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13 Sep

Dip-Weltreise

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Immer nur Ketschup? Langweilig!

Wie Ketschup auch sind Dips würzige Soßen oder Aufstriche, die zu einem Essen dazu serviert werden. Dann kann man sein Essen einfach in den Dip tauchen. „Eintauchen“ heißt im Englischen „dip“ und daher hat der Dip auch seinen Namen. Rund um die Welt gibt es viele verschiedene Sorten von Dips. Manche sind scharf, andere eher frisch mit Kräutern. Und manche sind sogar mit Obst und leicht süß.

Luigi hat in seinem Kochbuch nicht nur eines, sondern gleich drei Dip-Rezepte aufgeschrieben. Aus seiner Heimat kennt er einen Dip mit Tomaten und italienischen Kräutern, in Arabien hat er gelernt Hummus zuzubereiten, und aus Indien hat er Pudina-Dip mit Minze mitgebracht. Damit könnt ihr mit euren Freunden eine Geschmacks-Weltreise machen!

Italienischer Kräuterdip

Zutaten:

1 Packung Frischkäse

5 Getrocknete Tomaten

1 Zehe Knoblauch

halbe Zwiebel

1 Bund frisches Basilikum

halber Teelöffel Thymian

halber Teelöffel Oregano

Salz

Pfeffer

Schält die Knoblauchzehe und die Zwiebel und püriert sie mit 5 getrockneten Tomaten in einem Mixer. Schneidet das Basilikum mit einem Messer oder einer Schere in ganz kleine Stückchen. Rührt alles  in den Frischkäse und stellt es dann eine Weile in den Kühlschrank.

Arabisches Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen

100 ml kaltes Wasser

1 Zehe Knoblauch

1 Zitrone

120g Tahini (Sesampaste)

Kreuzkümmel

Salz

Olivenöl

Hebt 50 ml vom Kichererbsenwasser aus der Dose auf. Dann lasst ihr die Kicherebsen in einem Sieb abtropfen. Schält die Knoblauchzehe und püriert sie mit der Tahini und dem Saft der Zitrone in einem Mixer. Dann würzt ihr mit Kreuzkümmel, Salz und einem Teelöffel Olivenöl und gebt Kichererbsen und Kichererbsenwasser hinzu. Auch das püriert ihr vorsichtig. Gebt dabei das kalte Wasser Schluck für Schluck dazu, bis der Dip schön cremig, aber nicht zu flüssig ist.

Indischer Pudina-Dip

Zutaten:

1 Becher Natur-Joghurt

frische Minze

frischer Koriander oder Petersilie

2 Teelöffel Zucker

halbe Zitrone

Salz

Presst die halbe Zitrone aus und pflückt die Blätter der Kräuter vom Stängel. Gebt den Zitronensaft, die Blätter und alle anderen Zutaten in einen Mixer und püriert sie schön fein.

Beilagen

Natürlich braucht ihr auch Beilagen, die ihr in den Dip tauchen könnt. Dafür eignet sich Gemüse wie Paprika, Gurke, Karotte oder Tomate. Aber auch verschiedene Brote oder Cracker passen gut. Unser Tipp: Probiert mal Luigis Fladenbrot-Rezept zum Dip aus!

 

13 Aug

Mit den Sternen navigieren

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Gefährliche Seefahrt

Heutzutage wissen Kapitäne dank moderner Technik immer genau, wo sie gerade sind. Das ist wichtig, denn auf offenem Meer sieht natürlich alles gleich aus. Deswegen sind die ersten Seefahrer immer in der Nähe von Küsten geblieben. An Leuchttürmen und anderen auffälligen Punkten erkannten sie, wo sie gerade waren.

Wenn einen ein Sturm vom Kurs abbrachte, hatte man aber ein Problem.  So sind früher oft Leute auf dem Meer verschollen und haben lange den Rückweg nicht gefunden.

Von einem schlauen Kapitän wie Rudolpho kann Marco sicher viel lernen

Kapitäne waren gut in Mathe

Ja, das stimmt: Mathe war für einen Kapitän sehr wichtig. Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass die Sonne, der Mond und die Sterne von jedem Ort der Erde aus etwas anders am Himmel stehen. Wenn man den Abstand also vergleicht, kann man herausfinden, wo man ist. Um den Abstand zu messen gibt es ein Gerät namens Sextant.

Mithilfe von Tabellen konnte man aus Uhrzeit, Datum und Position der Himmelskörper nun berechnen, wo man sich befand. Da dies die Reisen viel sicherer machte, waren ein guter Kapitän und seine Logbücher oft unbezahlbar. Sogar heute lernen noch viele Kapitäne diese Technik, für den Fall, dass ihre Computer ausfallen.

Großer und Kleiner Wagen

Die Sterne wandern nicht nur wie die Sonne von Osten nach Westen, sondern sie verändern ihre Position auch über das Jahr hinweg. Deswegen sind manche Sternbilder nur einige Monate am Himmel zu sehen. Zwei recht bekannte Sternbilder kann man bei uns auf der Nordhalbkugel aber das ganze Jahr über finden: Den Großen und den Kleinen Wagen. Um sie zu sehen, solltet ihr am Besten raus in die Natur gehen. Durch das elektrische Licht wird es in unseren Städten nämlich nie richtig dunkel.

So sehen die beiden Sternbilder aus

Der Große und Kleine Wagen heißen so, weil sie für die Leute früher wie ein Pferdewagen aussahen: Ein Viereck bildet die Ladefläche und drei weitere Sterne die Deichsel, an der die Pferde angespannt wurden. Vielleicht seht ihr auch eine Schöpfkelle. So nennen die Chinesen und Amerikaner das Sternbild nämlich.

Wenn ihr den Großen Wagen gefunden habt, könnt ihr mit seiner Hilfe den kleinen Wagen und den Norden finden. Wenn ihr die beiden Sterne an der Vorderseite des Großen Wagens verbindet und die Linie nach oben verlängert (im Bild seht ihr das in rot), stoßt ihr auf einen sehr hellen Stern. Dieser heißt Polaris, oder Polarstern, weil er zeigt, in welcher Richtung Norden liegt. Gleichzeitig ist er das vorderste Ende der Deichsel des kleinen Wagens.

Kreuz des Südens

Wenn Marco und seine Freunde südlich des Äquators (das ist die Grenze zwischen den Halbkugeln) sind, müssen sie statt des Polarsterns das Kreuz des Südens suchen. Das sind vier Sterne, die dort sehr hell und leicht zu finden sind – und in ihrer Richtung liegt Süden.

Sicher haben Marco, Luigi und Shi La auf ihren Reisen oft die Sterne beobachtet. Schließlich sind Sterne ja auch einfach schön. Da es zu Marco Polos Zeiten kein elektrisches Licht gab, konnte er mit bloßem Auge viel mehr Sterne sehen als wir!

16 Jul

Schmetterlings-Mobile

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Schöne Schmetterlinge

Da staunt Fu Fu: Ein ganzer Schwarm Schmetterlinge flattert um ihn herum!  Mit unserer Bastelvorlage könnt ihr ein Schmetterlings-Mobile basteln und einen Schmetterlingsschwarm durch euer Zimmer flattern lassen.

 

Ihr braucht:

ausgedruckte Bastelvorlage (siehe unten)
dunkelgraues, schwarzes oder braunes Bastelpapier
Schere
Kleber
dünnes Garn und Nadel
festen Draht

 

So bastelt ihr ein Schmetterlings-Mobile:

Druckt euch die Bastelvorlage mit den Schmetterlingen, die euch am besten gefallen, aus. Desto mehr Schmetterlinge ihr ausdruckt, desto größer wird euer Mobile. Ihr könnt natürlich auch mehrere Farben wählen.

Die roten und pinken Schmetterlinge bekommen eine graue oder schwarze Unterseite, die gelben und grünen eine braune. Klebt  die Vorlagen jeweils auf einen Bogen passendes Bastelpapier. Dann könnt ihr die Schmetterlinge ausschneiden.

 

Die ausgeschnittenen Schmetterlinge sind noch sehr platt. Damit es aussieht, als würden sie mit den Flügeln schlagen, knickt ihr sie in der Mitte, sodass die beklebten Flügelseiten nach oben zeigen. Biegt dann die Flügelspitzen außen ein wenig nach unten, sodass sie leicht geschwungen sind.

Nehmt den Draht und biegt damit eine Spirale, die nach außen immmer größer wird. Je nachdem, wie groß ihr sie macht, braucht euer Mobile mehr Platz. An das innere Ende der Spirale biegt ihr einen kleinen Haken, um das Mobile aufzuhängen.

 

Nun befestigt ihr jeden Schmetterling an einem Stück Garn. Dafür fädelt ihr das Garn in die Nadel. Stecht einmal in einen der äußeren Punkte im Flügel und verknotet das Garn dann am Schmetterling. Im Bild seht ihr das noch einmal genauer.

Wenn jeder Schmetterling an einem Faden hängt, könnt ihr diese an die Drahtspirale knoten. Eventuell müsst ihr etwas Kleber zu Hilfe nehmen, damit der Knoten nicht verrutscht.

Nun könnt ihr das Mobile an eure Zimmerdecke hängen. Bei jedem Luftstoß scheinen die Schmetterlinge wild durch die Wohnung zu flattern.

Ihr könnt natürlich auch andere Motive als Schmetterlinge nehmen: Hier findet ihr Fledermäuse für ein gruseliges Halloween-Mobile und auch die Früchte, Blüten und Münzen von der Deko-Girande passen gut zu einem Mobile. Umgekehrt könnt ihr mit den Schmetterlingen natürlich auch tolle Fensterbilder und Girlanden basteln!

21 Jun

Ziegenmilch-Eiscreme

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Luigi hat eine leckere Überraschung im Gepäck

In Afrika ist Luigi eine ganz besondere Überraschung für seine Freunde gelungen: nachdem sie von der eisig kalten Spitze des Kilimanjaro zurückgekehrt waren, zauberte er plötzlich leckere Eiscreme aus seiner Tasche. Die hat er aus der Ziegenmilch vom Hirten Kaldi gemacht, dem sie in Folge 47 beim geholfen haben.

Um das Eis nachzumachen habt ihr es etwas leichter als er: Wir haben heutzutage eine Gefriertruhe und müssen keine Berge besteigen, damit das Eis gefriert.

Das braucht ihr:

500g Mascarpone

150g Ziegenfrischkäse

1 Vanilleschote

80g Honig

Salz

1 Zitrone (am besten Bio, da wir die Schale auch verwenden wollen)

300g Beeren

100g Zucker

Und so macht ihr euer eigenes Eis:

Die Mascarpone vermischt ihr mit dem Mark der Vanilleschote . Dafür müsst ihr die Schote aufschneiden und auskratzen. Am besten lasst ihr euch von einem Erwachsenen zeigen, wie das geht. Dann gebt ihr den Honig und eine Prise Salz hinzu. Eine Prise ist so viel Salz, wie ihr zwischen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger hochheben könnt.

Die Mascarpone lasst ihr kurz aufkochen, indem ihr sie langsam in einem Topf erhitzt. Während sie warm wird, gebt ihr Stück für Stück den Ziegenfrischkäse hinzu und rührt um, bis sich alles aufgelöst hat. Lasst die Creme abkühlen und stellt sie dann 30 min in die Tiefkühltruhe oder das Gefrierfach. Im Prinzip ist das schon ein einfaches Vanilleeis!

Damit das Eis schön fruchtig schmeckt, bereiten wir noch die Beeren zu. Reibt etwas Schale von der Zitrone ab. Dann presst ihr sie aus und gebt Saft und Schale mit den Beeren und dem Zucker in einen Topf.

Lasst die Beeren im Topf warm werden, bis es blubbernd kocht. Dann nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst die Beerenmischung abkühlen.

Nach 30 min holt ihr die Eiscreme aus der Gefriertruhe. Püriert die Beerenmasse und vermischt sie dann mit der Creme

Stellt die Schüssel für weitere 30 min ins Gefrierfach. Dann rührt ihr nochmal um, damit es auch wirklich schön cremig wird. Anschließend braucht ihr nur noch etwas Geduld: Jetzt muss die Eiscreme nochmal für 2-3 Stunden gefrieren, bevor ihr sie essen könnt.

Ihr könnt mit diesem Rezept natürlich noch andere Eissorten herstellen. Wenn ihr statt der Beeren Schokostückchen unterrührt, habt ihr zum Beispiel Straciatella-Eis. Und mit Karamellsoße wird es ein Karamell-Eis.

 

Wer hat die Eiscreme erfunden?

Die Idee für eiskalte Nachspeisen gab es eigentlich überall auf der Welt. Früher wurde dafür Schnee aus den Bergen geholt und mit süßen Säften und Früchten vermischt. Das kannten schon die alten Römer. Der griechische Arzt und Gelehrte Hippokrates bezeichnete das Eis sogar als gesund und gab es seinen Patienten als Medizin.

Wer genau das Milcheis, wir wir es kennen, erfunden hat, ist aber nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass eine Person daran beteiligt war, die wir sehr gut kennen: Marco Polo! Der echte Marco Polo beschrieb in seinen Reiseberichten viele Leckereien, die er am Hof des Kublai Khan probieren durfte. Manche davon könnten die Vorläufer der heutigen Eiscreme gewesen sein. Viel wichtiger aber war, dass er von den Chinesen lernte, wie man mit Hilfe von Salpeter Wasser gefrieren konnte. So musste man nicht mehr mühsam Schnee und Eis aus den Bergen holen.

Dieses Wissen brachte er in seinen Tagebüchern nach Italien und von da verbreitete sich das Eis dann in Europa. Deswegen denken viele, dass die Italiener das Eis erfunden haben. Und wer weiß?  Vielleicht war es ja Luigi, der die erste richtige Eiscreme zubereitet hat…

 

 

 

06 Mai

Die Abenteuer des jungen Marco Polo – shorties!

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Wissen und Fun Facts aus aller Welt

Auf ihren Abenteuern haben Marco, Shi La und Luigi schon jede Menge erlebt und gelernt. Von Pandas über die Tempelstadt Angkor Wat bis zu unglaublich wertvoller Walkacke – die drei kennen sich mit allen möglichen Themen bestens aus! Jetzt teilen sie ihr Wissen kurz und knackig verpackt in 40 zweiminütigen Videos und Podcast-Folgen mit euch.

„Die Abenteuer des jungen Marco Polo – shorties!“ ist eine neue Webserie, die ihr auf der Seite des KiKA jederzeit anschauen oder als Podcast anhören könnt.

Viel Spaß!

23 Apr

Der Wäscheklammer Hai

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Achtung: Bissig!

Der Hai hat Fu Fu ganz schön erschreckt!

In Staffel 2 müssen sich unsere Freunde vor einem großen Hai in Acht nehmen. Dieser Hai ist viel kleiner – aber zuschnappen tut er trotzdem gern.

Für den Hai benötigt ihr:

1 Wäscheklammer (Holz)
Blaue Pappe
Blaue und Rote Farbe (Tusche oder Filzstifte)
einen schwarzen Stift

Bastelanleitung: Wäscheklammer Hai

Drückt die Wäscheklammer auf und malt das Innere der Wäscheklammer rot an. Das ist das Innere des Mauls. Den Rest malt ihr blau an. Lasst die Wäscheklammer gut trocknen.

 

Schneidet aus der blauen Pappe die Flossen aus. Welche Form sie haben sollen, seht ihr im Bild. Ihr braucht eine große Schwanzflosse, die schmalen Seitenflossen und zweimal die  dreieckige Rückenflosse. Die Seitenflossen klebt ihr unten an die Wäscheklammer kurz vor das Gelenk. Die Schwanzflosse kommt an das Ende der Klammer.

 

Die Rückenflosse ist etwas schwieriger. Die müsst ihr zweimal aus Pappe ausschneiden und den oberen Teil der beiden Flossenteile zusammen kleben. Faltet jetzt am unteren Ende rechts und links ein kleines Stück nach außen, damit ihr eine Fläche zum Aufkleben habt. Die Rückenflosse klebt ihr direkt über dem Metallgelenk der Wäscheklammer auf den Rücken des Hais.

Bei den Augen müsst ihr aufpassen. Die sind beim Hai nicht oben, sondern an den Seiten. Haie haben kleine Augen, da sie sich viel mehr auf ihren guten Geruchssinn verlassen. Macht rechts und links am Kopf einen kleinen Punkt mit dem schwarzen Stift –  fertig! Wenn der Hai getrocknet ist, kannst du auf seine Schwanzflosse drücken und er reißt das Maul weit auf.

 

Ein guter Freund für den Wäscheklammer Hai wäre das Wäscheklammer Krokodil, das ihr hier findet. Meint ihr nicht auch?

22 Mrz

Wie entstehen Vulkane?

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Der wütende Berg

Als Marco, Luigi und Shi La in Java ankommen, herrscht dort Panik: Ein Vulkan droht auszubrechen! Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass manche Berge Feuer spucken und andere nicht? Früher, noch lange vor Marco Polos Zeiten, dachte man, die Götter wären daran schuld. Der Name Vulkan kommt nämlich von Vulcanus, dem römischen Gott des Feuers.

Um zu wissen, wie Vulkane funktionieren, muss man erstmal wissen, wie unsere Erde aufgebaut ist. Die ist nämlich keine harte Kugel aus Stein: Tief im Inneren hat die Erde einen flüssigen Kern aus sehr heißem geschmolzenem Stein, sogenannter Magma. Darauf schwimmen die Kontinente. Da sie sehr, sehr langsam schwimmen, merken wir davon aber nichts. Wo die Kontinente aufeinander treffen, wird manchmal Magma nach oben gedrückt. Wird der Druck zu groß, platzt die Erdkruste auf und das Magma schießt heraus.

Gefährliche Ausbrüche

Manche Vulkane erlöschen nach einiger Zeit. Der Vulkan ist dann ein ganz normaler Berg. Andere Vulkane schlafen hingegen nur. Dann weiß niemand, wann sie das nächste mal ausbrechen. Ein Vulkan, der ständig Magma ausspuckt, heißt aktiver Vulkan. Das sind aber die wenigsten.

Heutzutage werden Vulkane mit moderner Technik ganz genau überwacht, um die Leute, die in der Nähe wohnen, rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Bei einem Vulkanausbruch tritt nämlich nicht nur Magma an die Oberfläche. Meistens werden große Mengen Stein, Rauch, Asche und giftige Gase in die Luft geschleudert. Bei einigen großen Vulkanausbrüchen haben diese Staubwolken noch weit entfernt den Himmel verdunkelt und für schlechte Ernten gesorgt. Noch schlimmer ist es, wenn ein Vulkan unter Wasser ausbricht. Dabei kann eine riesige Flutwelle entstehen: Ein Tsunami.

Java – eine Insel voller Vulkane

Java liegt im „pazifischen Feuerring“. Die Region heißt so, weil es dort so viele Vulkane gibt. Die meisten Inseln dort sind aus Magma entstanden. Auf der Karte könnt ihr sehen, dass die Vulkane fast in einer Reihe liegen. Das ist die Linie, an der die Kontinente sich treffen.

Java hat ganze 38 Vulkane und viele davon sind aktiv. Aber die Vulkane bringen nicht nur Gefahr: Das Gestein aus dem Erdinneren ist voller Mineralien. Das heißt, dass Pflanzen dort besonders gut wachsen. Außerdem bauen manche Leute in den Vulkankratern Schwefel ab und viele Menschen verdienen ihr Geld, indem sie Touristen die Krater zeigen.

19 Feb

Niongs Reisbällchen – Onigiri

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In Folge 31 treffen unsere Freunde in Vietnam den jungen Niong und helfen ihm beim Verkauf leckerer Reisbällchen. Die gibt es heute immer noch! Als „Onigiri“ sind sie vor allem in Japan sehr beliebt. Aber über die Jahre hat sich das Rezept ein wenig verändert. Luigi hat auch mehrere Varianten in seinem Kochbuch aufgeschrieben.

Pausenbrot mit Algen

Fu Fu liebt die Reisbällchen

Onigiri gibt es in Japan im Supermarkt in vielen verschiedenen Sorten zu kaufen. Und auch Kinder bekommen lustig verzierte Reisbällchen mit in die Schule. Für Japaner ist Onigiri das, was für uns das Butterbrot in der Pause ist.

Meistens sind die Reisbällchen mit Fisch gefüllt, aber auch Gemüse oder sogar Obst wird gerne genommen. Ein Klassiker sind Umeboshi, das sind in Essig eingelegte Pflaumen. Die rote Frucht sieht im weißen Reis aus wie die Flagge Japans.

Das typische Onigiri ist heutzutage nicht mehr Rund sondern dreieckig. Das liegt daran, dass sie oft mit Maschinen angefertigt werden und Maschinen können nicht gut Kugeln rollen. Meistens werden die Onigiri mit Nori umwickelt. Das ist ein essbares Papier aus Seetang und sorgt dafür, dass der Reis nicht an den Fingern klebt. Das klingt vielleicht erstmal seltsam – ist aber lecker!

Ihr braucht:

Yasmin-Reis oder Sushi-Reis (die beiden Sorten sind besonders klebrig)

Reisweinessig

Salz

Wasser

Frischhaltefolie

eure Füllung, z.B.: Gemüse, Ei oder Fisch

Nori (getrockneter Seetang)

Reis kochen

Zuerst müsst ihr den Reis waschen. Sonst klebt er später nicht zusammen und eure Onigiri fallen auseinander. Füllt den Reis in eine Schüssel mit Wasser und schwenkt ihn leicht hin und her. Wenn das Wasser weiß ist, gießt ihr es ab und ersetzt es durch frisches Wasser – so lange bis es klar bleibt. Dann könnt ihr  den Reis kochen. Eine Grundregel ist, dass man dafür die doppelte Menge Wasser wie Reis braucht. Sobald der Reis kocht, macht ihr den Herd aus. Der Reis kocht dann mit der restlichen Hitze fertig. Gebt etwas Salz und Reisweinessig an den Reis und mischt ihn gut durch. Wenn der Reis fertig ist, muss er abkühlen.

Die Füllung

Onigiri kann man auf ganz verschiedene Arten füllen. Ausgefallenere Zutaten wie Umeboshi bekommt ihr in Deutschland vermutlich nur in wenigen Läden. Aber andere typische Füllungen wie Ei, Gemüse (wie zum Beispiel Gurke) oder rohen Fisch bekommt man auch im Supermarkt. Sucht euch einfach aus, was ihr mögt, und schneidet es in kleine Stückchen. Unsere liebste Füllung lässt sich mit Lachs und Avocado zubereiten. Dafür müsst ihr nur den Lachs anbraten und mit der Avocado und etwas scharfer Soße verrühren.

 

Onigiri formen

Am besten nimmt man zum Formen ein Stück Frischhaltefolie zu Hilfe. Breitet eine Schicht Reis darauf aus und platziert die Füllung in der Mitte. Dann klappt ihr die Frischhaltefolie mit der Reisschicht darauf vorsichtig zusammen, so dass die Füllung komplett mit Reis umgeben ist. Drückt euer Onigiri leicht zusammen. Passt dabei auf, dass sich keine Risse bilden. Ihr könnt die Onigiri rund lassen oder mit euren Händen leicht dreieckig formen. Am Ende wickelt ihr sie vorsichtig aus der Frischhaltefolie und verziert sie noch mit einem Stück Nori. Unser Tipp: Schneidet das Nori mit einer Schere in die gewünschte Form. Und fertig!

Hat es euch geschmeckt? Wenn ihr asiatisches Essen mögt, könnt ihr ja mal Luigis Bambus Rezept ausprobieren.

17 Dez

Chinesisches Neujahr

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Bald beginnt bei uns das neue Jahr. Die Kinder in Shi Las Heimat müssen aber noch auf Neujahr warten. Dort feiert man nämlich immer erst im Januar oder Februar. Das liegt daran, dass in China früher ein anderer Kalender benutzt wurde. Der richtete sich nach dem Mond und deswegen nennt man das chinesische Neujahr auch Mond-Neujahr. 2021 ist es am 12. Februar.

Jahr des Büffels

Vielleicht hört ihr im Fernsehen, dass das „Jahr des Büffels“ beginnt. In China wird jedem Jahr ein Sternzeichen zugeordnet. Allerdings nicht die Sternzeichen die wir kennen: Neben dem Büffel gibt es auch noch Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein. 2020 war das Jahr der Ratte, 2021 wird das Jahr des büffels. Viele chinesische Bauern nutzen noch heute Büffel bei der Feldarbeit. Menschen mit dem Sternzeichen Büffel gelten als treu und hilfsbereit.

Traditionen

Für viele Chinesen ist das Fest so wichtig wie für uns Weihnachten. Es wird ebenfalls mehrere Tage gefeiert, manchmal sogar zwei Wochen lang. Viele Erwachsene heben sich ihren Urlaub nur dafür auf, denn an Neujahr trifft sich die ganze Familie und bittet um Glück für das neue Jahr. Zum Beispiel öffnet man Türen und Fenster, damit das Glück ins Haus kommen kann und das ganze Haus wird geschmückt. Die Hausgötter bekommen süßen Reis und andere Leckereien, um sie für das neue Jahr gnädig zu stimmen. Viele Chinesen tauschen an Neujahr ihre Hausschuhe gegen neue ein. Es heißt, dass man mit den alten Schuhen Unglück und böse Gerüchte abstreift. Aber die Schuhe müssen schon vorher gekauft werden, denn an Neujahr selbst Schuhe zu kaufen, soll Unglück bringen.

Das neue Jahr selbst wird wie bei uns mit einem großen Feuerwerk gefeiert. Außerdem tanzen Tänzer mit großen Drachen- oder Löwenkostümen durch die Straßen und machen Lärm, um das alte Jahr zu vertreiben. Denn auch diese Tiere gelten in China als Glücksbringer.

Nächsten Monat zeigen wir euch, wie ihr pünktlich zum chinesischen Neujahr einen Glücks-Drachen basteln könnt. Für unser Neujahrsfest könnt ihr außerdem Glücksklee oder Hufeisen basteln. Und hier zeigt euch Shi La, wie man Chinesisch spricht.

„Frohes neues Jahr!“ heißt auf Chinesisch übrigens: Xīnnián kuàilè (gesprochen: Sin nian kuaile).

09 Okt

Essbare Insekten

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Insekten kann man essen?

„Igitt, ich esse doch keine Käfer!“ werdet ihr jetzt sicher sagen. Für uns sind Insekten ekliges Ungeziefer und keine Mahlzeit. Aber anderswo auf der Welt gelten Insekten sogar als Delikatesse. Insekten sind nämlich sehr gesund und sie brauchen viel weniger Platz und Futter als zum Beispiel eine Kuh. In Afrika, Asien, Australien und Südamerika ist es normal, Insekten zu essen. In Mexico und Guatemala sind mit Schokolade überzogene Heuschrecken sogar eine leckere Süßigkeit, die Kinder gerne naschen. Und auch bei uns soll man bald essbare Insekten im Supermarkt kaufen können.

Shi La findet es garnicht so eklig Insekten zu essen

Wenn ihr eure Freunde an Halloween erschrecken möchtet, serviert ihnen doch auch mal Insekten. Aber diese Krabbeltiere bestehen nur aus Schokolade und Datteln!

Dattel-Käfer

1 Packung weicher Datteln

1 Packung Mandelplättchen

Schneidet mit einem Messer die Datteln von der schmalen Seite aus ungefähr halb durch. Dann halbiert ihr eine der beiden Hälften nochmal, um Flügel zu erhalten.  Lasst euch dabei am Besten von einem Erwachsenen helfen. Dann schiebt ihr eine Mandelplatte unter die Flügel. Als Fühler könnt ihr kleine Stückchen von Mandeln nehmen, oder ihr schaut euch in der Küche um was ihr sonst findet. Kleine dünne Nudeln eignen sich zum Beispiel auch gut.

Schokoladen-Ungeziefer

Schokolade

Mandelplättchen

2 Gefrierbeutel oder Backpapier

Schmelzt die Schokolade. Das muss man sehr langsam tun, sonst verbrennt sie und wird klumpig. Stellt den Herd auf die niedrigste Stufe oder lasst euch von euren Eltern zeigen, wie man Schokolade im Wasserbad schmilzt.

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, füllt ihr sie in den einen Gefrierbeutel. Den anderen Gefrierbeutel schneidet ihr auf und legt ihn über die Vorlage. Ihr könnt auch Backpapier als Unterlage nehmen.

Piekst ein kleines Loch in den Beutel mit der Schokolade oder schneidet ganz klein eine Ecke ab. Aus dem Loch sollte nur ganz wenig Schokolade auf einmal kommen. Wenn ihr jetzt vorischtig auf den Beutel drückt könnt ihr damit malen. Ihr könnt die Käfer aus der Vorlage nachzeichnen oder euch eigene Insekten ausdenken. Macht die Körper der Insekten ruhig etwas dicker. Am Besten tragt ihr nach dem Trocknen noch eine zweite Schicht Schokolade auf. Wenn ihr wollt könnt ihr wieder Mandelplättchen als Flügel verwenden.

Am Besten trocknen die Insekten im Kühlschrank. Passt aber auf, dass ihr die flüssige Schokolade beim Tragen nicht verwischt.

Sind eure Insekten fertig, könnt ihr sie in einer Schüssel servieren. Wer möchte kann noch Gummi-Regenwürmer oder Rosinen als Fliegen dazu mischen. Wer eurer Freunde ist mutig genug zu probieren?