Kategorie: Wissen

09 Nov

Tierquiz

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Könnt ihr erraten, welchen Tiere Marco Polo auf seiner Reise begegnet? Für jedes Tier gibt es zwei Hinweise in unserem Tierquiz. Sowohl das Quiz selbst als auch die Auflösung könnt ihr euch weiter unten herunterladen, sodass ihr auch unterwegs rätseln könnt.

Welches Tier bin ich?


  1. Hinweis 1:
    Ich schwimme im Meer, aber ich bin kein Fisch.
    Hinweis 2: Ich brauche Luft zum Atmen und lebe in großen Gruppen, die „Schulen“ genannt werden.“

  2. Hinweis 1:
    Ich bin sehr klein, habe sechs Beine und kann Dinge tragen, die ein Vielfaches meines Körpergewichts wiegen.
    Hinweis 2: Mein Name beginnt mit A.

  3. Hinweis 1:
    Ich habe eine lange klebrige Zunge, mit der ich Insekten fange.
    Hinweis 2: Ich kann meine Farbe verändern und mich so tarnen.

  4. Hinweis 1:
    Ich sehe einem Kamel ähnlich, aber ich habe nur einen Höcker.
    Hinweis 2: Mein Name beginnt mit D und reimt sich auf „sonderbar“.

  5. Hinweis 1:
    Ich lebe in Afrika und bin sehr groß.
    Hinweis 2: Ich habe Flecken und einen sehr langen Hals.

  6. Hinweis 1:
    Mich gibt es in manchen Gegenden wild, aber meistens lebe ich bei Menschen, zum Beispiel auf einem Bauernhof.
    Hinweis 2: Ich habe Hörner, knabbere gerne Dinge an und ich kann ziemlich gut klettern.

  7. Hinweis 1:
    Ich lebe im Dschungel und es gibt nur noch sehr wenige von meiner Art.
    Hinweis 2: Ich bin ein Raubtier und habe Streifen.

  8. Hinweis 1:
    Ich lebe in Afrika und groß und grau, aber ein Elefant bin ich nicht.
    Hinweis 2: Ich halte mich in oder an Flüssen auf und bin ein reiner Pflanzenfresser, obwohl ich große Zähne habe.

  9. Hinweis 1:
    Ich bin ebenfalls groß und grau und lebe in Afrika, aber ich bin kein Elefant und auch kein Nilpferd.
    Hinweis 2: Ich habe etwas auf der Nase, das mir meinen Namen gibt.

  10. Hinweis 1:
    Ich bin ein Vogel und meine Federn sind schwarz und weiß.
    Hinweis 2: Manchmal werde ich „diebisch“ genannt, weil ich glitzernde Gegenstände in mein Nest mitnehme.

Marco Polo Tierquiz zum Download

Ein paar dieser Tiere trifft Marco übrigens erst in der zweiten Staffel von „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“, die ab Dezember im KiKA zu sehen ist. Ihr dürft also gespannt sein!

12 Okt

Berühmte Entdecker Teil 2

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Neben den Entdeckern, die in allen Geschichtsbüchern stehen – Christoph Kolumbus oder eben der echte Marco Polo, um nur zwei zu nennen – gibt es andere Entdecker die in ihrer Heimat sehr bekannt, aber nicht in allen Teilen der Welt gleich berühmt sind. Manche Reisende gingen nicht dafür in die Geschichte ein, dass sie neue Länder oder Reiserouten entdeckten, sondern dafür, dass sie sich mit der Lebensweise an fremden Orten beschäftigten. Auch dies sind wichtige Entdecker und Entdeckerinnen.

Mary Kingsley

Mary Kingsley ist eine jener Reisenden, die nicht das Land an sich, sondern vor allem die dortige Kultur erkundete und Wissen darüber mit nach Europa brachte. Sie wurde 1862 in England geboren und starb 1900 in Südafrika. Sie erforschte den afrikanischen Kontinent und schrieb mehrere Bücher darüber, wie die Menschen dort lebten. Besonders ungewöhnlich waren ihre Entdeckungsreisen auch deshalb, weil Frauen zur damaligen Zeit kaum Reisen durften. Mary Kingsley ließ sich davon jedoch nicht abhalten und bestieg so etwa als erste Europäerin den höchsten Berg im Westen Afrikas, den Kamerunberg.

Zheng He

In Europa ist der Name Zhen He fast unbekannt, doch in China zählt er zu den berühmtesten Entdeckern. Zheng He war ein chinesischer Admiral, der von 1371 bis in die 1430er Jahre lebte. Er unternahm im Auftrag des Kaisers insgesamt sieben große Schiffsreisen. Er bereiste sowohl den Indischen als auch den Pazifischen Ozean und erreichte nach Ländern wie Sri Lanka und Indien schließlich sogar Afrika und Arabien: Teile seiner Flotte segelten an der Küste Mosambiks entlang, legten im heutigen Somalia an und brachten Reichtümer vom Persischen Golf zurück nach China.

Túpac Yupanqui

Túpac Yupanqui herrschte während des 15. Jahrhunderts über das Reich der Inka in Südamerika, bevor dort die ersten Europäer ankamen. Auch er gilt als großer Entdecker, obwohl seine Reisen vor allem in Form von Sagen und Legenden überliefert sind. Dennoch wird angenommen, dass die Inka unter Túpac Yupanqui mit großen Flößen bis zur weit entfernten Osterinsel fuhren. Die ersten Europäer erreichten die abgelegene Insel erst dreihundert Jahre später.

… und viele andere

Natürlich sind Mary Kingsley, Zheng He und Túpac Yupanqui, Christoph Kolumbus, Leif Eriksson, Marco Polo, Ferdinand Magellan und Vasco da Gama nur einige wenige der vielen großen Entdecker und Entdecker vergangener Zeiten. Sie alle vorzustellen, ist nahezu unmöglich. Doch was sie alle gemeinsam haben ist ihre unstillbare Reiselust und die Neugier auf Neues. Ohne diese Reisenden und ihre Berichte wüssten wir heute viel weniger über die weit entfernten Regionen und Kulturen der Welt.

Geht ihr auch gerne auf Reisen? Wenn ihr eure Erlebnisse aufschreiben wollt, wie die großen Entdecker es getan haben, dann könnt ihr euch mit dieser Anleitung ein eigenes Reisetagebuch basteln.

07 Sep

Berühmte Entdecker Teil 1

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Der echte Marco Polo lebte im 13. Jahrhundert und ist noch heute weltbekannt für seinen Bericht über die Reise von Venedig nach China. Doch er ist nicht der einzige berühmte Entdecker, der in die Geschichte einging.

Christoph Kolumbus

Der Name Christoph Columbus Kolumbus ist weltbekannt, weil er oft als der Entdecker Amerikas gilt. Kolumbus wurde um das Jahr 1451 herum im heutigen Italien geboren und starb 1506 in Spanien. 1492 erreichte er mit drei Schiffen eine Insel der Bahamas vor der nordamerikanischen Küste. Eigentlich sollte er einen Seeweg nach Indien finden. Dass in westlicher Richtung zwischen Europa und Asien der amerikanische Kontinent liegt, wusste er nicht, bis er dort landete.

Leif Erikssson

Allerdings war Kolumbus anders als lange angenommen nicht der erste Reisende, der Nordamerika erreichte. Fast 500 Jahre vor Kolumbus legte bereits der Wikinger Leif Eriksson auf dem Kontinent an. Sein Leben und seine Reise sind weniger bekannt als die von Kolumbus, doch es wird angenommen, dass Eriksson um 970 auf Island geboren wurde und etwa 1020 in Grönland starb. Das Land, das er entdeckte, nannte er „Vinland“ und es entspricht wahrscheinlich dem heutigen Neufundland weit im Norden Nordamerikas.

Vasco da Gama

Zwei weitere bekannte Entdecker stammen beide aus Portugal: Vasco da Gama und Ferdinand Magellan. Sie lebten beide etwa zur selben Zeit, Magellan von 1480 bis 1521 und da Gama von 1469 bis 1524.

Im Jahr 1497 segelte Vasco da Gama los, um einen Seeweg nach Indien zu finden – Christoph Kolumbus hatte dieses Ziel schließlich nicht erreicht, weil er vorher auf Amerika stieß. Anders als Kolumbus reiste da Gama nicht nach Westen, sondern nach Süden und Osten. Er umschiffte Afrika am heutigen Kap der Guten Hoffnung und fand damit die gesuchte Route nach Indien. Bisher waren von Europa aus nur Reisende über Land dorthin gelangt.

Ferdinand Magellan

Obwohl Magellan wie da Gama gebürtiger Protugiese war, brach er 1519 im Auftrag des spanischen Königs zur ersten Weltumsegelung auf. Dabei segelte er nach Westen über den Atlantik, bis er Südamerika erreichte. Dort fuhr er mit seinen Schiffen weiter nach Süden, bis er die Südspitze des Kontinents umrunden konnte. Dieser Seeweg wurde nach ihm benannt und heißt noch heute Magellanstraße. Tatsächlich gelang es Magellans Flotte, über den Pazifischen und den Indischen Ozean, an Afrika vorbei, und schließlich zurück nach Spanien zu segeln. Den westlichen Seeweg von Europa nach Indien, nach dem Kolumbus gesucht hatte, entdeckte damit Magellan. Allerdings erlebte er das Ende der Weltumsegelung selbst nicht mehr, denn er starb unterwegs auf den Philippinen.

Berühmte Entdecker Teil 2

Neben diesen bekannten Namen gibt es noch viele andere Abenteurer, die ebenso spannend, in Europa aber weit weniger berühmt sind. Darunter sind Entdeckerinnen ebenso wie Reisende aus anderen Erdteilen. Über sie könnt ihr bald in einem zweiten Beitrag mehr erfahren.

19 Jan

Wie entsteht Schnee?

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Als Marco und seine Freunde im Schneesturm das Himalaya-Gebirge überquerten, fragten sie sich bestimmt auch, wie Schnee entsteht. Und warum schneit es auf Bergen öfter als im Tal? Wir haben die Antworten für euch.

Winzige Eiskristalle in den Wolken

Schnee bildet sich in Wolken, genau wie Regen. Denn eine Wolke besteht aus Millionen winzig kleiner Wassertröpfchen, die zu Eiskristallen gefrieren, wenn es dafür kalt genug wird. Jeder dieser Eiskristalle hat sechs Zacken, aber keiner sieht aus wie der andere: Jeder Kristall ist einzigartig. Alleine ist ein Eiskristall so klein und leicht, dass er weiter in der Wolke schweben kann und nicht zu Boden fällt. Doch nach und nach verhaken sich immer mehr Eiskristalle ineinander und bleiben aneinander hängen. So entsteht eine Schneeflocke. Je mehr Eiskristalle dazu kommen, desto größer und schwerer wird diese Flocke. Und schließlich wird sie so schwer, dass nicht länger schweben kann und aus der Wolke heraus zu Boden fällt. Es schneit!

Mehr Schnee in großer Höhe

Himalaya

Schneesturm im Himalaya

Wenn man einen hohen Berg besteigt, wird die Luft zum Gipfel hin immer kälter. Das ist der Grund, warum es dort oben auch mehr und öfter schneit. Während es auf der Bergspitze kalt genug für Schnee ist, kann es im Tal so warm sein, dass die Eiskristalle noch in der Luft schmelzen. Dann kommen sie nicht mehr als Schnee am Boden an, sondern als Regen. Dazu kommt noch, dass schwere, mit Schnee gefüllte Wolken an den Gipfeln eines hohen Berges hängen bleiben können. In diesem Fall kann der Wind sie nicht weiter wehen, und der ganze Schnee fällt auf den Hang des Berges.

Wie ein Gebirge mit solchen großen Bergen (oder ein tropischer Dschungel) entsteht, könnt ihr hier nachlesen.

Schnee und Hagel

Übrigens: Auch Hagel ist gefrorenes Wasser und dem Schnee damit sehr ähnlich. Der Unterschied liegt darin, wie eng sich die einzelnen Eiskristalle beieinander befinden, wenn sie gefrieren. Wenn sie viel Platz haben und locker aneinander hängen, gibt es Schnee. Aber wenn die Eiskristalle kaum Platz haben und eng aneinander kleben, verhärten sie sich zu einem Hagelkorn.

Auch die Entstehung von Nebel hat übrigens mit Lufttemperatur und Feuchtigkeit zu tun.

05 Jan

Hufeisen Glücksbringer

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Nach dem Glücksklee Konfetti zeigen wir euch dieses Mal, wie ihr mit Pappe, Klebeband und 1-Cent-Münzen einen Hufeisen Glücksbringer basteln könnt.

Aber warum bringen Hufeisen eigentlich Glück?

Hufeisen und Glück

Luigi schenkt Marco einen Glücksbringer

Ein Hufeisen ist für ein Pferd das, was für uns Menschen Schuhe sind. Es schützt vor Verletzungen an den Füßen. Da Pferde sehr wertvoll sind und früher oft lebensnotwendig für ihre Besitzer waren, ist dieser Schutz sehr wichtig. Wer also die Hufe seines Pferdes mit einem Hufeisen schützen konnte, durfte sich glücklich schätzen! Und so wurde das Hufeisen zu einem Zeichen für Glück.

Bastelanleitung für einen Hufeisen Glücksbringer

Ihr braucht:
dicke Pappe
ca. 10 bis 12 1-Cent-Münzen
doppelseitiges Klebeband
Bleistift
Schere

Hufeisen Glücksbringer bastelnAls erstes malt ihr die ungefähre Form des Hufeisens auf die Pappe. Es wird etwa 10 cm hoch und 8 cm breit und erinnert an ein U mit leicht nach innen gebogenen Enden. Die Breite des Pappstreifens sollte am Ende höchstens einen Zentimeter betragen. Schneidet diese Form mit der Schere aus. Wenn nicht alles ganz gerade ist, macht das nichts, denn die Pappe verschwindet später unter den 1-Cent-Münzen.

Hufeisen Glückscent GlücksbringerJetzt kommen Klebeband und Cents zum Einsatz. Eine nach der anderen klebt ihr die Münzen mit dem Klebeband auf das Hufeisen. Zieht dazu erst eine Seite des doppelseitigen Klebebands ab und klebt diese an den Cent. Dann könnt ihr die Folie auf der zweiten Seite des Klebebands entfernen und den Cent auf die Pappe drücken. Setzt die Münzen dicht aneinander, bis das ganze Hufeisen bedeckt ist, und wiederholt das das Ganze auf der anderen Seite des Hufeisens. So glänzt eucher Hufeisen Glücksbringer nicht nur schön, sondern er bringt gleich doppelt viel Glück, denn auch 1-Cent-Münzen sind Glücksbringer:

Der Glückspfennig oder Glückscent

Früher, als es noch keinen Euro und keine Cents gab, war die kleinste Münze der Pfennig. Schon damals galt diese Münze, für die man kaum etwas kaufen konnte, als Zeichen für Glück. Wenn man jemandem einen Pfennig schenkte, wünschte man ihm damit Reichtum. Eine Tasche, in der sich ein Glückspfennig befand, sollte immer voller Geld sein!

Ein schönes Geschenk

Heute gibt es keine Pfennige mehr, aber dafür werden nun 1-Cent-Münzen als Glücksbringer verwendet. Ihre Bedeutung ist dieselbe. Wenn ihr also Verwandten oder Freunden euren selbst gebastelten Hufeisen Glückscent Glücksbringer schenkt, wünscht ihr ihnen damit gleichzeitig Schutz (durch das Hufeisen), Reichtum (durch die Centmünzen) und Glück ganz allgemein.

15 Dez

Glücksklee Konfetti

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Zum Jahreswechsel sind Zeichen für Glück wie vierblättrige Kleeblätter besonders beliebt. Man wünscht sich damit gegenseitig das Beste für das neue Jahr. Als Dekoration für eine Silvester Party oder einfach nur so bietet sich daher Konfetti in Form von Glücksklee an.

Glücksklee Konfetti basteln

Ihr braucht:
Dünne grüne Pappe oder Papier
Bleistift
Schere

Zuerst schneidet ihr euch ein quadratisches Stück Papier zu, das in etwa so groß ist, wie das Konfetti Kleeblatt, das ihr haben wollt. Dieses Papierquadrat faltet ihr dann so:

Bastelanleitung Glücksklee Tischdeko

Dreht das gefaltete Papier so, dass die geschlossene Ecke nach unten zeigt. Dann zeichnet ihr ein Herz auf. Die geschlossene Ecke ist immer noch unten und bildet die untere Hälfte des Herzens, also fehlen nur noch die beiden Bögen oben. Wenn ihr nun an der Linie entlang schneidet und anschließend das Papier aufklappt, habt ihr euer erstes vierblättriges Glückskleeblatt.

Glücksklee Konfetti basteln

Wiederholt das ganze so lange, bis ihr so viele Kleeblätter habt, wie ihr wollt. Nehmt verschiedene größen und Farben. So bekommt ihr im Handumdrehen Glücksklee Konfetti, mit dem ihr zum Beispiel den Tisch für die Silvesterfeier dekorieren könnt. So startet ihr mit viel Glück ins neue Jahr.

Warum bringen Kleeblätter Glück?

Woher der Glaube daran stammt, das vierblättrige Kleeblätter Glück bringen, ist unklar. Möglicherweise geht er auf Naturreligionen zurück, die dem Klee besondere Fähigkeiten zusprachen, weil er auch unter widrigen Bedingungen wächst.

Vielleicht stammt der Gedanke, dass vierblättrige Kleeblätter Glück bringen aber auch aus dem Christentum, denn die Form erinnert an ein Kreuz.

So oder so – Kleeblätter mit vier Blättern sind in der Natur sehr selten, denn normalerweise hat Klee nur drei Blätter. Allein schon ein vierblättriges Kleeblatt zu finden, ist also schon ein Glück!

15 Sep

Wie entsteht Nebel?

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Dichten Nebel kennt jeder. Auch Marco und seine Freunde haben in der Folge „Auf Geisterjagd in der Karawanserei“ damit zu kämpfen, dass sie inmitten von Nebelschwaden kaum etwas erkennen können. Doch woher kommt der Nebel eigentlich?

Winzig kleine Wassertropfen

Nebel entsteht, wenn feuchte Luft sich abkühlt. Dann sammelt sich die Feuchtigkeit in winzig kleinen Wassertropfen. Solange diese Tröpfchen leicht genug sind, bleiben sie in der Luft schweben. Tausende von winzigen Tropfen nebeneinander verschleiern dann die Sicht, und das ist der Nebel.

Im Grunde genommen ist Nebel also nichts anderes als eine Wolke ganz nah am Boden, denn auch Wolken entstehen aus Wasserdampf, der sich abkühlt. Werden die Wassertöpfchen zu groß und zu schwer, fallen sie herab – das ist dann Regen.

Nur 200 Meter Sicht

Von Nebel spricht man, wenn man weniger als 200 Meter weit gucken kann. Er entsteht vor allem am Abend oder in der Nacht, wenn sich die Luft abkühlt, und im Herbst. Weil kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt sie nach unten, sodass sich der Nebel nah am Boden bildet. In vielen Tälern werdet deshalb in den nächsten Tagen und Wochen Bodennebel sehen können. Und nun wisst ihr auch, warum!

Noch mehr spannende Wissensbeiträge findet ihr übrins hier und hier.

18 Aug

Marco Polos Welt: Robin Hood und Sindbad

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In „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ bereisen Marco und seine Freund fremde Länder und lernen jede Menge neue Freunde kennen. Dazu gehören nicht nur echte historische Persönlichkeiten, sondern auch Helden aus berühmten Sagen und Legenden – wie Robin Hood und Sindbad. Doch woher stammt eigentlich die Geschichte des Robin Hood? Und welche Abenteuer erlebt Sindbad der Seefahrer in seiner eigenen Erzählung?

Robin Hood

Marco Polo Robin Hood

Robin Hood im Übungskampf mit Shi La

Robin Hood ist der Held einer Reihe von Erzählungen, die ab dem 13. Jahrhundert in England entstanden. Zuerst wurde er als gefährlicher Wegelager beschrieben, der reiche Reisende überfiel und ausraubte. Dann jedoch wurden die Geschichten abgeändert, ergänzt und immer wieder umgedichtet. Aus dem einfachn Dieb wurde ein Kämpfer für die Gerechtigkeit: Er stahl zwar immer noch von den Reichen, aber seine Beute gab er anschließend den Armen, die sie am meisten brauchten.

In der Serie begegnen Marco, Shi La und Luigi dem jungen Robin in der Hafenstadt Akkon. Dort steht er in Diensten der Kreuzritter, bevor er sich auf den Weg zurück nach England macht. Tatsächlich gibt es einige Robin-Hood-Erzählungen, in denen Robin zusammen im Namen des englischen Königs auch an Kreuzzügen teilnimmt.

Sindbad

Sindbad erzählt Marco von seinen Abenteuern

Die Geschichte von Sindbad gehört zu den Erzählungen von 1001 Nacht. In der ältesten Fassung dieser Geschichtensammlung ist Sindbad noch nicht dabei, aber dennoch ist er eine sehr alte Figur: Vermutlich stammt er aus den Geschichten arabischer Seefahrer aus dem 9. oder 10. Jahrhundert.

Die Erzählung besagt, dass Sindbad ein Seefahrer war, der auf seinen Reisen fantastische und haarsträubende Abenteuer erlebte. So begegnet er angeblich einem Riesen, geflügelten Menschen, oder gigantischen Meereswesen. So ist es kein Wunder, dass Sindbad in „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ stets von seinen Erlebnissen und Abenteuern erzählen will, während er mit unseren Helden die Wüste Lop Nur durchquert.

Dafür, dass Sindbad oder Robin Hood jemals tatsächlich gelebt haben, gibt es keine Anhaltspunkte. Aber das macht die Geschichten rund um die beiden nicht weniger spannend.

12 Mai

Dschungel und Gebirge

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Im Himalaya bahnen sich Marco, Shi La und Luigi einen Weg über die Berge, und in Indien durchqueren sich den dichten Dschungel. Als echte Entdecker wissen sie dabei auch, wie diese Landschaften entstehen – und hier könnt ihr es nachlesen.

Tropisches Klima im Dschungel: feucht und warm

Die Tropen sind ein Gebiet rund um den Äquator, in dem es das ganze Jahr über warm ist: 25 Grad im Durchschnitt. Es gibt tropische Gebiete in Afrika, Südamerika und in Indien.

Bei dieser Wärme verdunstet viel Wasser aus dem Meer. Daraus entstehen Regenwolken. Diese werden vom Wind davongetragen, und deshalb kommt es auf die Windrichtung an, wo sich die Wolken abregnen. In den asiatischen Tropen ändert sich die Windrichtung dabei von einem halben Jahr zum nächsten. Im Winterhalbjahr werden kaum Regenwolken vom Meer über das Land geweht, im Sommerhalbjahr dafür umso mehr. Als Monsunregen bezeichnet man die extrem starken Regenfälle, die dann auf den Dschungel niedergehen. Die Wassermassen lassen die Pflanzen wachsen, sodass sie auch die darauf folgende Trockenzeit überstehen.

Gigantische Erdplatten, hohe Berge

Um zu verstehen, wie ein Gebirge entsteht, muss man wissen, dass das Innere der Erde flüssig ist. Nur die äußerste Schicht ist hart und bildet den Boden, auf dem wir stehen können. Aber diese äußerste Schicht ist nicht durchgehend, sondern besteht aus mehreren Stücken. Das sind die sogenannten tektonischen Platten. Diese großen Erdstücke treiben auf dem flüssigen Erdinneren. Dabei bewegen sie sich ganz, ganz langsam; meistens nur ein paar Millimeter im Jahr.

Berge entstehen, wenn zwei dieser Erdplatten aneinander stoßen. Dann drücken sich die Platten ganz langsam gegenseitig in die Höhe. Oder eine Platte schiebt sich über die andere und wird dabei nach oben gedrückt. Im Laufe vieler Jahrtausende entsteht auf diese Weise ein Gebirge: durch den Zusammenstoß von zwei riesigen Erdplatten.

Wenn dabei eine Platte unter die andere gedrückt wird, passiert außerdem noch etwas anderes. Unter der Erdoberfläche ist es so heiß, dass dann die untere Platte zu schmelzen beginnt. Das heiße, geschmolzene Gestein heißt Magma. Es sammelt sich an und wird immer mehr, je mehr die eine Erdplatte unter die andere geschoben wird. Und irgendwann, wenn kein Platz mehr unter der Erdkruste ist, bricht das Magma (das an der oberfläche als Lava bezeichnet wird) ins Freie. Ein Vulkan entsteht. Viele Berge in den höchsten Gebirgen der Welt, wie dem Himalaya und den Anden, sind erloschene Vulkane.

05 Mai

Wie entstehen Wüsten? – Teil 2

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Wüsten ganz nah am Meer

Das klingt erst einmal wie ein Widerspruch, denn wenn sich Regenwolken über dem Meer bilden, wie kann es dann nah am Meer trotzdem trocken sein?

Wie entstehen Wüsten wie die Atacama?

Eine Küste direkt am Meer: Die Atacama. Bild: Ktrinko (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Die Antwort hängt mit der Temperatur des Meerwassers und mit dem Wind zusammen. Küstenwüsten entstehen nur dort, wo Meeresströmungen ganz besonders kaltes Wasser an die Küste herantragen. Dieses kalte Wasser kühlt auch die Luft direkt darüber ab, während die Luftschichten weiter oben wärmer sind. Durch diese unterschiedlichen Luftschichten kann die Feuchtigkeit vom Wasser aus nicht nach oben steigen. Sie prallt sozusagen von einer unsichtbaren Decke aus warmer Luft ab. Wenn die feuchte Luft nicht nach oben steigen kann, können sich auch keine Wolken bilden, und damit gibt es in diesen Küstengebieten nur sehr, sehr selten Regen.

In Wüsten direkt am Meer fällt oft Jahrzehnte lang kein einziger Tropfen. So kommt es auch, dass die trockenste Wüste der Welt eine Küstenwüste ist: die Atacama in Südamerika.

Wüsten hinter Bergen

Hohe Berge können Regenwolken aufhalten. Die Wolken werden vom Wind gegen die Hänge geweht und regnen sich dort ab – und auf der anderen Seite des Gebirges kommt kein Wasser mehr an. Man spricht vom Regenschatten der Berge. Auf diese Art entstehen viele Wüsten in allen Teilen der Erde. Beispiele das sogenannte Tal des Todes in den USA (auf dem Bild oben zu sehen), die Patagonische Wüste in Argentinien, oder das Tibetische Hochland.

Weitere Arten von Wüsten

Auf welche Arten Wüsten sonst noch entstehen können, erklären wir euch hier. Und wenn ihr wissen wollt, wieso es im Dschungel ganz im Gegensatz zur Wüste sehr feucht ist, oder wie genau Berge entstehen, dann schaut nächste Woche wieder auf dem Marco Polo Blog vorbei!