Marco Polos Welt: Piraten und Kreuzritter

MarcoPolo / Hinter den Kulissen, Wissen / / 0 Comments / 1 Gefällt mir
Marco Polos Welt: Piraten und Kreuzritter

In Teil 1 von „Marco Polos Welt“ habt ihr bereits mehr über die reale Person von damals erfahren, die sich hinter unserem jungen Marco Polo verbirgt. Außerdem wisst ihr nun, wer der Kublai Khan war und wo er regierte. Im heutigen Post geht es um die Piraten und Kreuzritter, denen Marco und seine Freunde auf ihrer Reise begegnen.

Piraten

PiratenPiraten gibt es wahrscheinlich schon so lange wie die Seefahrt selbst. Als peirates wurden bei den alten Griechen Männer bezeichnet, die aufbrachen, um an fernen Küsten zu rauben. Die alten Römer erklärten sie zu Feinden und jagten sie, als die Piraterie auf dem Mittelmeer zu einer immer größeren Gefahr wurde. Auch später, auf den reichen Seehandelsrouten von Venedig in den Orient, war die Wahrscheinlichkeit, von Seeräubern überrascht zu werden, sehr groß. Dort überfielen sie Handels- und Kreuzfahrerschiffe, aber auch umliegende Küstenstädte. Erst viele Jahre später konnten die Raubzüge beendet werden, nachdem Italien das Gebiet des damaligen Dalmaien erobert hatte. Auch Marco, Shi La und Luigi geraten in „Der verfluchte Schatz von Dalmatien“ versehentlich in die Hände von Piraten.

Kreuzritter

KreuzritterIn Folge 4 treten unsere Helden dem Orden der Kreuzritter von Akkon bei, um ihre Reise mit dem Pferd fortsetzen zu können. Leider wird es für sie nicht einfach, sich von ihrer Knappen-Ausbildung anschließend wieder zu befreien und die Burg zu verlassen!

Die Kreuzritter verpflichteten sich damals, im Auftrag des Papstes und der christlichen Kirche zu leben und zu kämpfen. Sie zogen in die Kreuzzüge, um Palästina, das Heiligen Land des Christentums, von sogenannten „Ungläubigen“ zu befreien. So wurden mehrere Ritterorden gegründet und große Festungen gebaut. Auch Pilger wurden hier verpflegt und auf ihrer Reise beschützt. Mit den Niederlagen der Kreuzritter bei den Kreuzzügen verloren die Orden nach und nach an Bedeutung. Große Burgen aus der damaligen Zeit, wie die Festungsanlage von Akkon im heutigen Israel, kann man dort aber immer noch besuchen.

Schreibe einen Kommentar