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21 Jul

Finde die Fehler!

MarcoPolo / Rätsel / / 0 Comments

Ein neues Fehler-Suchbild für Adleraugen und Spürnasen

Insgesamt fünf Fehler haben sich in dem unteren Bild versteckt. Könnt ihr sie entdecken?

Original Bild ohne Fehler

 

Bild mit Fehlern

Die Auflösung erfahrt ihr, wenn ihr hier auf „Download“ klickt:

14 Jul

Indischer Mango Lassi

MarcoPolo / Kochen mit Luigi / / 0 Comments

Joghurt Getränk nicht nur zu scharfem Essen

In Luigis Kochbuch gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern auch die passenden Getränke wie diesen leckeren indischen Mango Lassi. Mit Luigis Lassi Rezept könnt ihr den leckeren Joghurt Drink ganz leicht selber machen.

Der Begriff „Lassi“ bezeichnet ein typisch indisches Getränk aus Joghurt gemischt mit Wasser oder Milch. Lassis gibt es in vielen verschiedenen Sorten, von süß über sauer bis hin zu salzig. Nah verwandt ist zum Beispiel auch der türkische Trinkjoghurt Ayran. Der Grund dafür, dass diese Getränke in Indien, Asien und dem Nahen Osten so beliebt sind, ist einfach: Wenn man nach scharfem Essen Wasser trinkt, macht das die Schärfe oft nur schlimmer. Milch und Joghurt hingegen helfen, die Schärfe zu lindern und machen scharfe Speisen wie indisches Curry leichter verdaulich.

Aber auch ganz abgesehen davon: Lassis sind einfach lecker! Unser Mango Lassi gehört zu den süßen Sorten und schmeckt auch sehr gut als Nachspeise.

Zubereitung Mango Lassi

Ob in Marcos Becher auch Mango Lassi ist?

Ihr braucht für 2-3 Portionen:
250 g Naturjoghurt (ungesüßt)
100 ml Wasser
1 Mango (am besten frisch, aber 100 g Mango aus der Dose gehen auch)
1 EL Zucker (nur bei frischer Mango)
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Kardamon

Als erstes wird die Mango geschält, in kleine Stücken geschnitten, und püriert. Dann könnt ihr das Mangopüree mit Joghurt und Wasser mischen und gut durchmixen. Falls der Lassi noch zu dickflüssig ist, gebt ihr noch etwas mehr Wasser hinzu. Anschließend wird die Mischung mit Zucker, Zitronensaft und Kardamon abgeschmeckt.

Füllt den Mango Lassi in ein Glas und serviert ihn zum Essen oder einfach so, als Sommer Getränk für Zwischendurch.

Hmmmm, lecker!

30 Jun

Top 10 Basteltipps

MarcoPolo / Basteltipps / / 0 Comments

Inzwischen haben wir euch hier auf dem Blog schon jede Menge Bastelideen gezeigt, und heute fassen wir die Top 10 Basteltipps zusammen. Das sind die Basteleien, die von euch am häufigsten geklickt wurden, und die, die uns besonders gut gefallen. Nur eins haben all diese Basteleien gemeinsam: Ihr könnt sie ganz leicht nachmachen!

Alles, was echte Abenteurer brauchen

1. Der Abenteurer Beutel

Basteltipp Abenteurer BeutelEine praktische Tasche aus Filz. Die Anleitung kann für Beutel in allen Größen verwendet werden – vom kleinen Täschchen für Münzen bis hin zu einer Tasche, in die eine Brotdose oder eine Trinkflasche passt … oder eben Fernrohr, Schatzkarte, und Kompass. Es gibt eine Vorlage zum Ausdrucken und man muss nicht nähen können, um den Beutel zu basteln.

2. Das ausziehbare Fernrohr

Dieses Fernrohr ist ein ganz besonderer Hingucker. Es ist ausziehbar wie das eines richtigen Schiffskapitäns, obwohl es nur aus Pappe besteht – da kann eine einfache Papp-Röhre nicht mithalten.

 

3. Die alte Schatzkarte

Natürlich braucht man eine Karte, wenn man etwas entdecken will – entweder um ihr zu folgen oder um seine Entdeckungen festzuhalten. Mit ein paar einfachen Tricks (schwarzem Tee und einem Buntstift) wird aus einem weißen Blatt Papier im Handumdrehen eine geheimnisvolle Schatzkarte, die aussieht, als habe sie Jahrhunderte überdauert.

4. Die Schatzkiste

Top 10 Bastelideen: SchatzkisteMit der Druckvorlage lässt sich diese Schatztruhe aus Tonpapier leicht nachbauen. Dafür braucht ihr neben dem Tonpapier nur noch Schere und Kleber … und vielleicht schon einen Schatz, den ihr in der Kiste aufbewahren wollt.

 

Einfach cool

5. „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ temporäre Tattoos

Wusstet ihr, dass man Klebetattoos mit allen möglichen Motiven selbst machen kann? Wir finden diese Idee super und haben eine Auswahl an tollen Marco Polo Motiven zusammengestellt, die ihr euch einfach herunterladen könnt. Auch wie die Tattoos zum selber machen funktionieren, wird natürlich erklärt. Und nach ein paar Mal Waschen sind sie wieder verschwunden.

6. Fu Fu Schlüsselanhänger

Fu Fu SchlüsselanhängerWie könnte man seinen Schlüssel verlieren, wenn eine kleiner Fu Fu daran hängt?! Der Schlüsselanhänger besteht komplett aus Moosgummi und in der Anleitung ist eine Vorlage zum Ausschneiden enthalten. Und falls ihr gerade keinen Schlüsselanhänger braucht – Fu Fu eignet sich auch hervorragend als Wandaufhänger oder einfach, um mit ihm zu spielen.

7. Das Marco Polo Memo-Spiel

Marco Polo Memo SpielMal etwas ganz anderes als die bisherigen Beiträge in den Top 10: Einfach die Bilder für das Memo-Spiel ausdrucken, auf Pappe aufkleben und ausschneiden. Fertig!

Nach demselben Prinzip funktionieren übrigens auch die Puzzle mit Bildern von Marco, Shi La und Luigi.

Dekoration für eure Zimmer

8. Fu Fu Girlande

Für vieles einsetzbar und immer schick: Die Fu Fu Girlande eignet nicht nicht nur als Halloween Deko oder als Dekoration für einen Kindergeburtstag, sondern mit entsprechender Beschriftung auch als Schild für die Zimmertür. Hier findet ihr die Vorlage zum Ausdrucken.

9. Chinesische Lampions

Wunderschöne Stimmung zaubern diese chinesischen Lampions aus Transparentpapier. Mit der Bastelvorlage, etwas Fingerspitzengefühl und ein bisschen Geduld könnt ihr so einge ganze Lichterkette in eine Lampion Girlande verwandeln.

 

10. Marco Polo Fensterbilder

Marco Polo FensterbildFarbe für Fensterbilder muss nicht teuer gekauft werden. Mit Kleber, Lebensmittelfarbe und einem Tropfen Geschirrspülmittel lässt sie sich ganz leicht zu Hause anrühren. Anschließend kann damit jedes Motiv zu einem Fensterbild werden.

 

Stimmt ihr unserer Liste zu? Oder hättet ihr ganz andere Basteltipps ausgewählt? Schreibt es uns gerne in den Kommentaren!

23 Jun

Malen nach Zahlen Bild Nr. 2

MarcoPolo / Ausmalbilder / / 0 Comments

Malen nach Zahlen ist ganz einfach: In jedem Feld auf dem Bild steht eine Zahl. Und jeder Zahl ist eine Farbe zugeordnet. Wenn also in einem Feld eine 1 steht, dann malt ihr diese Stelle rot aus. Ist es eine 3, nehmt ihr gelb. Welche Farbe zu welcher Zahl gehört steht direkt auf der Druckvorlage für unser Marco Polo Malen nach Zahlen Bild.

Das hier ist übrigens schon das zweite Bild, das ihr auf diese Weise ausmalen könnt. Das erste „Die Abenteuer des Marco Polo“ Bild zum Malen nach Zahlen gibt es hier.

Außerdem haben wir auch ganz „normale“ Ausmalbilder zum Herunterladen für euch.

09 Jun

Poster Staffel 2

MarcoPolo / Neuigkeiten, Staffel 2 / / 0 Comments

Ein erster Ausblick auf die neuen Abenteuer

Marco Polo Poster Staffel 2

Die Produktion der zweiten Staffel „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ ist in vollem Gange, damit bis Sommer 2018 viele neue Folgen entstehen. Nun gibt es ein erstes Poster.

Die Reise geht weiter!

02 Jun

Lustige Monster aus Wolle

MarcoPolo / Basteltipps / / 0 Comments

Diese Monster aus Wolle sind super kuschelig und ganz leicht selbst gemacht!

Dazu braucht ihr:
Wolle in 2 Farben, z.B. Schwarz und Weiß (je flauschiger, desto besser)
Kulleraugen
Pappe
Kleber & Schere

Wir fangen mit der Pappe an. Schneidet daraus zwei Kreise aus, die beide etwa 12 cm im Durchmesser haben sollten. Außerdem braucht ihr zwei kleinere Kreise mit ca. 10 cm Durchmesser. Anschließend wird aus der Mitte aller vier Kreise jeweils ein kleinerer Kreis (ca. 4 cm Durchmesser) herausgetrennt.

Puschel aus Wolle bastelnLegt jetzt die beiden größeren Pappkreise übereinander und umwickelt sie mit der weißen Wolle. Schneidet dazu einen etwa armlangen Faden vom Wollknäuel ab. Diesen Faden fädelt ihr durch das Loch in der Mitte, schlagt ihn einmal außen über den Rand, und führt ihn wieder durch das Loch. Und so weiter, und so weiter … Legt die Fäden dicht an dicht, sodass die Pappe darunter nicht mehr zu sehen ist. Wenn der erste Faden aufgebraucht ist, macht mit einem zweiten weiter. Am besten wickelt ihr etwa drei bis vier Schichten Wolle um die Pappscheiben.

Jetzt brauchen wir die schwarze Wolle. Schneidet davon vier 20 cm lange Fäden zurecht, denn daraus werden die vier Beine unseres Wollmonsters. Anschließend legt ihr die schwarzen Fäden kurz zur Seite.

Als nächstes kommt der Teil, der das meiste Fingerspitzengefühl erfordert. Legt euch dafür gleich ein Stück weißen Faden (ca. 30 cm) zurecht. Denn nun müsst ihr die Schere unter die Wolle und zwischen die beiden Pappscheiben schieben und die weißen Wollfäden vorsichtig durchschneiden. Allerdings sollen die einzelnen Fäden nicht wieder auseinander fallen! Bringt deshalb den bereitgelegten Wollfaden zwischen die Pappscheiben, sobald ihr etwa die Hälfte des Wollkreises aufgeschnitten habt. Während ihr jetzt weiterschneidet, legt ihr die Enden des Fadens um das Loch in der Mitte herum.

Dann werden noch die schwarzen Beinchen hinzugefügt. Dazu zieht ihr die vier Fäden in regelmäßigen Abständen durch das Loch des Wollkreises. Nun könnt ihr den weißen Faden, den ihr einmal ringsrum gelegt habt, fest zusammen ziehen und verknoten. Danach werden die beiden Pappkreise entfernt. Damit ist der Körper des Monsters so gut wie fertig. Macht am Ende der schwarzen Beinchen noch einen Knoten und dann kümmern wir uns um den Kopf des Wollmonsters.

Für den Kopf benutzen wir die kleineren Pappkreise. Ansonsten funktioniert es genau wie beim Körper: mit weißer Wolle umwickeln, aufschneiden, und festbinden. Nur die schwarze Wolle wird weggelassen, da wir hier keine Beine brauchen. Wenn der Kopf fertig ist, könnt ihr die beiden Wollpuschel mit Klebstoff aneinander kleben. Klebt jetzt noch zwei Kulleraugen auf und fertig ist das Monster aus Wolle!

Monster aus Wolle basteln

19 Mai

Abenteurer Beutel basteln

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Abenteurer und Weltreisende müssen immer gut ausgerüstet sein. Marco hat deshalb in der Serie immer seine Tasche dabei. Und wir zeigen euch heute, wie ihr euch selbst einen Abenteurer Beutel basteln könnt. Diese Bastelanleitung funktioniert für Beutel in allen Größen!

Ihr braucht:
Filz (ca. 25 x 25 cm)
1 m Band
Moosgummi (oder: 1 große Perle)
Schere, Kleber

Druckt euch als erstes die Druckvorlage für den Marco Polo Abenteurer Beutel aus. Legt sie auf den Filz und zeichnet einmal um den Kreis herum. Anschließend stecht ihr mit der Stiftspitze jeweils an den markierten Stellen ein Loch. Schau ruhig unter die Vorlage, um zu sehen, ob auf dem Filz ein Punkt zu sehen ist.

Wenn alle Punkte gemacht sind, könnt ihr den Filkreis ausschneidenn. Schneidet jetzt an den aufgemalten Punkten kleine Schlitze in den Filz. Das Band soll gerade so hindurch passen. Das geht am einfachsten, wenn ihr den Filz zu einem Halbkreis faltet. Wiederholt diesen Schritt mit allen 16 Punkten.

Fädelt jetzt das Band durch die Schlitze. Wenn ihr eine Nadel habt, die dafür dick genug ist, könnt ihr diese zur Hilfe nehmen. Dabei zieht ihr das Band am besten von der Seite des Filzes durch, auf der keine Markierungen sind. Dann fädelt ihr es in das benachbarte Loch … und  in das daneben … und das daneben … bis ihr einmal um den Kreis herum seid. Wenn ihr jetzt an den beiden Enden des Fadens zieht, könnt ihr schon die Form eures Abenteurer Beutels erkennen!

Nun fehlt nur noch der Verschluss und, wenn ihr möchtet, eine Verzierung. Für den Verschluss brauchen wir das Moosgummi. Schneidet drei kleine Quadrate (ca. 1,5 cm x 1,5 cm) aus verschiedenen Farben des Moosgummis aus. Dann könnt ihr sie jeweils leicht versetzt aufeinander kleben und kurz abwarten, bis der Kleber getrocknet ist. Macht dann genau in der Mitte ein Loch und fädelt die Enden des Bandes hindurch. Zum Schluss könnt ihr die Enden des Bandes verknoten. Fertig!

Um den Beutel zu öffnen, müsst ihr ihn einfach nur oben auseinander ziehen, und um ihn zu schließen, schiebt ihr das Moosgummi-Stückchen nach oben.

Und hier gibt es noch mehr Bastelanleitungen für echte Abenteurer:

 

12 Mai

Dschungel und Gebirge

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Im Himalaya bahnen sich Marco, Shi La und Luigi einen Weg über die Berge, und in Indien durchqueren sich den dichten Dschungel. Als echte Entdecker wissen sie dabei auch, wie diese Landschaften entstehen – und hier könnt ihr es nachlesen.

Tropisches Klima im Dschungel: feucht und warm

Die Tropen sind ein Gebiet rund um den Äquator, in dem es das ganze Jahr über warm ist: 25 Grad im Durchschnitt. Es gibt tropische Gebiete in Afrika, Südamerika und in Indien.

Bei dieser Wärme verdunstet viel Wasser aus dem Meer. Daraus entstehen Regenwolken. Diese werden vom Wind davongetragen, und deshalb kommt es auf die Windrichtung an, wo sich die Wolken abregnen. In den asiatischen Tropen ändert sich die Windrichtung dabei von einem halben Jahr zum nächsten. Im Winterhalbjahr werden kaum Regenwolken vom Meer über das Land geweht, im Sommerhalbjahr dafür umso mehr. Als Monsunregen bezeichnet man die extrem starken Regenfälle, die dann auf den Dschungel niedergehen. Die Wassermassen lassen die Pflanzen wachsen, sodass sie auch die darauf folgende Trockenzeit überstehen.

Gigantische Erdplatten, hohe Berge

Um zu verstehen, wie ein Gebirge entsteht, muss man wissen, dass das Innere der Erde flüssig ist. Nur die äußerste Schicht ist hart und bildet den Boden, auf dem wir stehen können. Aber diese äußerste Schicht ist nicht durchgehend, sondern besteht aus mehreren Stücken. Das sind die sogenannten tektonischen Platten. Diese großen Erdstücke treiben auf dem flüssigen Erdinneren. Dabei bewegen sie sich ganz, ganz langsam; meistens nur ein paar Millimeter im Jahr.

Berge entstehen, wenn zwei dieser Erdplatten aneinander stoßen. Dann drücken sich die Platten ganz langsam gegenseitig in die Höhe. Oder eine Platte schiebt sich über die andere und wird dabei nach oben gedrückt. Im Laufe vieler Jahrtausende entsteht auf diese Weise ein Gebirge: durch den Zusammenstoß von zwei riesigen Erdplatten.

Wenn dabei eine Platte unter die andere gedrückt wird, passiert außerdem noch etwas anderes. Unter der Erdoberfläche ist es so heiß, dass dann die untere Platte zu schmelzen beginnt. Das heiße, geschmolzene Gestein heißt Magma. Es sammelt sich an und wird immer mehr, je mehr die eine Erdplatte unter die andere geschoben wird. Und irgendwann, wenn kein Platz mehr unter der Erdkruste ist, bricht das Magma (das an der oberfläche als Lava bezeichnet wird) ins Freie. Ein Vulkan entsteht. Viele Berge in den höchsten Gebirgen der Welt, wie dem Himalaya und den Anden, sind erloschene Vulkane.

05 Mai

Wie entstehen Wüsten? – Teil 2

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Wüsten ganz nah am Meer

Das klingt erst einmal wie ein Widerspruch, denn wenn sich Regenwolken über dem Meer bilden, wie kann es dann nah am Meer trotzdem trocken sein?

Wie entstehen Wüsten wie die Atacama?

Eine Küste direkt am Meer: Die Atacama. Bild: Ktrinko (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Die Antwort hängt mit der Temperatur des Meerwassers und mit dem Wind zusammen. Küstenwüsten entstehen nur dort, wo Meeresströmungen ganz besonders kaltes Wasser an die Küste herantragen. Dieses kalte Wasser kühlt auch die Luft direkt darüber ab, während die Luftschichten weiter oben wärmer sind. Durch diese unterschiedlichen Luftschichten kann die Feuchtigkeit vom Wasser aus nicht nach oben steigen. Sie prallt sozusagen von einer unsichtbaren Decke aus warmer Luft ab. Wenn die feuchte Luft nicht nach oben steigen kann, können sich auch keine Wolken bilden, und damit gibt es in diesen Küstengebieten nur sehr, sehr selten Regen.

In Wüsten direkt am Meer fällt oft Jahrzehnte lang kein einziger Tropfen. So kommt es auch, dass die trockenste Wüste der Welt eine Küstenwüste ist: die Atacama in Südamerika.

Wüsten hinter Bergen

Hohe Berge können Regenwolken aufhalten. Die Wolken werden vom Wind gegen die Hänge geweht und regnen sich dort ab – und auf der anderen Seite des Gebirges kommt kein Wasser mehr an. Man spricht vom Regenschatten der Berge. Auf diese Art entstehen viele Wüsten in allen Teilen der Erde. Beispiele das sogenannte Tal des Todes in den USA (auf dem Bild oben zu sehen), die Patagonische Wüste in Argentinien, oder das Tibetische Hochland.

Weitere Arten von Wüsten

Auf welche Arten Wüsten sonst noch entstehen können, erklären wir euch hier. Und wenn ihr wissen wollt, wieso es im Dschungel ganz im Gegensatz zur Wüste sehr feucht ist, oder wie genau Berge entstehen, dann schaut nächste Woche wieder auf dem Marco Polo Blog vorbei!

28 Apr

Wie entstehen Wüsten? – Teil 1

MarcoPolo / Wissen / / 0 Comments

Marco, Shi La und Luigi durchqueren auf ihrer Reise die verschiedensten Landschaften – von der glühend heißen Wüste, über den feucht-warmen Dschungel, bis hin zu verschneiten Gebirgen. Aber wieso sind diese Gebiete eigentlich so unterschiedlich? Wie entstehen sie? Wir erklären es euch und fangen heute mit den Wüsten an.

Was ist eine Wüste?

Eine Wüste ist ein Gebiet, in dem es so trocken ist, dass dort kaum Pflanzen wachsen. In einem ganzen Jahr fallen in einer Wüste nur 50ml Regen auf einen Quadratmeter Boden. In ein ganz normales Trinkglas passt vier Mal so viel Wasser, wie es in so einer Wüste gibt.

In vielen dieser Wüsten ist es außerdem sehr warm und der Boden enthält nur sehr wenige Nährstoffe. Es gibt aber auch ganz andere, kalte Wüsten. Denn auch im ewigen Eis am Nord- und Südpol wachsen keine Pflanzen. Diese Gebiete werden Eiswüsten genannt.

Wir beschäftigen uns aber mit den warmen Stein- und Sandwüsten. Von ihnen gibt es vier unterschiedliche Arten, die auf verschiedene Weisen entstehen: Wüsten in Äquatornähe, Wüsten weit weg vom Meer, Wüsten ganz nah am Meer, und Wüsten hinter Bergen.

Wüsten in Äquatornähe

Wie entstehen Wüsten - Sahara

Die Sahara ist eine typische Wendekreiswüste. Bild: Ktrinko (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Der Äquator ist eine gedachte Linie, die wie ein Gürtel genau um die Mitte der Erdkugel herum verläuft. Dieser Teil der Erde ist besonders nah an der Sonne, weshalb es sehr warm dort ist. Die Hitze lässt Wasser verdampfen und nach oben steigen: Es entstehen Regenwolken. Doch diese Regenwolken regenen sich über dem Äquator wieder ab, sobald sie höhere und kältere Luftschichten erreichen. In diesen oberen Luftschichten bleibt also nur trockene Luft – und die weht in die Gebiete nördlich und südlich des Äquators. Dort drehen sich die Luftströme so, dass sie das ganze Jahr über als heißer, trockener Wind über die Landschaft fegen. Dadurch wird die Gegend zur Wüste.

Weil das Gebiet, in dem sich die trockenen Luftströme drehen, auch als Wendekreis bezeichnet wird, nennt man diese Art der Wüste Wendekreiswüste. Die bekannteste und größte Wendekreiswüste auf der Welt ist die Sahara in Nordafrika.

Wüsten weit weg vom Meer

Die Wüste Gobi ist als Binnenwüste von Landmassen umgeben. Bild: Ktrinko (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Regenwolken entstehen über dem Meer, wenn dort Wasser von der Sonne verdampft wird. Doch manche Gebiete sind einfach so weit vom Meer entfernt, dass die Wolken sich abregnen und auflösen, bevor sie dort ankommen. Das sind die sogenannten Binnenwüsten. Die größte von ihnen ist die Wüste Gobi in Asien. Aber auch die Wüste Lop Nur, die Marco und seine Freunde in Folge 17 zusammen mit Sindbad durchqueren, ist eine Binnenwüste.

Neben der Lage in der Mitte großer Kontinente, unabhängig von der Entfernung zu Äquator, gibt es noch einen weiteren Unterschied zwischen Binnen- und Wendekreiswüsten. Denn während es in Wendekreiswüsten immer sehr warm ist, gibt es in Binnenwüsten Jahreszeiten. Im Sommer herrscht dort sengende Hitze; im Winter eisige Kälte. Nur eins bleibt trotzdem immer gleich: Es regnet so gut wie nie.

Das gilt auch für die beiden Wüsten-Arten, um die es in unserem nächsten Beitrag geht: die Wüsten ganz nah am Meer und die Wüsten hinter Bergen.