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12 Nov

Ritterburg aus Pappe

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In Akkon werden Marco und seine Freunde zu Rittern ausgebildet und erleben Abenteuer in einer Burg. Damit ihr für eure eigenen Ritter-Abenteuer nicht um die halbe Welt reisen müsst, zeigen wir euch, wie ihr aus Pappe eine Ritterburg bauen könnt.

Ihr braucht:

Pappkartons

einen Erwachsenen, der euch hilft

ein scharfes Messer

Klebeband

Kleber

Schnur

einen Bleistift

Achtung: damit die Ritterburg nicht zu klein wird, müsst ihr die Vorlagen auf DIN A3 Papier drucken! Sonst könnt ihr aber auch mit einem Lineal die richtigen Größen auf der Pappe abmessen, die Maße findet ihr ebenfalls in der Vorlage.

Der Turm:

Schaut zuerst, welche Pappkartons ihr habt. Wenn ihr zum Beispiel sehr hohe, schmale Kartons habt, spart euch das viel Arbeit. Ihr müsst dann nämlich nur noch Zinnen und die Tür ausschneiden und ein Dach einsetzen und schon seid ihr fertig. Wenn eure Kartons zu groß sind oder ihr mehr Türme braucht, könnt ihr auch einen mit unserer Vorlage basteln.

Auf der Vorlage seht ihr eine Seitenwand und ein Dachteil. Schneidet das Dach einmal aus Karton aus und das Seitenteil viermal. In eines der Seitenteile schneidet ihr außerdem die Tür. Wenn ihr eine Falltür in den Turm einbauen wollt, könnt ihr bei der Anleitung für Falltüren nachlesen, welche Markierungen ihr noch ausschneiden müsst. Ihr könnt die Falltür aber auch weglassen.

Legt die Seitenteile in der richtigen Reihenfolge nebeneinander. Passt dabei auf, dass die unteren Kanten auf einer Höhe sind. Sonst wackelt euer Turm am Ende! Falls euer Karton auf einer Seite bedruckt war, sollte diese nach oben zeigen, dann ist der Druck später innen. Klebt die Teile dann mit Klebeband zusammen.

Die letzte Kante zu kleben ist etwas kniffliger. Am besten hält einer von euch den Turm so zusammen, dass das Klebeband innen ist, und der andere klebt von innen die letzten Teile zusammen.

Damit der Turm stabil wird, müsst ihr jetzt noch das Dach einbauen. Falls ihr eine Falltür haben wollt, baut ihr diese zuerst ein, dann ist es einfacher (wie das geht, könnt ihr unten nachlesen). Am besten ist es wieder, wenn einer den Turm und das Dach hält und der andere von innen klebt.

Die Gänge:

Die Gänge werden fast wie der Turm gebaut, allerdings gibt es zwei verschiedene Seitenteile, die ihr je zweimal ausschneidet und ein Dach. Außerdem sind auf unserer Vorlage wieder Markierungen für die Falltür oder eine Zugbrücke. Wenn ihr eines davon einbauen möchtet, könnt ihr unten nachlesen, welche Markierungen ihr noch ausschneiden müsst. Wie viele Türen ihr in euren Gang schneiden wollt, könnt ihr selbst wählen. Wenn ihr in beide Vorderseiten eine Tür schneidet, können Figuren unter der Mauer durchlaufen. Wenn ihr nur in eine der beiden Vorderseiten Türen macht, habt ihr ein Gebäude, das eure Figuren vom Burghof aus betreten können. Ihr könnt auch gar keine Tür hineinschneiden, dann ist es nur eine Mauer.

Das Zusammenkleben funktioniert wie beim Turm. Legt die Seitenteile nebeneinander, sodass sich immer ein großes und ein kleines abwechseln. Klebt sie zusammen, dann klappt ihr den Gang zusammen und klebt die letzte Kante von innen auch noch. Das Dach wird einfach oben drauf gelegt und dann ebenfalls von innen festgeklebt.

Eine Falltür:

Sowohl in den Turm als auch in die Gänge könnt ihr Falltüren bauen. In den Vorlagen seht ihr blau markiert, wo ihr die Schlitze für die Falltür ausschneiden müsst. In ein Teil kommt ein langer Schlitz, und ins gegnüberliegende Teil zwei kleine Schlitze. Beim Zusammenbauen müsst ihr darauf achten, dass die beiden kleinen Schlitze und der lange Schlitz genau gegenüber liegen. Das Dach muss so liegen, dass die Falltür genau neben den beiden kleinen Schlitzen liegt.

Bevor ihr das Dach auf euren Turm oder Gang macht, schneidet ihr außerdem die blauen Teile für die jeweilige Falltür aus. Das große Pappstück fädelt ihr mit der offenen Seite voran in den großen Schlitz. Schiebt es so weit, dass die beiden Enden durch die beiden kleineren Schlitze auf der anderen Seite wieder herauskommen. Damit das Pappstück nicht herausrutschen kann, klebt ihr jetzt auf beiden Seiten die Griffe an das Ende. Je nachdem, auf welcher Seite ihr zieht, geht die Falltür auf oder zu.

Die Zugbrücke:

Für die Zugbrücke schneidet ihr in beide Vorderseiten das lila Tor. Übertragt außerdem die kleinen Kreuze auf ein Seitenteil und aufs Dach. Schneidet die Zugbrücke aus und übertragt auch hier die kleinen Kreuze. Bei jedem Kreuz bohrt ihr ein kleines Loch in den Karton.

Klebt zuerst den Gang wie oben beschrieben zusammen. Die Kreuze im Dach sollten näher an der Seite liegen, an der später die Zugbrücke sein soll.

Zuerst befestigen wir die Zugbrücke unten. Fädelt dafür ein Stück Schnur erst unten durch die Burgwand und dann durch eines der Löcher in der Zugbrücke. Verknotet nun beide Enden, schaut aber, dass es nicht zu fest ist, die Zugbrücke soll sich schließlich noch bewegen können. Schneidet die Schnurenden ab und macht das Gleiche auch auf der anderen Seite.

Für den Zugmechanismus müsst ihr etwas mehr fädeln. Macht einen Knoten in ein Ende eurer Schnur. Das andere Ende fädelt ihr erst von unten durch eines der übrigen Löcher in der Zugbrücke, dann von außen durch das zugehörige Loch in der Mauer und von innen durch das Loch im Dach. Dann macht ihr das gleiche auf der anderen Seite in umgekehrter Reihenfolge, also von oben durchs Dach, dann von innen durch die Mauer und von oben durch die Zugbrücke. Am Ende macht ihr wieder einen Knoten in die Schnur, damit sie nicht herausrutscht. Wenn ihr oben am Dach an der Schnur zieht, zieht ihr die Zugbrücke hoch.

Ihr könnt die Teile natürlich auch anmalen. Wir haben zum Beispiel Fenster und Mauersteine aufgemalt. Und je mehr Teile ihr baut, desto größer wird eure Burg. Wer wohl die größte Ritterburg baut?

15 Okt

Marco Polos Welt: Karawanen

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Waren wie Weihrauch und exotische Früchte waren zu Marcos Zeiten viel wertvoller, als sie es heute sind. Denn diese kostbaren Güter durch die Wüste zu transportieren war anstrengend und gefährlich. Neben Sandstürmen mussten die Händler auch Banditen fürchten, die versuchten ihnen ihr Geld oder ihre Waren zu stehlen.

Ob das wohl der Karawan-Baschi dieser Karawane ist?

Deswegen schlossen sich viele Händler zu Gruppen zusammen – den Karawanen. Angeführt wurde so eine Karawane von einem Karwan-Baschi und meist hatten sie auch bewaffnete Wächter zu ihrem Schutz dabei. Auch Pilger reisten oft in Karawanen, um auf ihrer Reise sicher vor Räubern zu sein.

Die Reisenden in einer Karawane ritten nicht nur auf Kamelen. Auch Dromedare oder Esel waren auf der Reise dabei. Je nachdem, wie viele Waren die Händler dabei hatten, konnte eine Karawane aus über 1000 Tieren bestehen.

 

Die Weihrauchstraße

Um durch die Wüste zu gelangen ohne zu verdursten oder sich zu verirren, reisten die Karawanen auf festgelegten Handelsrouten. Eine davon ist die Weihrauchstraße. Sie heißt so, weil auf ihr der kostbare Weihrauch nach Europa gebracht wurde. Nicht nur die Kirche hat damals viel für das duftende Harz gezahlt: Manche Ärzte nutzten ihn auch als Heilmittel.

Hier seht ihr Marcos Route auf der Weihrauchstraße

Aber auch Gewürze und Edelsteine wurden auf der Weihrauchstraße oft transportiert. Die Händler kauften ihre Waren recht billig in Häfen am indischen Ozean ein und brachten sie dann ans Mittelmeer, um sie dort teuer weiterzuverkaufen.

Bei Petra im heutigen Jordanien teilte sich die Weihrauchstraße: Eine Weg führte nach Damaskus und einer nach Gaza. Eine Karawane war damals 100 Tage unterwegs, bis sie Gaza erreichte. Ganz schön lange! Aber die einzige andere Möglichkeit nach Europa zu kommen war es, mit dem Schiff einmal komplett um Afrika herum zu segeln.

In der zweiten Staffel reisen Marco und seine Freunde auch eine Strecke entlang der Weihrauchstraße.

 

Die Seidenstraße

Eine andere wichtige Karawanenstraße war die Seidenstraße. Auf ihr wurde Seide aus China nach Europa gebracht. Aber auch viele andere Händler, Reisende und Gelehrte nutzten die Route und so verbreiteten sich sogar Religionen und Ideen auf ihr! Die Seidenstraße besteht aus einer Hauptroute und vielen Nebenrouten. Sie ist eigentlich mehr ein Netz aus Wegen.

Marco Polos Vater wusste sicher, wie nützlich diese Handelsstraße zum Reisen war. Schließlich reiste er auf ihr nach China. Und Marco, Shi La und Luigi reisen ihm in der ersten Staffel hinterher. In China beginnt die Seidenstraße in Xian. Wie die Weihrauchstraße auch, führt sie ans Mittelmeer. Die Städte dort – zum besipiel Alexandretta – hatten große Häfen, in denen die Waren auf Schiffe verladen und in ganz Europa verteilt wurden.

Blau ist die Hauptroute der Seidenstraße – Marco und seine Freunde waren  auf den Nebenrouten unterwegs

Viele Karawanen machten in sogenannten Karawansereien halt. Das waren Herbergen, in denen sich Tiere und Reiter ausruhen konnten. Wenn ihr wissen wollt, wie der typische Tee in einer Karawanserei schmeckte, könnt ihr ihn mit unserem Rezept selbst nachkochen. Und wenn ihr mehr über Wüsten erfahren wollt, findet ihr hier einige Infos.

13 Sep

Dip-Weltreise

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Immer nur Ketschup? Langweilig!

Wie Ketschup auch sind Dips würzige Soßen oder Aufstriche, die zu einem Essen dazu serviert werden. Dann kann man sein Essen einfach in den Dip tauchen. „Eintauchen“ heißt im Englischen „dip“ und daher hat der Dip auch seinen Namen. Rund um die Welt gibt es viele verschiedene Sorten von Dips. Manche sind scharf, andere eher frisch mit Kräutern. Und manche sind sogar mit Obst und leicht süß.

Luigi hat in seinem Kochbuch nicht nur eines, sondern gleich drei Dip-Rezepte aufgeschrieben. Aus seiner Heimat kennt er einen Dip mit Tomaten und italienischen Kräutern, in Arabien hat er gelernt Hummus zuzubereiten, und aus Indien hat er Pudina-Dip mit Minze mitgebracht. Damit könnt ihr mit euren Freunden eine Geschmacks-Weltreise machen!

Italienischer Kräuterdip

Zutaten:

1 Packung Frischkäse

5 Getrocknete Tomaten

1 Zehe Knoblauch

halbe Zwiebel

1 Bund frisches Basilikum

halber Teelöffel Thymian

halber Teelöffel Oregano

Salz

Pfeffer

Schält die Knoblauchzehe und die Zwiebel und püriert sie mit 5 getrockneten Tomaten in einem Mixer. Schneidet das Basilikum mit einem Messer oder einer Schere in ganz kleine Stückchen. Rührt alles  in den Frischkäse und stellt es dann eine Weile in den Kühlschrank.

Arabisches Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen

100 ml kaltes Wasser

1 Zehe Knoblauch

1 Zitrone

120g Tahini (Sesampaste)

Kreuzkümmel

Salz

Olivenöl

Hebt 50 ml vom Kichererbsenwasser aus der Dose auf. Dann lasst ihr die Kicherebsen in einem Sieb abtropfen. Schält die Knoblauchzehe und püriert sie mit der Tahini und dem Saft der Zitrone in einem Mixer. Dann würzt ihr mit Kreuzkümmel, Salz und einem Teelöffel Olivenöl und gebt Kichererbsen und Kichererbsenwasser hinzu. Auch das püriert ihr vorsichtig. Gebt dabei das kalte Wasser Schluck für Schluck dazu, bis der Dip schön cremig, aber nicht zu flüssig ist.

Indischer Pudina-Dip

Zutaten:

1 Becher Natur-Joghurt

frische Minze

frischer Koriander oder Petersilie

2 Teelöffel Zucker

halbe Zitrone

Salz

Presst die halbe Zitrone aus und pflückt die Blätter der Kräuter vom Stängel. Gebt den Zitronensaft, die Blätter und alle anderen Zutaten in einen Mixer und püriert sie schön fein.

Beilagen

Natürlich braucht ihr auch Beilagen, die ihr in den Dip tauchen könnt. Dafür eignet sich Gemüse wie Paprika, Gurke, Karotte oder Tomate. Aber auch verschiedene Brote oder Cracker passen gut. Unser Tipp: Probiert mal Luigis Fladenbrot-Rezept zum Dip aus!

 

13 Aug

Mit den Sternen navigieren

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Gefährliche Seefahrt

Heutzutage wissen Kapitäne dank moderner Technik immer genau, wo sie gerade sind. Das ist wichtig, denn auf offenem Meer sieht natürlich alles gleich aus. Deswegen sind die ersten Seefahrer immer in der Nähe von Küsten geblieben. An Leuchttürmen und anderen auffälligen Punkten erkannten sie, wo sie gerade waren.

Wenn einen ein Sturm vom Kurs abbrachte, hatte man aber ein Problem.  So sind früher oft Leute auf dem Meer verschollen und haben lange den Rückweg nicht gefunden.

Von einem schlauen Kapitän wie Rudolpho kann Marco sicher viel lernen

Kapitäne waren gut in Mathe

Ja, das stimmt: Mathe war für einen Kapitän sehr wichtig. Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass die Sonne, der Mond und die Sterne von jedem Ort der Erde aus etwas anders am Himmel stehen. Wenn man den Abstand also vergleicht, kann man herausfinden, wo man ist. Um den Abstand zu messen gibt es ein Gerät namens Sextant.

Mithilfe von Tabellen konnte man aus Uhrzeit, Datum und Position der Himmelskörper nun berechnen, wo man sich befand. Da dies die Reisen viel sicherer machte, waren ein guter Kapitän und seine Logbücher oft unbezahlbar. Sogar heute lernen noch viele Kapitäne diese Technik, für den Fall, dass ihre Computer ausfallen.

Großer und Kleiner Wagen

Die Sterne wandern nicht nur wie die Sonne von Osten nach Westen, sondern sie verändern ihre Position auch über das Jahr hinweg. Deswegen sind manche Sternbilder nur einige Monate am Himmel zu sehen. Zwei recht bekannte Sternbilder kann man bei uns auf der Nordhalbkugel aber das ganze Jahr über finden: Den Großen und den Kleinen Wagen. Um sie zu sehen, solltet ihr am Besten raus in die Natur gehen. Durch das elektrische Licht wird es in unseren Städten nämlich nie richtig dunkel.

So sehen die beiden Sternbilder aus

Der Große und Kleine Wagen heißen so, weil sie für die Leute früher wie ein Pferdewagen aussahen: Ein Viereck bildet die Ladefläche und drei weitere Sterne die Deichsel, an der die Pferde angespannt wurden. Vielleicht seht ihr auch eine Schöpfkelle. So nennen die Chinesen und Amerikaner das Sternbild nämlich.

Wenn ihr den Großen Wagen gefunden habt, könnt ihr mit seiner Hilfe den kleinen Wagen und den Norden finden. Wenn ihr die beiden Sterne an der Vorderseite des Großen Wagens verbindet und die Linie nach oben verlängert (im Bild seht ihr das in rot), stoßt ihr auf einen sehr hellen Stern. Dieser heißt Polaris, oder Polarstern, weil er zeigt, in welcher Richtung Norden liegt. Gleichzeitig ist er das vorderste Ende der Deichsel des kleinen Wagens.

Kreuz des Südens

Wenn Marco und seine Freunde südlich des Äquators (das ist die Grenze zwischen den Halbkugeln) sind, müssen sie statt des Polarsterns das Kreuz des Südens suchen. Das sind vier Sterne, die dort sehr hell und leicht zu finden sind – und in ihrer Richtung liegt Süden.

Sicher haben Marco, Luigi und Shi La auf ihren Reisen oft die Sterne beobachtet. Schließlich sind Sterne ja auch einfach schön. Da es zu Marco Polos Zeiten kein elektrisches Licht gab, konnte er mit bloßem Auge viel mehr Sterne sehen als wir!

16 Jul

Schmetterlings-Mobile

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Schöne Schmetterlinge

Da staunt Fu Fu: Ein ganzer Schwarm Schmetterlinge flattert um ihn herum!  Mit unserer Bastelvorlage könnt ihr ein Schmetterlings-Mobile basteln und einen Schmetterlingsschwarm durch euer Zimmer flattern lassen.

 

Ihr braucht:

ausgedruckte Bastelvorlage (siehe unten)
dunkelgraues, schwarzes oder braunes Bastelpapier
Schere
Kleber
dünnes Garn und Nadel
festen Draht

 

So bastelt ihr ein Schmetterlings-Mobile:

Druckt euch die Bastelvorlage mit den Schmetterlingen, die euch am besten gefallen, aus. Desto mehr Schmetterlinge ihr ausdruckt, desto größer wird euer Mobile. Ihr könnt natürlich auch mehrere Farben wählen.

Die roten und pinken Schmetterlinge bekommen eine graue oder schwarze Unterseite, die gelben und grünen eine braune. Klebt  die Vorlagen jeweils auf einen Bogen passendes Bastelpapier. Dann könnt ihr die Schmetterlinge ausschneiden.

 

Die ausgeschnittenen Schmetterlinge sind noch sehr platt. Damit es aussieht, als würden sie mit den Flügeln schlagen, knickt ihr sie in der Mitte, sodass die beklebten Flügelseiten nach oben zeigen. Biegt dann die Flügelspitzen außen ein wenig nach unten, sodass sie leicht geschwungen sind.

Nehmt den Draht und biegt damit eine Spirale, die nach außen immmer größer wird. Je nachdem, wie groß ihr sie macht, braucht euer Mobile mehr Platz. An das innere Ende der Spirale biegt ihr einen kleinen Haken, um das Mobile aufzuhängen.

 

Nun befestigt ihr jeden Schmetterling an einem Stück Garn. Dafür fädelt ihr das Garn in die Nadel. Stecht einmal in einen der äußeren Punkte im Flügel und verknotet das Garn dann am Schmetterling. Im Bild seht ihr das noch einmal genauer.

Wenn jeder Schmetterling an einem Faden hängt, könnt ihr diese an die Drahtspirale knoten. Eventuell müsst ihr etwas Kleber zu Hilfe nehmen, damit der Knoten nicht verrutscht.

Nun könnt ihr das Mobile an eure Zimmerdecke hängen. Bei jedem Luftstoß scheinen die Schmetterlinge wild durch die Wohnung zu flattern.

Ihr könnt natürlich auch andere Motive als Schmetterlinge nehmen: Hier findet ihr Fledermäuse für ein gruseliges Halloween-Mobile und auch die Früchte, Blüten und Münzen von der Deko-Girande passen gut zu einem Mobile. Umgekehrt könnt ihr mit den Schmetterlingen natürlich auch tolle Fensterbilder und Girlanden basteln!

21 Jun

Ziegenmilch-Eiscreme

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Luigi hat eine leckere Überraschung im Gepäck

In Afrika ist Luigi eine ganz besondere Überraschung für seine Freunde gelungen: nachdem sie von der eisig kalten Spitze des Kilimanjaro zurückgekehrt waren, zauberte er plötzlich leckere Eiscreme aus seiner Tasche. Die hat er aus der Ziegenmilch vom Hirten Kaldi gemacht, dem sie in Folge 47 beim geholfen haben.

Um das Eis nachzumachen habt ihr es etwas leichter als er: Wir haben heutzutage eine Gefriertruhe und müssen keine Berge besteigen, damit das Eis gefriert.

Das braucht ihr:

500g Mascarpone

150g Ziegenfrischkäse

1 Vanilleschote

80g Honig

Salz

1 Zitrone (am besten Bio, da wir die Schale auch verwenden wollen)

300g Beeren

100g Zucker

Und so macht ihr euer eigenes Eis:

Die Mascarpone vermischt ihr mit dem Mark der Vanilleschote . Dafür müsst ihr die Schote aufschneiden und auskratzen. Am besten lasst ihr euch von einem Erwachsenen zeigen, wie das geht. Dann gebt ihr den Honig und eine Prise Salz hinzu. Eine Prise ist so viel Salz, wie ihr zwischen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger hochheben könnt.

Die Mascarpone lasst ihr kurz aufkochen, indem ihr sie langsam in einem Topf erhitzt. Während sie warm wird, gebt ihr Stück für Stück den Ziegenfrischkäse hinzu und rührt um, bis sich alles aufgelöst hat. Lasst die Creme abkühlen und stellt sie dann 30 min in die Tiefkühltruhe oder das Gefrierfach. Im Prinzip ist das schon ein einfaches Vanilleeis!

Damit das Eis schön fruchtig schmeckt, bereiten wir noch die Beeren zu. Reibt etwas Schale von der Zitrone ab. Dann presst ihr sie aus und gebt Saft und Schale mit den Beeren und dem Zucker in einen Topf.

Lasst die Beeren im Topf warm werden, bis es blubbernd kocht. Dann nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst die Beerenmischung abkühlen.

Nach 30 min holt ihr die Eiscreme aus der Gefriertruhe. Püriert die Beerenmasse und vermischt sie dann mit der Creme

Stellt die Schüssel für weitere 30 min ins Gefrierfach. Dann rührt ihr nochmal um, damit es auch wirklich schön cremig wird. Anschließend braucht ihr nur noch etwas Geduld: Jetzt muss die Eiscreme nochmal für 2-3 Stunden gefrieren, bevor ihr sie essen könnt.

Ihr könnt mit diesem Rezept natürlich noch andere Eissorten herstellen. Wenn ihr statt der Beeren Schokostückchen unterrührt, habt ihr zum Beispiel Straciatella-Eis. Und mit Karamellsoße wird es ein Karamell-Eis.

 

Wer hat die Eiscreme erfunden?

Die Idee für eiskalte Nachspeisen gab es eigentlich überall auf der Welt. Früher wurde dafür Schnee aus den Bergen geholt und mit süßen Säften und Früchten vermischt. Das kannten schon die alten Römer. Der griechische Arzt und Gelehrte Hippokrates bezeichnete das Eis sogar als gesund und gab es seinen Patienten als Medizin.

Wer genau das Milcheis, wir wir es kennen, erfunden hat, ist aber nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass eine Person daran beteiligt war, die wir sehr gut kennen: Marco Polo! Der echte Marco Polo beschrieb in seinen Reiseberichten viele Leckereien, die er am Hof des Kublai Khan probieren durfte. Manche davon könnten die Vorläufer der heutigen Eiscreme gewesen sein. Viel wichtiger aber war, dass er von den Chinesen lernte, wie man mit Hilfe von Salpeter Wasser gefrieren konnte. So musste man nicht mehr mühsam Schnee und Eis aus den Bergen holen.

Dieses Wissen brachte er in seinen Tagebüchern nach Italien und von da verbreitete sich das Eis dann in Europa. Deswegen denken viele, dass die Italiener das Eis erfunden haben. Und wer weiß?  Vielleicht war es ja Luigi, der die erste richtige Eiscreme zubereitet hat…

 

 

 

06 Mai

Die Abenteuer des jungen Marco Polo – shorties!

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Wissen und Fun Facts aus aller Welt

Auf ihren Abenteuern haben Marco, Shi La und Luigi schon jede Menge erlebt und gelernt. Von Pandas über die Tempelstadt Angkor Wat bis zu unglaublich wertvoller Walkacke – die drei kennen sich mit allen möglichen Themen bestens aus! Jetzt teilen sie ihr Wissen kurz und knackig verpackt in 40 zweiminütigen Videos und Podcast-Folgen mit euch.

„Die Abenteuer des jungen Marco Polo – shorties!“ ist eine neue Webserie, die ihr auf der Seite des KiKA jederzeit anschauen oder als Podcast anhören könnt.

Viel Spaß!

23 Apr

Der Wäscheklammer Hai

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Achtung: Bissig!

Der Hai hat Fu Fu ganz schön erschreckt!

In Staffel 2 müssen sich unsere Freunde vor einem großen Hai in Acht nehmen. Dieser Hai ist viel kleiner – aber zuschnappen tut er trotzdem gern.

Für den Hai benötigt ihr:

1 Wäscheklammer (Holz)
Blaue Pappe
Blaue und Rote Farbe (Tusche oder Filzstifte)
einen schwarzen Stift

Bastelanleitung: Wäscheklammer Hai

Drückt die Wäscheklammer auf und malt das Innere der Wäscheklammer rot an. Das ist das Innere des Mauls. Den Rest malt ihr blau an. Lasst die Wäscheklammer gut trocknen.

 

Schneidet aus der blauen Pappe die Flossen aus. Welche Form sie haben sollen, seht ihr im Bild. Ihr braucht eine große Schwanzflosse, die schmalen Seitenflossen und zweimal die  dreieckige Rückenflosse. Die Seitenflossen klebt ihr unten an die Wäscheklammer kurz vor das Gelenk. Die Schwanzflosse kommt an das Ende der Klammer.

 

Die Rückenflosse ist etwas schwieriger. Die müsst ihr zweimal aus Pappe ausschneiden und den oberen Teil der beiden Flossenteile zusammen kleben. Faltet jetzt am unteren Ende rechts und links ein kleines Stück nach außen, damit ihr eine Fläche zum Aufkleben habt. Die Rückenflosse klebt ihr direkt über dem Metallgelenk der Wäscheklammer auf den Rücken des Hais.

Bei den Augen müsst ihr aufpassen. Die sind beim Hai nicht oben, sondern an den Seiten. Haie haben kleine Augen, da sie sich viel mehr auf ihren guten Geruchssinn verlassen. Macht rechts und links am Kopf einen kleinen Punkt mit dem schwarzen Stift –  fertig! Wenn der Hai getrocknet ist, kannst du auf seine Schwanzflosse drücken und er reißt das Maul weit auf.

 

Ein guter Freund für den Wäscheklammer Hai wäre das Wäscheklammer Krokodil, das ihr hier findet. Meint ihr nicht auch?

22 Mrz

Wie entstehen Vulkane?

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Der wütende Berg

Als Marco, Luigi und Shi La in Java ankommen, herrscht dort Panik: Ein Vulkan droht auszubrechen! Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass manche Berge Feuer spucken und andere nicht? Früher, noch lange vor Marco Polos Zeiten, dachte man, die Götter wären daran schuld. Der Name Vulkan kommt nämlich von Vulcanus, dem römischen Gott des Feuers.

Um zu wissen, wie Vulkane funktionieren, muss man erstmal wissen, wie unsere Erde aufgebaut ist. Die ist nämlich keine harte Kugel aus Stein: Tief im Inneren hat die Erde einen flüssigen Kern aus sehr heißem geschmolzenem Stein, sogenannter Magma. Darauf schwimmen die Kontinente. Da sie sehr, sehr langsam schwimmen, merken wir davon aber nichts. Wo die Kontinente aufeinander treffen, wird manchmal Magma nach oben gedrückt. Wird der Druck zu groß, platzt die Erdkruste auf und das Magma schießt heraus.

Gefährliche Ausbrüche

Manche Vulkane erlöschen nach einiger Zeit. Der Vulkan ist dann ein ganz normaler Berg. Andere Vulkane schlafen hingegen nur. Dann weiß niemand, wann sie das nächste mal ausbrechen. Ein Vulkan, der ständig Magma ausspuckt, heißt aktiver Vulkan. Das sind aber die wenigsten.

Heutzutage werden Vulkane mit moderner Technik ganz genau überwacht, um die Leute, die in der Nähe wohnen, rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Bei einem Vulkanausbruch tritt nämlich nicht nur Magma an die Oberfläche. Meistens werden große Mengen Stein, Rauch, Asche und giftige Gase in die Luft geschleudert. Bei einigen großen Vulkanausbrüchen haben diese Staubwolken noch weit entfernt den Himmel verdunkelt und für schlechte Ernten gesorgt. Noch schlimmer ist es, wenn ein Vulkan unter Wasser ausbricht. Dabei kann eine riesige Flutwelle entstehen: Ein Tsunami.

Java – eine Insel voller Vulkane

Java liegt im „pazifischen Feuerring“. Die Region heißt so, weil es dort so viele Vulkane gibt. Die meisten Inseln dort sind aus Magma entstanden. Auf der Karte könnt ihr sehen, dass die Vulkane fast in einer Reihe liegen. Das ist die Linie, an der die Kontinente sich treffen.

Java hat ganze 38 Vulkane und viele davon sind aktiv. Aber die Vulkane bringen nicht nur Gefahr: Das Gestein aus dem Erdinneren ist voller Mineralien. Das heißt, dass Pflanzen dort besonders gut wachsen. Außerdem bauen manche Leute in den Vulkankratern Schwefel ab und viele Menschen verdienen ihr Geld, indem sie Touristen die Krater zeigen.

19 Feb

Niongs Reisbällchen – Onigiri

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In Folge 31 treffen unsere Freunde in Vietnam den jungen Niong und helfen ihm beim Verkauf leckerer Reisbällchen. Die gibt es heute immer noch! Als „Onigiri“ sind sie vor allem in Japan sehr beliebt. Aber über die Jahre hat sich das Rezept ein wenig verändert. Luigi hat auch mehrere Varianten in seinem Kochbuch aufgeschrieben.

Pausenbrot mit Algen

Fu Fu liebt die Reisbällchen

Onigiri gibt es in Japan im Supermarkt in vielen verschiedenen Sorten zu kaufen. Und auch Kinder bekommen lustig verzierte Reisbällchen mit in die Schule. Für Japaner ist Onigiri das, was für uns das Butterbrot in der Pause ist.

Meistens sind die Reisbällchen mit Fisch gefüllt, aber auch Gemüse oder sogar Obst wird gerne genommen. Ein Klassiker sind Umeboshi, das sind in Essig eingelegte Pflaumen. Die rote Frucht sieht im weißen Reis aus wie die Flagge Japans.

Das typische Onigiri ist heutzutage nicht mehr Rund sondern dreieckig. Das liegt daran, dass sie oft mit Maschinen angefertigt werden und Maschinen können nicht gut Kugeln rollen. Meistens werden die Onigiri mit Nori umwickelt. Das ist ein essbares Papier aus Seetang und sorgt dafür, dass der Reis nicht an den Fingern klebt. Das klingt vielleicht erstmal seltsam – ist aber lecker!

Ihr braucht:

Yasmin-Reis oder Sushi-Reis (die beiden Sorten sind besonders klebrig)

Reisweinessig

Salz

Wasser

Frischhaltefolie

eure Füllung, z.B.: Gemüse, Ei oder Fisch

Nori (getrockneter Seetang)

Reis kochen

Zuerst müsst ihr den Reis waschen. Sonst klebt er später nicht zusammen und eure Onigiri fallen auseinander. Füllt den Reis in eine Schüssel mit Wasser und schwenkt ihn leicht hin und her. Wenn das Wasser weiß ist, gießt ihr es ab und ersetzt es durch frisches Wasser – so lange bis es klar bleibt. Dann könnt ihr  den Reis kochen. Eine Grundregel ist, dass man dafür die doppelte Menge Wasser wie Reis braucht. Sobald der Reis kocht, macht ihr den Herd aus. Der Reis kocht dann mit der restlichen Hitze fertig. Gebt etwas Salz und Reisweinessig an den Reis und mischt ihn gut durch. Wenn der Reis fertig ist, muss er abkühlen.

Die Füllung

Onigiri kann man auf ganz verschiedene Arten füllen. Ausgefallenere Zutaten wie Umeboshi bekommt ihr in Deutschland vermutlich nur in wenigen Läden. Aber andere typische Füllungen wie Ei, Gemüse (wie zum Beispiel Gurke) oder rohen Fisch bekommt man auch im Supermarkt. Sucht euch einfach aus, was ihr mögt, und schneidet es in kleine Stückchen. Unsere liebste Füllung lässt sich mit Lachs und Avocado zubereiten. Dafür müsst ihr nur den Lachs anbraten und mit der Avocado und etwas scharfer Soße verrühren.

 

Onigiri formen

Am besten nimmt man zum Formen ein Stück Frischhaltefolie zu Hilfe. Breitet eine Schicht Reis darauf aus und platziert die Füllung in der Mitte. Dann klappt ihr die Frischhaltefolie mit der Reisschicht darauf vorsichtig zusammen, so dass die Füllung komplett mit Reis umgeben ist. Drückt euer Onigiri leicht zusammen. Passt dabei auf, dass sich keine Risse bilden. Ihr könnt die Onigiri rund lassen oder mit euren Händen leicht dreieckig formen. Am Ende wickelt ihr sie vorsichtig aus der Frischhaltefolie und verziert sie noch mit einem Stück Nori. Unser Tipp: Schneidet das Nori mit einer Schere in die gewünschte Form. Und fertig!

Hat es euch geschmeckt? Wenn ihr asiatisches Essen mögt, könnt ihr ja mal Luigis Bambus Rezept ausprobieren.