Marco Polos Welt: Weltwunder Teil 3

MarcoPolo / Marco Polos Welt / / 0 Comments / Gefällt mir
Marco Polos Welt: Weltwunder Teil 3

Die Weltwunder der Natur

Als die sieben Weltwunder der Antike und der Moderne gelten beeindruckende Orte und Sehenswürdigkeiten, die von Menschen erschaffen wurden. Über sie konntet ihr in den letzten beiden Beiträgen schon viel erfahren. Aber auf der Welt gibt es auch viele Orte, die auch ohne menschliche Hilfe beeindruckend sind – ganz natürlich.

Über 200 von ihnen gehören zum Weltnaturerbe, das heißt, dass sie unter besonderem Schutz stehen. Denn wenn dort etwas kaputt geht, kann man es ja nicht einfach wieder aufbauen wie bei einem Gebäude. Viele dieser Weltnaturerbe sind außerdem die Heimat ganz besonderer Tiere und Pflanzen. Manche von ihnen gibt es nirgendwo sonst.

Auch bei den Weltnaturerben gab es eine Umfrage, welche sieben Orte die Menschen am schönsten finden. Die Gewinner sind als 7 Weltwunder der Natur bekannt. Dies sind: der Amazonas-Fluss in Südamerika, die Halong-Bucht in Vietnam, die Iguazu-Wasserfälle zwischen Argentinien und Brasilien, Jejudo, eine Vulkaninsel in Südkorea, die Komodo-Insel in Indonesien, der Tafelberg in Südafrika und der Puerto-Princesa-Subterranean-River-Nationalpark auf den Phillipinen.

Die Halong-Bucht

Die Halong Bucht in Vietnam ist bekannt für ihre vielen Höhlen und hohe Inseln. Fast 2000 Inseln gibt es dort, manche groß genug, dass ein dichter Dschungel oder mehrere Seen auf ihnen Platz finden. Die Inseln ragen oft steil aus dem Wasser, manche bis zu 100 Meter. Deshalb sind die meisten davon unbewohnbar. Heutzutage ist es sogar verboten dort zu wohnen, um das Naturerbe zu schützen.

Die Bucht selbst ist nach einer Legende benannt. „Ha Long“ steht nämlich für„herabsteigender Drache“. Der Legende nach verteidigte ein Drache das Land vor Angreifern. Dabei peitschte sein Schwanz auf den Strand und hinterließ tiefe Kerben in der Landschaft. Von der Geschichte gibt es viele Varianten. In einer soll der schlafende Drache sogar selbst zu einer Insel geworden sein. Tatsächlich sind früher viele Eindringlinge in der Bucht besiegt worden. Die Einwohner wussten hinter welchen Inseln und in welchen Höhlen sie sich am besten verstecken konnten und konnten die Angreifer so immer überraschen.

Durch das warme Klima ist die Halong-Bucht ein Paradies für Fische, Muscheln und Korallen. Deswegen gibt es dort auch so viele Fischer. Da sie nicht auf den Inseln wohnen können, leben sie auf Booten oder schwimmenden Häusern zwischen den Inseln. Bei Sturm können sie mit ihren Booten in den vielen Höhlen Schutz suchen.

 

Hätte Marco gewusst, dass die Komodo-Insel bei seiner Reise durch Indonesien ganz in der Nähe war, hätte er sie sicher auch besucht. Was denkt ihr welche Weltwunder Marco, Luigi und Shi La noch besuchen werden?

Schreibe einen Kommentar