Niongs Reisbällchen – Onigiri

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Niongs Reisbällchen – Onigiri

In Folge 31 treffen unsere Freunde in Vietnam den jungen Niong und helfen ihm beim Verkauf leckerer Reisbällchen. Die gibt es heute immer noch! Als „Onigiri“ sind sie vor allem in Japan sehr beliebt. Aber über die Jahre hat sich das Rezept ein wenig verändert. Luigi hat auch mehrere Varianten in seinem Kochbuch aufgeschrieben.

Pausenbrot mit Algen

Fu Fu liebt die Reisbällchen

Onigiri gibt es in Japan im Supermarkt in vielen verschiedenen Sorten zu kaufen. Und auch Kinder bekommen lustig verzierte Reisbällchen mit in die Schule. Für Japaner ist Onigiri das, was für uns das Butterbrot in der Pause ist.

Meistens sind die Reisbällchen mit Fisch gefüllt, aber auch Gemüse oder sogar Obst wird gerne genommen. Ein Klassiker sind Umeboshi, das sind in Essig eingelegte Pflaumen. Die rote Frucht sieht im weißen Reis aus wie die Flagge Japans.

Das typische Onigiri ist heutzutage nicht mehr Rund sondern dreieckig. Das liegt daran, dass sie oft mit Maschinen angefertigt werden und Maschinen können nicht gut Kugeln rollen. Meistens werden die Onigiri mit Nori umwickelt. Das ist ein essbares Papier aus Seetang und sorgt dafür, dass der Reis nicht an den Fingern klebt. Das klingt vielleicht erstmal seltsam – ist aber lecker!

Ihr braucht:

Yasmin-Reis oder Sushi-Reis (die beiden Sorten sind besonders klebrig)

Reisweinessig

Salz

Wasser

Frischhaltefolie

eure Füllung, z.B.: Gemüse, Ei oder Fisch

Nori (getrockneter Seetang)

Reis kochen

Zuerst müsst ihr den Reis waschen. Sonst klebt er später nicht zusammen und eure Onigiri fallen auseinander. Füllt den Reis in eine Schüssel mit Wasser und schwenkt ihn leicht hin und her. Wenn das Wasser weiß ist, gießt ihr es ab und ersetzt es durch frisches Wasser – so lange bis es klar bleibt. Dann könnt ihr  den Reis kochen. Eine Grundregel ist, dass man dafür die doppelte Menge Wasser wie Reis braucht. Sobald der Reis kocht, macht ihr den Herd aus. Der Reis kocht dann mit der restlichen Hitze fertig. Gebt etwas Salz und Reisweinessig an den Reis und mischt ihn gut durch. Wenn der Reis fertig ist, muss er abkühlen.

Die Füllung

Onigiri kann man auf ganz verschiedene Arten füllen. Ausgefallenere Zutaten wie Umeboshi bekommt ihr in Deutschland vermutlich nur in wenigen Läden. Aber andere typische Füllungen wie Ei, Gemüse (wie zum Beispiel Gurke) oder rohen Fisch bekommt man auch im Supermarkt. Sucht euch einfach aus, was ihr mögt, und schneidet es in kleine Stückchen. Unsere liebste Füllung lässt sich mit Lachs und Avocado zubereiten. Dafür müsst ihr nur den Lachs anbraten und mit der Avocado und etwas scharfer Soße verrühren.

 

Onigiri formen

Am besten nimmt man zum Formen ein Stück Frischhaltefolie zu Hilfe. Breitet eine Schicht Reis darauf aus und platziert die Füllung in der Mitte. Dann klappt ihr die Frischhaltefolie mit der Reisschicht darauf vorsichtig zusammen, so dass die Füllung komplett mit Reis umgeben ist. Drückt euer Onigiri leicht zusammen. Passt dabei auf, dass sich keine Risse bilden. Ihr könnt die Onigiri rund lassen oder mit euren Händen leicht dreieckig formen. Am Ende wickelt ihr sie vorsichtig aus der Frischhaltefolie und verziert sie noch mit einem Stück Nori. Unser Tipp: Schneidet das Nori mit einer Schere in die gewünschte Form. Und fertig!

Hat es euch geschmeckt? Wenn ihr asiatisches Essen mögt, könnt ihr ja mal Luigis Bambus Rezept ausprobieren.

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