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18 Okt

Bananenbrot aus Madagaskar

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Luigis Rezept für Bananenbrot mit Kokosraspeln

Auch auf der Reise nach Madagaskar hat Luigi wieder fleißig Rezepte in seinem Kochbuch gesammelt. Bananenbrot ist eine besonders leckere und einfache madagassische Spezialität. So könnt ihr dieses süße Gebäck selber backen:

Zutaten
3 Reife Bananen
200 g Reis- oder Weizenmehl
125 g Butter
100 g brauner Zucker
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
60 g Kokosraspeln

Zubereitung

Als erstes werden die Bananen püriert oder mit einer Gabel zu einem Brei zerdrückt. Die Bananenmasse mischt ihr dann mit den Eiern, der Butter und dem Zucker.  Dann gebt ihr auch das Mehl und die anderen Zutaten dazu. Rührt nur bis alles gut verrührt ist, wenn man zu lange rührt wird das Bananenbrot später hart und trocken.

Fettet eine eckige Kuchenform mit Butter ein. So bekommt ihr das Brot später leichter aus der Form. Verteilt die Teigmasse gleichmäßig darin. Heizt den Backofen auf 160 Grad vor und backt das Bananenbrot dann für 60 Minuten.

Ihr könnt mit einem Zahnstocher prüfen, ob das Bananenbrot durch ist: Piekst den Zahnstocher mitten ins Brot hinein und schaut, ob Teig daran klebt, wenn ihr ihn wieder herauszieht. Erst wenn der Zahnstocher sauber bleibt, ist das Bananenbrot fertig und ihr könnt es zum Abkühlen heraus nehmen.

Bananen und Reis auf Madagaskar

Ursprünglich stammt die Banane nicht aus Afrika, sondern aus Südostasien. Nach Afrika kam sie wahrscheinlich mit den Einwanderern, die schon vor vielen hundert Jahren Madagaskar vom heutigen Indonesien aus besiedelten. Diese brachten auch den Reis mit auf die Insel Madagaskar, wehalb Bananenbrot oft mit Reismehl gemacht wird. Mit Weizenmehl schmeckt es aber auch. Noch heute wird auf Madagaskar sehr gerne Bananenbrot gegessen.

20 Sep

Eigene Seife machen

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Seife gießen mit einfachen Mitteln

Seife herzustellen ist ein jahrhundertealtes Handwerk, wie Marco und seine Freunde in Hangzhou gelernt haben. Bei der Seifenherstellung riecht es meistens ziemlich übel … aber das Ergebnis duftet dafür umso mehr!

Mit dieser Anleitung könnt ihr ganz leicht selber Seife machen. Ein tolles Geschenk!

Marco und seine Freunde lernen in Hangzhou, wie man Seife herstellt

Dafür braucht ihr:
1 Stück Kernseife
Duftöl (z.B. Lavendel) nach Wunsch
Etwas Milch
Eiswürfelform
Mikrowelle + eine mikrowellen-geeignete Schüssel

Und so funktioniert es:

Zuerst wird die Kernseife zerkleinert und die Stückchen werden in die mikrowellenfeste Schüssel gegeben. Anschließend kommt ein Schluck Milch hinzu – ja, die ganz normale Milch, die auch ins Müsli und in den Kakao kommt! Das klingt vielleicht merkwürdig, hat aber einen ganz einfachen Grund:

Wenn die Seife gleich in der Mikrowelle erhitzt wird, verdampft dabei Feuchtigkeit. Damit wir also keine spröde Masse, sondern eine dickflüssige Creme erhalten, muss vorher Flüssigkeit dazugegeben werden. Wasser funktioniert dabei allerdings nicht, denn die Cremigkeit der Seife kommt vor allem von Fett. Und da Milch Fett enthält, eignet sie sich gut dafür, den Feuchtigkeitsverlust beim Erhitzen auszugleichen.

Wie viel Milch ihr braucht, hängt von der Art der Kernseife ab, die ihr verwendet. Am besten probiert ihr es einfach aus: fangt mit einem kleinen Schluck an und stellt die Seife-Milch-Mischung für ca. eine Minute in die Mirkowelle. Das riecht etwas merkwürdig, aber keine Sorge – das ist normal und davon werdet ihr hinterher nichts mehr merken. Nicht umsonst brauchen Marco und die anderen beim Seifenmachen eine Nasenklammer!

Wenn ihr die warme Seife mit einem Löffel umrührt und eine cremige Masse erhaltet, dann könnt ihr weitermachen. Wenn nicht, gebt einen weiteren Schluck Milch hinzu und erhitzt die Seifenmasse noch einmal.

In die dickflüssige Seife könnt ihr nun noch Duftöle geben. Ein paar Tropfen reichen dabei in der Regel aus. Verrührt das Öl in der Seife und befüllt anschließend die Eiswürfelform mit der Seifenmasse. Abwarten, bis die kleinen Seifen abgekühlt sind … und fertig! So einfach ist es, selbst Seife zu gießen.

Jetzt müsst ihr eure selbstgemachte Seife nur noch vorsichtig aus der Eiswürfelform herausdrücken.

23 Aug

Marco Polos Welt: König Salomon und Kartenmacher al-Idrisi

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Der Kartenmacher Muhammad al-Idrisi

Muhammad al-Idrisi (arabisch für: „der Gelobte“) war ein arabischer Kartenmacher und Pflanzenforscher. Geboren wurde er um 1100 nach Christus in Spanien. Das wurde damals teilweise von den Arabern beherrscht. Gestorben ist er 1166 nach Christus in Italien.

Al-Idrisi lebte in Sizilien am Hofe des Königs Roger II. und studierte an der Universität in Córdoba. Berühmt wurde er, weil er die Weltkarte „Tabula Rogeriana“ („Die Karte von Roger“) zeichnete. Sie ist eine der ersten vollständigen Weltkarten, die es gab. Um seine Karte zu zeichnen, ging er nicht nur selbst auf Reisen, sondern las auch viele Bücher von anderen Reisenden und befragte viele Händler und Seefahrer. Das Original der Karte hatte er auf eine Silberplatte graviert. Heute sind jedoch nur noch Kopien erhalten. Al-Idrisis Forschungen inspirierten unter anderem die beiden Seefahrer und Entdecker Vasco da Gama und Christoph Columbus.

Anders als in Folge 48 der Serie, ist der echte Marco Polo dem berühmten Kartenmacher vermutlich nie begegnet. Doch die beiden hätten sich sicherlich einiges zu erzählen gehabt!

 

Der biblische König Salomon

Laut der biblischen Geschichte ist König Salomon (hebräisch für: „der Friedliche“) 990 vor Christus geboren. Er war der Sohn von König David und seiner Frau Batseba. Vor seinem Tod bestimmte David Salomon zum Thronfolger und so wurde dieser zum König von Judea, Israel und Jerusalem. In einem Traum erschien ihm der Gott Jehova, der ihm einen Wunsch gewährte. Salomon wünschte sich Weisheit, um ein verständiger und gerechter König zu sein. Nicht nur dieser Wunsch wurde ihm erfüllt, sondern Gott versprach ihm auch ein langes Leben, Reichtum und Ruhm. Alles was Salomon dafür tun musste, war es Gott zu gehorchen. Zu keinem anderen Zeitpunkt in der Geschichte Israels herrschte so großer Wohlstand und Frieden, wie unter Salomons weiser Regierung.

In Folge 50 der Serie finden Marco und seine Freunde  König Salomons versteckte Reichtümer. In der Bibel steht, dass die Königin von Saba Salomon viele Geschenke machte: Gewürze, Diamanten und Gold aus dem geheimnisvollen Land Ophir. Bis zu seinem Tod 931 vor Christus sammelte Salomon immer mehr wertvolle Besitztümer. Viele Forscher und Abenteurer machten sich schon auf die Suche nach den Schätzen von König Salomon, aber bis heute hat sie keiner gefunden.

26 Jul

Tabouleh

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Bulgur Salat Tabouleh – frisch, gesund und lecker

Tabouleh – manchmal auch Taboulé geschrieben – ist ein leckerer Salat aus dem arabischen Raum. Besonders in der libanesischen und syrischen Küche ist Tabouleh sehr verbreitet. Es gibt verschiedene Rezepte für diesen Salat – und natürlich hat Luigi eines davon in seinem Kochbuch aufgeschrieben!

Zutaten:
100 g Bulgur (Hartweizengrieß)
1/2 Bund glatte Petersilie
2 Zweige frische Minze
1/2 Gurke
2 Frühlingszwiebeln
1 große Fleischtomate
1 Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Als erstes wird der Bulgur aufgekocht oder eingeweicht, wie es auf der Packungsbeilage steht. Das kann bis zu 30 Minuten dauern. Diese Zeit könnt ihr nutzen, um die anderen Zutaten für euren Tabouleh-Salat vorzubereiten.

Schneidet Gurke, Frühlingszwiebeln und die Tomate in kleine Stücke und hackt die Petersielie und die Minze. Drückt anschließend die Zitrone aus und vermischt den Zitronensaft mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Wenn der Bulgur fertig ist, gebt ihr ihn zusammen mit allen anderen Zutaten und der Zitronen-Öl-Mischung in eine große Schüssel. Rührt alles gut um und lasst den Salat anschließend für mindestens 30 Minuten ziehen. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch ein paar Minzblätter als Dekoration obendrauf legen.

Guten Appetit!

27 Jun

Regenmacher

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Regenmacher

Ein Regenmacher ist ein Instrument, das wie ein Regenschauer klingt. Er wurde ursprünglich von den Diaguitas-Indianern in Chile erfunden. In besonders heißen Gebieten beteten die Menschen mit Hilfe dieses Instruments um Regen für ihre Felder.

Hier zeigen wir zwei Varianten, wie ihr euren eigenen Regenmacher ganz einfach selbst basteln könnt. Wer weiß – vielleicht bringt es ja tatsächlich eine Abkühlung von der Sommerhitze, wenn ihr ihn kräftig schüttelt!

Das braucht ihr:

1 leere Küchenrolle

75 g Reis

Bastelkleber

Schere

Geschenkpapier deiner Wahl

Washi Tape deiner Wahl

Gartendraht

Bleistift

Lineal

Und so gehts:

Schneidet ein so großes Stück Geschenkpapier aus, dass es einmal komplett um die Küchenrolle gewickelt werden kann.

Streicht die Küchenrolle einmal mit Bastelkleber ein und beklebt die Rolle mit dem Geschenkpapier.

Jetzt müsst ihr eine der Öffnungen mit einem passenden Geschenkpapier-Stück verschließen. Damit es gut hält und auch noch schön aussieht, umwickelt ihr es 4-5 Mal mit Washi Tape.

 

Nehmt den Draht und wickelt ihn 10-15 Mal um euren Kleber, so dass kleine Spiralen entstehen. Dies machst du so lange, bis die Spirale lang genug ist um deine Rolle bis oben hin zu füllen. Passt dabei bitte auf, dass ihr euch nicht an den Drahtenden stecht.

 

Die Draht-Spirale schiebt ihr nun vorsichtig in die Rolle und füllt dann den Reis hinein.

Zum Abschluss verschließt ihr auch das andere Ende des Regenmachers mit Geschenkpapier und Washi-Tape.

 

Wenn ihr keinen Draht zur Hand habt, könnt ihr den Regenmacher auch mit Alufolie basteln. Die Anleitung für beide Varianten könnt ihr hier als pdf herunterladen: Anleitung_Regenmacher_mit Bildern

 

31 Mai

Marco Polos Welt: Tutanchamun und Mulan

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 Pharao Tutanchamun

Den kennt ihr bestimmt! Tutanchamun,der Sohn von Echnaton bestieg 1333 vor Christus den Thron Ägyptens. Das Besondere daran war, dass er zu dem Zeitpunkt erst 8 Jahre alt war. Könnt ihr euch vorstellen in dem Alter ein König oder eine Königin zu sein?

1922 (also über 3000 Jahre später) entdeckte der britische Forscher Howard Carter im Tal der Könige das Grab von Tutanchamun. Da es eines der wenigen nicht geplünderten Gräber war, war das eine Sensation! In „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ finden unsere Helden diese verborgene Grabkammer, verschließen sie jedoch wieder, um sie vor Grabräubern zu schützen.

Viele Ägypter erzählten sich auch vom Fluch des Pharaoh. Dieser besagt, dass allen die in das Grab eines Pharaos eindringen etwas ganz schreckliches passieren wird – Ganz schön unheimlich!

Es ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden um den damaligen Kinderkönig. lange war nicht klar, woran er gestorben ist. Schließlich war er bei seinem Tod erst 19 Jahre alt. Seit 2005 weiß man jedoch, dass er nicht ermordet wurde, sondern an einer Verletzung oder einer Krankheit starb.

In den Überlieferungen war Tutanchamun außerdem für seine Schönheit bekannt. Heute weiss man, dass er einen Klumpfuß, eine breite Nase, einen Buckel, ein leichtes Überbiss und zu große Schneidezähne hatte.

Der junge Pharao Tutanchamun bleibt wohl ein ewiges Geheimnis.

 

Mulan

Mulan ist die Heldin der chinesischen Ballade „Hua Mulan“, die circa 500 nach Christus geschrieben wurde. Ihr Name bedeutet „Magnolie“, das ist eine schöne Blume.

In der Ballade wird erzählt, dass Mulan an Stelle ihres Vaters in den Krieg zog, da sie das älteste Kind der Familie war. Mulan musste sich als Mann verkleiden, weil im alten China die Armeen nur aus Männern bestanden. Erst als sie nach 12 Jahren nach Hause kam und wieder ihre traditionelle Damenkleidung anzog, erkannten ihre Mitsoldaten, dass sie eine Frau war.

Für ihren tapferen Einsatz im Krieg erhielt sie viele militärische Auszeichnungen. Mulan bewundert man seitdem für ihre reine Güte, ihren Mut und ihren Respekt gegenüber ihren Eltern. So wurde ihre Legende über Generationen hinweg überliefert.

Die Figur Mulan spielt auch in verschiedenen Filmen eine Rolle. Und Marco, Shi La und Luigi begegnen ihr auf ihrer Reise höchstpersönlich!

06 Mai

Magnet-Äffchen basteln

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Kleine Affen aus Papier mit Magneten in den Händen

Neugierige Affen beobachten Marco und seine Freunde

Auf seinen Reisen begegnet Marco Polo vielen lustigen und verrückten Affen. Klammeraffen sind das zwar nicht – das ist eine ganz bestimmte Affenart, die nur in Südamerika vorkommt – aber gute Kletterer sind sie trotzdem. Und deshalb können auch diese gebastelten Äffchen klettern!

Mit ihren Magnethänden können sich diese Magnet-Äffchen zum Beispiel am Kühlschrank oder einer Magnetwand festhalten. Außerdem halten ihre Hände fest zusammen, weil sich die Magnete gegenseitig anziehen. So können die gebastelten Affen zum Beispiel Papierstapel umklammern und zusammenhalten.

Die kleinen magnetischen Affen zu basteln ist ganz einfach. Ihr benötigt weder viel Material, noch viele Arbeitsschritte dafür.

Ihr braucht:
ausgedruckte Bastelvorlage (am besten auf dickem Papier)
4 kleine Magnete, Durchmesser ca. 4 mm (online bestellbar oder im Bastelbedarf erhältlich)
Schere und Kleber

So funktioniert’s:

Ladet euch zuerst die Druckvorlage für die Affen aus Papier herunter:

Dann könnt ihr die Affen-Vorderseite und Rückseite ausschneiden.

Dreht die Vorderseite mit der bedruckten Seite nach unten und klebt je einen Magneten auf die Hände und Füße. Achtet dabei darauf, dass ihr die Magneten so anbringt, dass sie sich die beiden Hände und die beiden Füße jeweils anziehen.

Anschließend könnt ihr die Rückseite des Affen auf die Vorderseite und über die Magnete kleben. Damit stecken die Magnete jetzt zwischen der Affenvorderseite und der Rückseite fest. Nun müsst ihr eure Magnet-Äffchen nur noch gut trocknen lassen.

Was für ein Affe ist das?

Der kleine Freund, den ihr gerade gebastelt habt, ist übrigens ein Burmesischer Stumpfnasenaffe. Er lebt in Myanmar, das früher Burma hieß, und er hat eine sehr platte Nase – daher dieser Name.

05 Apr

App-Tipp: Der Bronzene Himmel

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Die Geheimnisse der Himmelsscheibe von Nebra

Habt ihr schon mal von der Himmelsscheibe von Nebra gehört?

Das ist die älteste bisher bekannte Darstellung des Himmels, die ganz genau Sonne, Mond und Sternbilder zeigt. Sie ist eine 3700 bis 4100 Jahre alte kreisförmige Bronzeplatte mit Verzierungen aus Gold und ihre Geschichte birgt noch viele Rätsel. Marco und seine Freunde würden es sich bestimmt nicht nehmen lassen, die Geheimnisse der Himmelsscheibe ganz genau zu erforschen! Und ihr habt jetzt mit einer neuen App die Möglichkeit, genau das zu tun.

„Der Bronzene Himmel“ ist eine App für Kinder und Erwachsene, mit der ihr in die Geschichte der Himmelsscheibe eintauchen könnt. Die Bronzezeit-Kinder Mimo und Leva nehmen euch mit in ihr Dorf und lassen euch den letzten Tag der Himmelsscheibe miterleben. Außerdem könnt ihr in der App die Funktion der Himmelsscheibe in den verschiedenen Phasen ihrer Geschichte erforschen und in einem Strategiespiel euer eigenes Bronzezeit-Dorf aufbauen.

Heute ist die Himmelsscheibe im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ausgestellt. Außerdem kann man zum Fundort in Nebra fahren und dort das Museum besuchen. Der Wanderweg von der Arche Nebra zum Ausgrabungsort der Himmelsscheibe wird mit der „Bronzene Himmel“ App zu einem interaktiven Erlebnis.

App und Zeitschrift mit Bastelbogen und Comic

Wenn ihr Lust habt, mehr über die App und über Mimo, Leva und die Himmelsscheibe zu erfahren, dann klickt hier.

Die App „Der Bronzene Himmel“ bekommt ihr im App Store und “ bei Google Play für 2,99€. Zusätzlich gibt es auch noch eine Zeitschrift mit einem Bastelbogen, einem Comic und vielen interessanten Hintergrundinfos, die im Museumsshop der Arche Nebra und im Landesmuseum gekauft werden kann.

12 Mrz

Die Kunst des Webens

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Die Kunst des Webens

Wir können euch leider nicht zeigen, wie ihr einen echten Sari weben könnt, wie Marco, Shi La und Luigi es in Indien lernen. Aber wir haben für euch eine schöne Alternative aus Papier. Jetzt wird es wild und bunt!

Das braucht ihr:

Tier-Vorlagen (drei unterschiedlichen Vorlagen könnt ihr hier als PDF-Datei runterladen)

Designpapier oder buntes Tonpapier (in unserer Variante haben wir 15 cm x 15 cm verwendet)

Druckerpapier

Bleistift

Bastelschere

Nagelschere

Cutter-Messer (dabei soll euch ein Erwachsener helfen)

Klebeband

Bastelkleber

Und so gehts:

Druckt die MP_Bastelvorlage_Tiere oder eigene Tiervorlagen aus und schneidet sie aus. Bei den kleinen Ecken nehmt ihr am besten eine Nagelschere. Die jetzt entstandene Schablone übertragt ihr auf einen Fotokarton.

Benutzt wieder eine Nagelschere zum Ausschneiden oder fragt einen Erwachsenen, ob er euch die Vorlage mit einem Cutter-Messer ausschneidet.

Nun sucht ihr euch ein Blatt buntes Papier aus und faltet es einmal längs in der Mitte (A4 muss an der kurzen Seite gefaltet werden).

 

Mit einer Schere schneidet ihr jetzt von der geschlossenen Seite aus ein. Schneidet das Papier aber nicht durch! Zur offenen Seite solltet ihr 2 cm Platz lassen.

Ihr könnt euch vorher auch eine Hilfslinie mit Bleistift und Lineal zeichnen. Die Schnitte haben einen Abstand von 1 cm zu einander. Ihr könnt auch mehr oder weniger Schnitte machen – wichtig ist dass der Abstand immer gleich ist.

 

Das Blatt klappt ihr wieder auf. Nehmt euch 2-3 andere bunte Blätter und schneide sie in genauso breite Streifen wie ihr auch auf dem Rahmen geschnitten habt. Bei uns ist das also wieder 1 cm.

 

Jetzt kann das Weben losgehen. Den ersten Papier-Streifen schiebt ihr von rechts über den ersten Webrahmen-Streifen, dann unter den zweiten Webrahmen-Streifen, dann wieder über den dritten Webrahmen-Streifen – also immer abwechselnd!

Nehmt einen anders-farbigen Papier-Streifen. Ihr beginnt wieder rechts, aber diesmal fangt ihr unter dem ersten Webrahmen-Streifen an und geht über den zweiten. Ihr macht es also genau umgekehrt wie beim Streifen vorher.

Der nächste Streifen wird wieder eingefädelt wie der erste. So macht ihr weiter, bis ihr am Ende angelangt seid. Sollte es am Ende schwieriger werden, die Streifen einzuweben, könnt ihr als Hilfe einen Stift in den Webrahmen schieben.

Die Streifen könnt ihr mit Klebeband an beiden Seiten fixieren und alles was übersteht einfach bis zum Klebeband abschneiden. So kann nichts mehr verrutschen.

 

Nehmt die Tier-Vorlage und legt euer gewebtes Papier dahinter. Wenn es das Tier komplett ausfüllt, könnt ihr es festkleben. Sollte noch etwas überstehen, schneidet ihr es einfach ab. Jetzt könnt ihr das Bild an eure Wand hängen oder als coole Postkarte verschicken.

Hier kannst du dir die gesamte Anleitung als pdf Herunterladen: Anleitung_Die Kunst des Webens_mit Bildern

15 Feb

Zimt-Blätterteig-Schnecken

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Zimt-Blätterteig-Schnecken

Ceylon-Zimt wird auch als der „echte“ oder „ ursprüngliche“ Zimt bezeichnet. Er wird aus der Rinde von Zimtbäumen gewonnen, die hauptsächlich in Sri-Lanka und Süd-Indien angebaut werden – und natürlich musste Luigi mit diesem Gewürz gleich etwas Leckeres zaubern.

Das braucht ihr:

zwei Rollen Blätterteig

3 Esslöffel Zucker

2 Teelöffel Ceylon-Zimt

3 Esslöffel Puderzucker

4 Esslöffel Apfelmus

So gehts:

Heizt den Backofen vor, indem ihr ihn auf Umluft und 200° stellt. Lasst euch dabei am Besten von einem Erwachsenen helfen.Rezept Zimtschnecken Schritt 01

Mischt den Zucker, den Zimt und den Apfelmus in eine kleine Schüssel zusammen.

Rollt die zwei Blätterteig-Rollen aus und bestreicht sie jeweils mit zwei Esslöffeln der Apfelmus-Zucker-Zimt-Mischung.

Rezept Blätterteigschnecken Schritt 02

Nun rollt ihr an der langen Seite den Teig bis in die Mitte. Das macht ihr nochmal mit der gegenüberliegenden Seite (achtet darauf, dass zwei feste Rollen entstehen). Drückt die beiden Rollen nochmal ein wenig zusammen. Das Ganze wiederholt ihr bei dem zweiten Blätterteig.

Mit einem scharfen Messer schneidet ihr jetzt vorsichtig etwa zwei Zentimeter große Stücke ab. Passt bitte auf, dass ihr euch nicht schneidet.

Blätterteig Zimt Schnecken Rezept Schritt 03Legt eine Schicht Backpapier auf ein Backblech und darauf legt ihr dann, mit ein bisschen Abstand, die flachen Schnecken.

Stellt euch eine Uhr auf 20 Minuten. Schaut ab und zu nach den Zimt-Schnecken, dass sie nicht verbrennen. Wenn sie schön goldbraun sind soll euch ein Erwachsener beim herausholen helfen. Die Schnecken müssen noch ein bisschen abkühlen und dann könnt ihr sie mit Puderzucker bestreuen.

Luigi würde jetzt sagen: „Es duftet himmlisch! Die Augen können dich täuschen, deshalb sollte man immer seiner Nase folgen!“

Guten Appetit!

Hier könnt ihr das Rezept als pdf herunterladen: Anleitung_Zimt-Schnecken_mit Bildern