde sein engster Vertrauter, bevor er nach Venedig zurückkehrte.

Sind euch noch mehr bekannte Personen aufgefallen, denen Marco, Shi La und Luigi in der ersten Staffel begegnen? Über wen würdet ihr gern mehr erfahren? Schreibt es uns in den Kommentaren hier im Blog oder auf Facebook!

04 Mrz

So funktioniert Animation! – Teil 2

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Storyboard und Hintergründe

In Teil 1 habt ihr erfahren, wie die Figuren durch Animation zum Leben erwachen und wie ihr selber einen kleinen Trickfilm erstellen könnt. Doch nicht nur die Bewegungen der Figuren machen „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ so aufregend. Jede einzelne Folge braucht eine spannende Geschichte, die Marco, Luigi und Shi La erleben können. Besonders wichtig sind auch die Hintergründe, ohne die ihre Welt sehr leer erscheinen würde.

Innerhalb des Storyboards – auch Szenenbuch genannt – wird die Handlung entworfen. Aus den Ideen der Serienautoren entsteht so der konkrete Plan für eine Marco Polo-Folge. Dafür werden die Figuren und ihre Hintergründe grob vorgezeichnet. Sich bewegende Dinge sind bunt dargestellt und es können immer noch neue Ideen in die Geschichte einfließen. Das sogenannte Animatic ist eine erste, kurze Version des Trickfilms und dient den Animatoren als Grundlage für die Feinarbeit. Wie ihr auf dem linken Bild sehen könnt, muss das Ganze deshalb noch nicht so perfekt aussehen wie später im Fernsehen:

Storyboard

Bei den bunten Hintergründen orientieren sich die Zeichner an Bildern von realen Orten. Gebäude, Räume, Gegenstände und die Kleidung der Menschen – jedes kleinste Detail muss aussehen wie zur Zeit des echten Marco Polos. Auf den unteren Bildern erkennt man zum Beispiel eine typisch venezianische Brücke und einen traditionellen, arabischen Marktplatz.

Hintergruende
 

Hintergründe für eure Animation

Um eurer Marco Polo-Gliederpuppe einen eigenen Handlungsort zu geben, könnt ihr die folgenden Bilder herunterladen und ausdrucken. Legt sie hinter die Figur, wenn ihr Fotos von Marcos Bewegungen macht. Dadurch wird euer Stopp-Trick-Film gleich viel lebendiger.

Ihr könnt außerdem eure eigenen Hintergründe malen und mit mehreren davon eine kleine Geschichte erzählen. Wir wünschen euch viel Spaß dabei!

26 Feb

So funktioniert Animation! – Teil 1

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Selber einen Stopp-Trick-Film machen

Aus Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 der Marco Polo Zeichentricks wisst ihr nun, wie Marco, Luigi und Shi La auf dem Papier entstehen. Vielleicht habt ihr sogar schon versucht, die Figuren selber zu zeichnen. Nach diesem Schritt – dem sogenannten Character-Design – wird den Figuren Leben eingehaucht, damit sie sich in der Serie auch bewegen können. Doch wie funktioniert Animation genau? Und auf welche Weise könnt ihr selbst eine Figur ganz einfach  lebendig werden lassen?

Wie wird eine Figur animiert?

Hinter den einzelnen Bewegungen von Marco, Luigi und Shi La steckt viel Arbeit. Greifen, Rennen, Springen und sogar Lachen – was so einfach scheint, müssen die Figuren am Computer erst lernen. Beim sogenannten Rigging wird ihnen dafür eine Art Skelett eingesetzt. Sie bekommen Gelenke wie ein echter Mensch. Wenn man anschließend an einem Arm oder einem Bein zieht, dann bewegt es sich nur dort, wo diese Gelenke sind.

Genau das ist es, was bei der Animation der Figuren passiert. Stück für Stück bewegen die Animationskünstler Arme, Beine, oder auch nur die Mundwinkel. Das geschieht am Computer – aber ihr könnt es zu Hause fast genau so nachmachen. Dazu braucht ihr nur:

Schere
Kleber
Flachkopfklammern (wie sie normalerweise als Briefverschluss benutzt werden)
Bastelvorlage für die Marco Polo-Gliederpuppe

Marco Polo-Gliederpuppe

Nun geht es endlich daran, einen eigenen Trickfilm zu erstellen! Hier findet ihr die Bastelvorlage für eine Marco Polo-Gliederpuppe. Mit einem Klick auf „Download“ könnt ihr sie herunterladen und ausdrucken.

Schneidet alle Körperteile aus und stecht bei jedem Kreuz vorsichtig ein Loch durch das Papier. Heftet die einzelnen Glieder mit den Flachkopfklammern zusammen. Schon ist Marco Polo bereit für euren Film.

Nun beginnt das Animieren!

Und so funktioniert’s: Legt die Gliederpuppe auf einen möglichst neutralen Untergrund und schießt mit einer Kamera ein erstes Bild davon. Für jedes weitere Foto bewegt ihr die Körperteile von Marco ein kleines bisschen. Je mehr Fotos ihr macht, desto fließender wirken am Ende seine Bewegungen. Sobald ihr die Fotos schnell hintereinander abspielt, erwacht die Figur zum Leben. Das nennt sich Stopp-Motion-Animation. Jetzt könnt ihr Marco seine Arme und Beine heben lassen oder ihn zum Winken und zum Springen bringen – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wir wünschen euch viel Spaß mit eurem eigenen kleinen Trickfilm!

Und hier könnt ihr weiterlesen:

So funktioniert Animation! – Teil 2: Storyboard und Hintergründe

Animation von Marco Polo

12 Feb

Marco Polos Zeichentricks Teil 4

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Wie zeichnet man Luigi?

Im letzten Teil von Marco Polos Zeichentricks geht es um Luigi und um das Gesichtsausdrücke zeichnen. Wie Marco und Shi La auch hat er ganz bestimmte Eigenschaften, die sich darin zeigen, wie er gezeichnet wird. Luigi ist stark, freundlich, manchmal ein bisschen ängstlich, und oft ziemlich hungrig. Und je nachdem wie er sich fühlt, verändert sich natürlich sein Gesichtsausdruck.

Gesichtsausdrücke zeichnen

Im Video könnt ihr sehen, wie schon ein paar kleine Änderungen für einen ganz neuen Ausdruck sorgen.  Halb geschlossene Augen und Mundwinkel nach unten wirken traurig. Hochgezogene Augenbrauen und weit aufgerissene Augen – erschrocken oder überrascht. Ohne Luigis restliches Gesicht dahinter sieht man erst richtig, wie einfach das eigentlich ist: Gesichtsausdrücke zeichnen

Die Profis haben dafür eine Vorlage, die zeigt, wie alle Gesichtsausdrücke der Figuren aussehen sollen. Mit einem Klick auf „Download“ könnt ihr sie euch einfach herunterladen. Zusammen mit den Anleitungen zum Gesichter-Zeichnen aus Marco Polos Zeichentricks Teil 3, den Grundlagen aus Teil 2 und dem selbstgebauten Zeichentisch aus Teil 1 könnt ihr jetzt also richtig loslegen!

Vorlagen zum Gesichtsausdrücke zeichnen:

04 Feb

Marco Polos Zeichentricks Teil 3

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Wie zeichnet man Shi La?

Darum geht es heute in unserem Video mit Olaf, einem der Zeichner von „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“.

Das Besondere an Shi La ist dabei ihr Blick: oft geheimnisvoll oder ein bisschen verschmitzt. Mit Hilfslinien könnt ihr dafür sorgen, dass die Augen an der richtigen Stelle sitzen und Shi La euch richtig anschaut.

Da das bei einem Profi wie Olaf natürlich ziemlich schnell geht, erklären wir euch hier noch einmal Schritt für Schritt, wie man mit Hilfslinien arbeitet.

Hilfslinien beim Zeichnen von Gesichtern

Schritt 1: Die Hilfslinien

Schritt 1: Die Hilfslinien

Als erstes brauchen wir die Form des Kopfes, also ein Oval. Die erste Hilfslinie teilt dieses Oval von oben nach unten in zwei Hälften. Die zweite kreuzt das Gesicht von links nach rechts und wölbt sich leicht nach unten.

Schritt 2: Das Gesicht

Schritt 2: Das Gesicht

Damit habt ihr einen guten Anhaltspunkt dafür, wo Augen, Mund und Nase hinkommen. Nase und Mund werden auf der Hilfslinie platziert, die von oben nach unten verläuft. Achtet darauf, dass die Nasenspitze noch in der unteren Gesichtshälfte liegt. Anschließend zeichnet ihr die Augen links und rechts auf der zweiten Hilfslinie ein. Auch das obere Ende der Ohren liegt an dieser Linie.

Hilfslinien seitlich

Andere Blickwinkel

Und jetzt kommt der eigentliche Trick: Wenn das Gesicht aus einem anderen Winkel gezeigt wird, zum Beispiel etwas seitlich, verändern sich die Hilfslinien.  Blickt Shi La nach rechts, ist die Linie von oben nach unten auch nach rechts durchgebogen. Schaut die Figur nach oben, wölbt sich auch die Hilfslinie, die von links nach rechts verläuft, nach oben.Wenn ihr euch daran haltet, landen Augen, Mund und Nase immer an der richtigen Stelle.

Im nächsten Teil von Marco Polos Zeichentricks geht es mit Luigi weiter.

Marco Polos Zeichentricks Teil 1: Ein richtiger Zeichentisch

Marco Polos Zeichentricks Teil 2: Marco

Marco Polos Zeichentricks Teil 4: Luigi

29 Jan

Marco Polos Zeichentricks Teil 2

Wie zeichnet man Marco?

Heute zeigt euch Olaf, einer der Zeichner von „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“, ein paar Grundlagen zu Körper- und Kopfformen. Und was macht eigentlich Marco als Figur aus?

Ein guter Tipp für jeden angehenden Künstler ist dabei das Zeichnen mit einem Gitternetz. Im Video könnt ihr sehen, wie selbstverständlich Olaf damit umgeht. Das Gitternetz hilft dabei, ein Bild abzuzeichnen, ohne durchzupausen.

Zeichnen mit einem Gitternetz

Da sich heute alles darum dreht, den jungen Marco Polo zu zeichnen, nehmen wir sein Gesicht als Vorlage. Ladet das Bild einfach mit einem Klick auf „Download“ herunter und druckt es euch aus.

Zeichnen mit einem Gitternetz

Schritt 1: Das Gitternetz zeichnen

Anschließend teilt ihr das Bild in 6 x 6 gleich große Quadrate ein. Zeichnet die Linien mit einem Lineal und einem Bleistift auf. Dieses Gitternetz, mit genau derselben Anzahl an Feldern, malt ihr noch einmal auf ein neues Blatt Papier.

Zeichnen mit einem Gitternetz Schritt 2

Schritt 2: Das Bild übertragen

Kästchen für Kästchen könnt ihr jetzt Marcos Gesicht abzeichnen. Es ist einfacher, sich nur ein einziges kleines Quadrat vorzunehmen, als gleich das ganze Bild. Dazu könnt ihr auch alle anderen Quadrate abdecken, damit sie euch nicht ablenken.

Zeichnen mit Gitternetz 3

Fertig!

Und schon könnt ihr freihändig alles zeichnen, was ihr möchtet! Wenn ihr das Bild mit Filzstiften oder Tusche nachmalt, könnt ihr das Gitternetz später einfach wegradieren.

Marco Polos Zeichentricks Teil 1: Ein richtiger Tricktisch

Marco Polos Zeichentricks Teil 3: Shi La

Marco Polos Zeichentricks Teil 4: Luigi