Blog

23 Jun

Malen nach Zahlen Bild Nr. 2

MarcoPolo / Ausmalbilder / / 0 Comments

Malen nach Zahlen ist ganz einfach: In jedem Feld auf dem Bild steht eine Zahl. Und jeder Zahl ist eine Farbe zugeordnet. Wenn also in einem Feld eine 1 steht, dann malt ihr diese Stelle rot aus. Ist es eine 3, nehmt ihr gelb. Welche Farbe zu welcher Zahl gehört steht direkt auf der Druckvorlage für unser Marco Polo Malen nach Zahlen Bild.

Das hier ist übrigens schon das zweite Bild, das ihr auf diese Weise ausmalen könnt. Das erste „Die Abenteuer des Marco Polo“ Bild zum Malen nach Zahlen gibt es hier.

Außerdem haben wir auch ganz „normale“ Ausmalbilder zum Herunterladen für euch.

09 Jun

Poster Staffel 2

MarcoPolo / Neuigkeiten, Staffel 2 / / 0 Comments

Ein erster Ausblick auf die neuen Abenteuer

Marco Polo Poster Staffel 2

Die Produktion der zweiten Staffel „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ ist in vollem Gange, damit bis Sommer 2018 viele neue Folgen entstehen. Nun gibt es ein erstes Poster.

Die Reise geht weiter!

02 Jun

Lustige Monster aus Wolle

MarcoPolo / Basteltipps / / 0 Comments

Diese Monster aus Wolle sind super kuschelig und ganz leicht selbst gemacht!

Dazu braucht ihr:
Wolle in 2 Farben, z.B. Schwarz und Weiß (je flauschiger, desto besser)
Kulleraugen
Pappe
Kleber & Schere

Wir fangen mit der Pappe an. Schneidet daraus zwei Kreise aus, die beide etwa 12 cm im Durchmesser haben sollten. Außerdem braucht ihr zwei kleinere Kreise mit ca. 10 cm Durchmesser. Anschließend wird aus der Mitte aller vier Kreise jeweils ein kleinerer Kreis (ca. 4 cm Durchmesser) herausgetrennt.

Puschel aus Wolle bastelnLegt jetzt die beiden größeren Pappkreise übereinander und umwickelt sie mit der weißen Wolle. Schneidet dazu einen etwa armlangen Faden vom Wollknäuel ab. Diesen Faden fädelt ihr durch das Loch in der Mitte, schlagt ihn einmal außen über den Rand, und führt ihn wieder durch das Loch. Und so weiter, und so weiter … Legt die Fäden dicht an dicht, sodass die Pappe darunter nicht mehr zu sehen ist. Wenn der erste Faden aufgebraucht ist, macht mit einem zweiten weiter. Am besten wickelt ihr etwa drei bis vier Schichten Wolle um die Pappscheiben.

Jetzt brauchen wir die schwarze Wolle. Schneidet davon vier 20 cm lange Fäden zurecht, denn daraus werden die vier Beine unseres Wollmonsters. Anschließend legt ihr die schwarzen Fäden kurz zur Seite.

Als nächstes kommt der Teil, der das meiste Fingerspitzengefühl erfordert. Legt euch dafür gleich ein Stück weißen Faden (ca. 30 cm) zurecht. Denn nun müsst ihr die Schere unter die Wolle und zwischen die beiden Pappscheiben schieben und die weißen Wollfäden vorsichtig durchschneiden. Allerdings sollen die einzelnen Fäden nicht wieder auseinander fallen! Bringt deshalb den bereitgelegten Wollfaden zwischen die Pappscheiben, sobald ihr etwa die Hälfte des Wollkreises aufgeschnitten habt. Während ihr jetzt weiterschneidet, legt ihr die Enden des Fadens um das Loch in der Mitte herum.

Dann werden noch die schwarzen Beinchen hinzugefügt. Dazu zieht ihr die vier Fäden in regelmäßigen Abständen durch das Loch des Wollkreises. Nun könnt ihr den weißen Faden, den ihr einmal ringsrum gelegt habt, fest zusammen ziehen und verknoten. Danach werden die beiden Pappkreise entfernt. Damit ist der Körper des Monsters so gut wie fertig. Macht am Ende der schwarzen Beinchen noch einen Knoten und dann kümmern wir uns um den Kopf des Wollmonsters.

Für den Kopf benutzen wir die kleineren Pappkreise. Ansonsten funktioniert es genau wie beim Körper: mit weißer Wolle umwickeln, aufschneiden, und festbinden. Nur die schwarze Wolle wird weggelassen, da wir hier keine Beine brauchen. Wenn der Kopf fertig ist, könnt ihr die beiden Wollpuschel mit Klebstoff aneinander kleben. Klebt jetzt noch zwei Kulleraugen auf und fertig ist das Monster aus Wolle!

Monster aus Wolle basteln

19 Mai

Abenteurer Beutel basteln

MarcoPolo / Basteltipps / / 0 Comments

Abenteurer und Weltreisende müssen immer gut ausgerüstet sein. Marco hat deshalb in der Serie immer seine Tasche dabei. Und wir zeigen euch heute, wie ihr euch selbst einen Abenteurer Beutel basteln könnt. Diese Bastelanleitung funktioniert für Beutel in allen Größen!

Ihr braucht:
Filz (ca. 25 x 25 cm)
1 m Band
Moosgummi (oder: 1 große Perle)
Schere, Kleber

Druckt euch als erstes die Druckvorlage für den Marco Polo Abenteurer Beutel aus. Legt sie auf den Filz und zeichnet einmal um den Kreis herum. Anschließend stecht ihr mit der Stiftspitze jeweils an den markierten Stellen ein Loch. Schau ruhig unter die Vorlage, um zu sehen, ob auf dem Filz ein Punkt zu sehen ist.

Wenn alle Punkte gemacht sind, könnt ihr den Filkreis ausschneidenn. Schneidet jetzt an den aufgemalten Punkten kleine Schlitze in den Filz. Das Band soll gerade so hindurch passen. Das geht am einfachsten, wenn ihr den Filz zu einem Halbkreis faltet. Wiederholt diesen Schritt mit allen 16 Punkten.

Fädelt jetzt das Band durch die Schlitze. Wenn ihr eine Nadel habt, die dafür dick genug ist, könnt ihr diese zur Hilfe nehmen. Dabei zieht ihr das Band am besten von der Seite des Filzes durch, auf der keine Markierungen sind. Dann fädelt ihr es in das benachbarte Loch … und  in das daneben … und das daneben … bis ihr einmal um den Kreis herum seid. Wenn ihr jetzt an den beiden Enden des Fadens zieht, könnt ihr schon die Form eures Abenteurer Beutels erkennen!

Nun fehlt nur noch der Verschluss und, wenn ihr möchtet, eine Verzierung. Für den Verschluss brauchen wir das Moosgummi. Schneidet drei kleine Quadrate (ca. 1,5 cm x 1,5 cm) aus verschiedenen Farben des Moosgummis aus. Dann könnt ihr sie jeweils leicht versetzt aufeinander kleben und kurz abwarten, bis der Kleber getrocknet ist. Macht dann genau in der Mitte ein Loch und fädelt die Enden des Bandes hindurch. Zum Schluss könnt ihr die Enden des Bandes verknoten. Fertig!

Um den Beutel zu öffnen, müsst ihr ihn einfach nur oben auseinander ziehen, und um ihn zu schließen, schiebt ihr das Moosgummi-Stückchen nach oben.

Und hier gibt es noch mehr Bastelanleitungen für echte Abenteurer:

 

12 Mai

Dschungel und Gebirge

MarcoPolo / Wissen / / 0 Comments

Im Himalaya bahnen sich Marco, Shi La und Luigi einen Weg über die Berge, und in Indien durchqueren sich den dichten Dschungel. Als echte Entdecker wissen sie dabei auch, wie diese Landschaften entstehen – und hier könnt ihr es nachlesen.

Tropisches Klima im Dschungel: feucht und warm

Die Tropen sind ein Gebiet rund um den Äquator, in dem es das ganze Jahr über warm ist: 25 Grad im Durchschnitt. Es gibt tropische Gebiete in Afrika, Südamerika und in Indien.

Bei dieser Wärme verdunstet viel Wasser aus dem Meer. Daraus entstehen Regenwolken. Diese werden vom Wind davongetragen, und deshalb kommt es auf die Windrichtung an, wo sich die Wolken abregnen. In den asiatischen Tropen ändert sich die Windrichtung dabei von einem halben Jahr zum nächsten. Im Winterhalbjahr werden kaum Regenwolken vom Meer über das Land geweht, im Sommerhalbjahr dafür umso mehr. Als Monsunregen bezeichnet man die extrem starken Regenfälle, die dann auf den Dschungel niedergehen. Die Wassermassen lassen die Pflanzen wachsen, sodass sie auch die darauf folgende Trockenzeit überstehen.

Gigantische Erdplatten, hohe Berge

Um zu verstehen, wie ein Gebirge entsteht, muss man wissen, dass das Innere der Erde flüssig ist. Nur die äußerste Schicht ist hart und bildet den Boden, auf dem wir stehen können. Aber diese äußerste Schicht ist nicht durchgehend, sondern besteht aus mehreren Stücken. Das sind die sogenannten tektonischen Platten. Diese großen Erdstücke treiben auf dem flüssigen Erdinneren. Dabei bewegen sie sich ganz, ganz langsam; meistens nur ein paar Millimeter im Jahr.

Berge entstehen, wenn zwei dieser Erdplatten aneinander stoßen. Dann drücken sich die Platten ganz langsam gegenseitig in die Höhe. Oder eine Platte schiebt sich über die andere und wird dabei nach oben gedrückt. Im Laufe vieler Jahrtausende entsteht auf diese Weise ein Gebirge: durch den Zusammenstoß von zwei riesigen Erdplatten.

Wenn dabei eine Platte unter die andere gedrückt wird, passiert außerdem noch etwas anderes. Unter der Erdoberfläche ist es so heiß, dass dann die untere Platte zu schmelzen beginnt. Das heiße, geschmolzene Gestein heißt Magma. Es sammelt sich an und wird immer mehr, je mehr die eine Erdplatte unter die andere geschoben wird. Und irgendwann, wenn kein Platz mehr unter der Erdkruste ist, bricht das Magma (das an der oberfläche als Lava bezeichnet wird) ins Freie. Ein Vulkan entsteht. Viele Berge in den höchsten Gebirgen der Welt, wie dem Himalaya und den Anden, sind erloschene Vulkane.

05 Mai

Wie entstehen Wüsten? – Teil 2

MarcoPolo / Wissen / / 0 Comments

Wüsten ganz nah am Meer

Das klingt erst einmal wie ein Widerspruch, denn wenn sich Regenwolken über dem Meer bilden, wie kann es dann nah am Meer trotzdem trocken sein?

Wie entstehen Wüsten wie die Atacama?

Eine Küste direkt am Meer: Die Atacama. Bild: Ktrinko (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Die Antwort hängt mit der Temperatur des Meerwassers und mit dem Wind zusammen. Küstenwüsten entstehen nur dort, wo Meeresströmungen ganz besonders kaltes Wasser an die Küste herantragen. Dieses kalte Wasser kühlt auch die Luft direkt darüber ab, während die Luftschichten weiter oben wärmer sind. Durch diese unterschiedlichen Luftschichten kann die Feuchtigkeit vom Wasser aus nicht nach oben steigen. Sie prallt sozusagen von einer unsichtbaren Decke aus warmer Luft ab. Wenn die feuchte Luft nicht nach oben steigen kann, können sich auch keine Wolken bilden, und damit gibt es in diesen Küstengebieten nur sehr, sehr selten Regen.

In Wüsten direkt am Meer fällt oft Jahrzehnte lang kein einziger Tropfen. So kommt es auch, dass die trockenste Wüste der Welt eine Küstenwüste ist: die Atacama in Südamerika.

Wüsten hinter Bergen

Hohe Berge können Regenwolken aufhalten. Die Wolken werden vom Wind gegen die Hänge geweht und regnen sich dort ab – und auf der anderen Seite des Gebirges kommt kein Wasser mehr an. Man spricht vom Regenschatten der Berge. Auf diese Art entstehen viele Wüsten in allen Teilen der Erde. Beispiele das sogenannte Tal des Todes in den USA (auf dem Bild oben zu sehen), die Patagonische Wüste in Argentinien, oder das Tibetische Hochland.

Weitere Arten von Wüsten

Auf welche Arten Wüsten sonst noch entstehen können, erklären wir euch hier. Und wenn ihr wissen wollt, wieso es im Dschungel ganz im Gegensatz zur Wüste sehr feucht ist, oder wie genau Berge entstehen, dann schaut nächste Woche wieder auf dem Marco Polo Blog vorbei!

28 Apr

Wie entstehen Wüsten? – Teil 1

MarcoPolo / Wissen / / 0 Comments

Marco, Shi La und Luigi durchqueren auf ihrer Reise die verschiedensten Landschaften – von der glühend heißen Wüste, über den feucht-warmen Dschungel, bis hin zu verschneiten Gebirgen. Aber wieso sind diese Gebiete eigentlich so unterschiedlich? Wie entstehen sie? Wir erklären es euch und fangen heute mit den Wüsten an.

Was ist eine Wüste?

Eine Wüste ist ein Gebiet, in dem es so trocken ist, dass dort kaum Pflanzen wachsen. In einem ganzen Jahr fallen in einer Wüste nur 50ml Regen auf einen Quadratmeter Boden. In ein ganz normales Trinkglas passt vier Mal so viel Wasser, wie es in so einer Wüste gibt.

In vielen dieser Wüsten ist es außerdem sehr warm und der Boden enthält nur sehr wenige Nährstoffe. Es gibt aber auch ganz andere, kalte Wüsten. Denn auch im ewigen Eis am Nord- und Südpol wachsen keine Pflanzen. Diese Gebiete werden Eiswüsten genannt.

Wir beschäftigen uns aber mit den warmen Stein- und Sandwüsten. Von ihnen gibt es vier unterschiedliche Arten, die auf verschiedene Weisen entstehen: Wüsten in Äquatornähe, Wüsten weit weg vom Meer, Wüsten ganz nah am Meer, und Wüsten hinter Bergen.

Wüsten in Äquatornähe

Wie entstehen Wüsten - Sahara

Die Sahara ist eine typische Wendekreiswüste. Bild: Ktrinko (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Der Äquator ist eine gedachte Linie, die wie ein Gürtel genau um die Mitte der Erdkugel herum verläuft. Dieser Teil der Erde ist besonders nah an der Sonne, weshalb es sehr warm dort ist. Die Hitze lässt Wasser verdampfen und nach oben steigen: Es entstehen Regenwolken. Doch diese Regenwolken regenen sich über dem Äquator wieder ab, sobald sie höhere und kältere Luftschichten erreichen. In diesen oberen Luftschichten bleibt also nur trockene Luft – und die weht in die Gebiete nördlich und südlich des Äquators. Dort drehen sich die Luftströme so, dass sie das ganze Jahr über als heißer, trockener Wind über die Landschaft fegen. Dadurch wird die Gegend zur Wüste.

Weil das Gebiet, in dem sich die trockenen Luftströme drehen, auch als Wendekreis bezeichnet wird, nennt man diese Art der Wüste Wendekreiswüste. Die bekannteste und größte Wendekreiswüste auf der Welt ist die Sahara in Nordafrika.

Wüsten weit weg vom Meer

Die Wüste Gobi ist als Binnenwüste von Landmassen umgeben. Bild: Ktrinko (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Regenwolken entstehen über dem Meer, wenn dort Wasser von der Sonne verdampft wird. Doch manche Gebiete sind einfach so weit vom Meer entfernt, dass die Wolken sich abregnen und auflösen, bevor sie dort ankommen. Das sind die sogenannten Binnenwüsten. Die größte von ihnen ist die Wüste Gobi in Asien. Aber auch die Wüste Lop Nur, die Marco und seine Freunde in Folge 17 zusammen mit Sindbad durchqueren, ist eine Binnenwüste.

Neben der Lage in der Mitte großer Kontinente, unabhängig von der Entfernung zu Äquator, gibt es noch einen weiteren Unterschied zwischen Binnen- und Wendekreiswüsten. Denn während es in Wendekreiswüsten immer sehr warm ist, gibt es in Binnenwüsten Jahreszeiten. Im Sommer herrscht dort sengende Hitze; im Winter eisige Kälte. Nur eins bleibt trotzdem immer gleich: Es regnet so gut wie nie.

Das gilt auch für die beiden Wüsten-Arten, um die es in unserem nächsten Beitrag geht: die Wüsten ganz nah am Meer und die Wüsten hinter Bergen.

21 Apr

Tattoos selber machen

MarcoPolo / Basteltipps / / 0 Comments

Letzte Woche habt ihr etwas über die Geschichte der Tattoos erfahren und jetzt könnt ihr herrausfinden, wie ihr eigene temporäre Tattoos selber machen kannst.

So wird`s gemacht:

Als erstes müsst ihr euch Tattoopapier besorgen. Das gibt es zum Beispiel auf Amazon. Wenn es da ist, könnt ihr weiter machen.

Druckt die Marco Polo Vorlage darauf, oder aber natürlich auch irgendein anderes Motiv. Nehmt das dicke Papier und legt es mit der spiegelenden Seite ins Druckerfach. Bedruckt es und lasst es dann kurz trocknen. Jetzt legt vorsichtig und am besten mit der Hilfe eines Erwachsenen die Klebefolie auf das bedruckte Tattoo-Papier. Schön glattstreichen. Die Folie sorgt dafür, dass ihr die Tattoos länger aufbewahren könnt, ohne dass die Bilder einstauben.

Jetzt könnt ihr mit einer Schere euer gewünschtes Motiv ausschneiden. Dabei müsst ihr nicht genau auf die Form achten.

Zieht die Schutzfolie ab und legt das ausgeschnittene Tattoo mit der bedruckten Seite nach unten auf ein Körperteil eurer Wahl. Die Haut sollte dazu sauber und trocken sein. Anschließend betupft ihr das Papier mit einem feuchten Lappen.

Zieht das Papier sanft ab und fertig ist dein cooles Tattoo! Das temporäre Tattoo wird nach ein paar mal Waschen wieder weg sein. Und wenn ihr möchtet, könnt ihr euch dann gleich das nächte Marco Polo Klebetattoo basteln.

07 Apr

Die Geschichte der Tattoos

MarcoPolo / Basteltipps, Wissen / / 0 Comments

Lauter wilde Tattoos

Schau mal, was Luigi da auf den Armen hat! Wusstest du schon, dass es solche Tattoos schon sehr lange gibt?

Das älteste Tatto ist 12000 Jahre alt und wurde auf einer Mumie gefunden. Das Tätowieren lässt sich schwer datieren, weil Tattoos gemeinsam mit ihren Trägern leben und sterben. Es hat sich in jeder Ecke der Welt unabhängig entwickelt.

Es gibt mehrere Arten des traditionellen Tättowierens:

Adelige Tattoos waren die Teuersten, weil sie von den besten Künstlern gestochen wurden. Es wurden Zeichen verwendet, die den Rang und die Herkunft kennzeichneten.

Identifikationstattoos bezeichneten die Angehörigkeit zu einem bestimmten Volk, Religion, Profession oder Ideologie und zeigten welches Ansehen jemand mit dem entsprechenden Tattoo hatte.

Tattoos als Zeichen einer Leistung waren für Leute reserviert, die eine ausgezeichnete Leistung im Krieg, in einem Handwerk oder Heilverfahren erreicht hatten. Diese Tattoos waren wie Stempel im Reisepass: Beweis ihrer Fernreisen und Pilgerfahrten.

Tattoos als Therapie wurden verwendet als Heilverfahren oder für die Verhinderung von Krankheiten, weil sich Abwehrkräfte durch die Wundheilung bilden. Dazu musste man mit Nadeln die Farbe unter die Haut bringen. Viele Mumien wurden mit tätowierten kleinen Punkten und Kreuzchen gefunden. Unter ihnen fand man Krankheiten wie zum Beispiel Arthritis.

Rituelle Tattoos sind mit allen Kulturen verbunden. Sie sollen Kraft, Glück, Vermögen und Ähnliches bringen. Aber auch vor Unglück, Verzauberung, usw. beschützen.

Dekorative Tattoos

Mit der Zeit geraten die ursprünglichen Bedeutungen von Tätowierungen oft in Vergessenheit. Heute werden die Muster nur noch weiter verwendet, weil sie schön aussehen und den Menschen gefallen.

Und vielleicht hast du jetzt ja auch Lust, mal ein Tatto zu tragen – zumindest für ein paar Tage! Mit der Anleitung, die am Freitag nach Ostern kommt, kannst du dir coole temporäre Marco Polo Tattoos machen.

 

 

 

24 Mrz

Fladenbrot backen

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Luigis Rezept aus Samarkand

Fladenbrote gibt es schon seit mehr als 7000 Jahren. In dieser Zeit haben sich jede Menge unterschiedliche Fladenbrot Rezepte entwickelt. So sind manche Fladenbrote hauchdünn und knusprig, während andere eher an große Brötchen erinnern. Luigi hat in Samarkand gelernt, wie man Fladenbrot backt, und mit seinem Rezept könnt ihr das ganz einfach nachmachen.

Zutaten:
250 g Weizenmehl
1/2 Teelöffel Salz
10 g Butter
1/2 Päckchen Trockenhefe
200 ml Wasser
1 Ei
25 g Sesam

Der Fladenbrot Teig

Als erstes gebt ihr das Mehl in eine große Schüssel. Anschließend streut ihr die Trockenhefe hinzu und vermischt sie gut mit dem Mehl. Dann folgen Wasser, Butter und Salz. Diese Mischung wird etwa 8 Minuten lang gut durchgeknetet, bis sie einen geschmeidigen Teig ergibt. Lasst diesen Teig für etwa 90 Minuten in einer leicht eingefetteten Schüssel „gehen“ – das heißt: Legt den Teig in die Schüssel, deckt ihn mit einem Tuch ab, und lasst ihn einfach ruhig stehen.

Im zweiten Schritt streut ihr etwas Mehl auf eure Arbeitsfläche, damit der Teig nicht daran kleben bleibt. Bringt den Teigklumpen in eine ovale Form und geht dabei ganz vorsichtig mit ihm um, damit er nicht in sich zusammenfällt. Wenn der Teig ungefähr so geformt ist, wie euer Fladenbrot später aussehen soll, deckt ihr ihn noch einmal mit einem Tuch zu und wartet weitere 20 Minuten. In dieser Zeit könnt ihr den Ofen auf 250 Grad (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Goldgelb gebacken

Als nächstes geht es nun darum, dass euer selbstgebackenes Fladenbrot auch schön aussieht. Dazu schlagt ihr ein Ei in eine kleine Schüssel, verquirlt es gut, und bestreicht anschließend euer Fladenbrot damit. Dann drückt ihr etwa fünf Zentimeter vom Rand entfernt in regelmäßigen Abständen Mulden in den Teig. Und zu guter Letzt streut ihr den Sesam über das Brot, bevor ihr es noch einmal 20 Minuten ruhen lasst.

Dann kommt das Fladenbrot endlich in den vorgeheizten Ofen. Backt es für etwa 8 Minuten, bis es eine goldgelbe Farbe bekommt.

Sobald euer Fladenbrot abgekühlt ist, könnt ihr es aufschneiden und so belegen, wie ihr es mögt. Perfekt auch zum Mitnehmen als Snack für unterwegs!