Marco Polos Zeichentricks Teil 3

Wie zeichnet man Shi La?

Darum geht es heute in unserem Video mit Olaf, einem der Zeichner von „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“.

Das Besondere an Shi La ist dabei ihr Blick: oft geheimnisvoll oder ein bisschen verschmitzt. Mit Hilfslinien könnt ihr dafür sorgen, dass die Augen an der richtigen Stelle sitzen und Shi La euch richtig anschaut.

Da das bei einem Profi wie Olaf natürlich ziemlich schnell geht, erklären wir euch hier noch einmal Schritt für Schritt, wie man mit Hilfslinien arbeitet.

Hilfslinien beim Zeichnen von Gesichtern

Schritt 1: Die Hilfslinien

Schritt 1: Die Hilfslinien

Als erstes brauchen wir die Form des Kopfes, also ein Oval. Die erste Hilfslinie teilt dieses Oval von oben nach unten in zwei Hälften. Die zweite kreuzt das Gesicht von links nach rechts und wölbt sich leicht nach unten.

Schritt 2: Das Gesicht

Schritt 2: Das Gesicht

Damit habt ihr einen guten Anhaltspunkt dafür, wo Augen, Mund und Nase hinkommen. Nase und Mund werden auf der Hilfslinie platziert, die von oben nach unten verläuft. Achtet darauf, dass die Nasenspitze noch in der unteren Gesichtshälfte liegt. Anschließend zeichnet ihr die Augen links und rechts auf der zweiten Hilfslinie ein. Auch das obere Ende der Ohren liegt an dieser Linie.

Hilfslinien seitlich

Andere Blickwinkel

Und jetzt kommt der eigentliche Trick: Wenn das Gesicht aus einem anderen Winkel gezeigt wird, zum Beispiel etwas seitlich, verändern sich die Hilfslinien.  Blickt Shi La nach rechts, ist die Linie von oben nach unten auch nach rechts durchgebogen. Schaut die Figur nach oben, wölbt sich auch die Hilfslinie, die von links nach rechts verläuft, nach oben.Wenn ihr euch daran haltet, landen Augen, Mund und Nase immer an der richtigen Stelle.

Im nächsten Teil von Marco Polos Zeichentricks geht es mit Luigi weiter.

Marco Polos Zeichentricks Teil 1: Ein richtiger Zeichentisch

Marco Polos Zeichentricks Teil 2: Marco

Marco Polos Zeichentricks Teil 4: Luigi

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